Nun habe ich die Betten abgezogen, in die Kochwäsche gesteckt,
mit zusätzlichem Spülgang.
Die tausend Kissen liegen in der Sonne und lüften.
Die Matratze wird gründlich beidseits gesaugt, ich werde sie zu den Kissen auf den Balkon gesellen,
möge ein kräftiger Wind wehen.
Das schöne Kirschbaumholz wird mit einem sanften Seifenwasser abgerieben
und mit einem weichen Tuch poliert.
Was steckte für ein entsetzlicher Geruch in allem?
Nach Schweiß, nach alterndem Mann und dann noch nach tausend Zigaretten und dem alkoholischen Dunst zweier durchwachter besoffener Nächte.
Kaum zu glauben, dass dieser Gestank einst ein Duft war.
Fein Gebügeltes wartet im Schrank, aufgezogen zu werden.
