Port-Elizabeth (14)
Zum ersten Mal in einem 5 Sterne Hotel
Die Ankunft in Port Elizabeth war schon recht “eigenartig“. Ich stieg aus dem relativ kleinen Flugzeug, Zigarette im Mund und wollte mich gerade in Richtung Flughafengebäude begeben, als mir ein Polizist ganz einfach die Zigarette aus dem Mund haute. „Die ganze Maschine hätte in die Luft gehen können“, sagte er noch, nachdem er meine Zigarette ganz schnell ausgetreten hatte. Das Triebwerk war ja auch noch nicht ausgeschaltet.
Das bekam ich allerdings nur durch einen ziemlichen Dunstschleier mit, da ich vor dem Flug und natürlich unterwegs auch schon wieder kräftig “getankt“ hatte.
Ich weiß nur noch, dass ich irgendwo eine weiße Frau meines Alters kennen lernte, die wohl auch Zimmer vermietete und mich erstmal bei sich aufnahm. Ich musste dann erstmal ein paar Tage so langsam wieder zu mir kommen, ehe ich daran denken konnte, mir wieder einen job zu suchen. Geschlafen habe ich mit dieser Frau aber nicht
Ich weiß heute nicht mehr wie ich an den job kam, aber plötzlich wurde ich als maitre d’ hotel im Elizabeth Hotel ***** eingestellt. Nur eines weiß ich ganz sicher, der personal manager des Hotels war ein Engländer und … ihr werdet es schon ahnen …
ein trockener Alki, auch mit AA trocken geworden. Ein sehr sehr netter Mensch, und ich bin heute sicher, dass er mich durchschaute, eben weil er selbst Alki war. Wahrscheinlich wollte er mir eine Chance geben. Na ja, der Dienst war nicht so einfach. Morgens hatte ich Frühstücksdienst von 5.45 Uhr bis ca. 9.30Uhr, dann am Mittag von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr und dann wieder am Abend von 18.30 Uhr bis ca. 22.30 Uhr. Tja und einen freien Tag in der Woche. Tip gab es dort auch reichlich, aber er kam in einen Trunk, sodass das Geld allen in Küche und Service zugute kam prozentual zu ihrer Aufgabe im Hotel.
Ich fand erstmal Unterschlupf in einem boarding house bevor ich dann eine kleine Einzimmerwohnung fand, die auch nicht zu weit vom Hotel lag. Nachmittags habe ich dann gerne „put-put dort gespielt, so eine Art Minigolf. Da war ich ganz gut drin, obwohl ja fast immer unter „Strom“.
Sonntags hatte wir ein Coloured Mädchen, welches die Kasse machte, also Rechnungen schrieb und Sorge trug, dass auch alle bezahlten, bzw. das Geld stimmig in die Kasse kam. Die war nun wirklich äußerst reizend, und ich flirtete sie ja auch kräftig an. An einem Sonntag wollte ich sie zuerst im Dining-Room vernaschen, nachdem die Gäste schon alle raus waren, aber obwohl ich wieder mal einiges getankt hatte, war es mir dann wohl doch ein bisschen zu riskant. Also konnte ich sie überreden mit mir zu meinem Appartment zu kommen. Dort schliefen wir dann miteinander, allerdings hatte sie ziemlich Angst erwischt zu werden, sodass es nicht so die reine Freude war.
Ich verkehrte dann auch in einem kleineren Hotel in der dortigen Bar und bekam ein Angebot als Assistant Manager in einem allerdings kleineren Hotel zu arbeiten. Ich überlegte es mir noch, als die englischsprachige Zeitung von Port Elizabeth einen Artikel über mich bringen wollte. Unser Personal Manager erzählte dem Reporter, dass ich in den “ersten Häusern Europas“ gearbeitet hätte, was ich dann mit einem überzeugenden Nicken bestätigte und zwischendurch auch ein klares „oh yes“ verlauten ließ..
Dieser Artikel bzw. auch das Interview kam kurz nachdem der damalige Süd-Afrikanische-Präsident nebst Gattin bei uns im Hotel zu Gast war. Ich hatte dann die “ehrenvolle Aufgabe“ die Präsidenten-Gattin zu bedienen. Für diesen speziellen Anlass wurde natürlich dann auch das wunderschöne Silberbesteck genommen. Ich fand das ja auch sehr schön anzusehen, aber diese Platte aus schwerem Silber, natürlich voll gepackt mit Speisen, durfte ich auf der linken Hand halten um mit rechts vor zulegen. Ich war diese schweren Silberplatten natürlich nicht gewohnt und fing ziemlich an zu schwitzen, obwohl das Hotel selbstverständlich überall per Klimaanlage gekühlt wurde. Ein Kollege von mir nahm mir die Platte gerade noch ab, bevor ich sie hätte auf die hochwohlgeborene Präsidentengattin fallen lassen.
Ich nahm dann doch den job in dem kleinen Hotel an, wo ich mich zwar Assistant Manager nennen durfte, aber eher so was wie Mädchen für alles war. Dort hatte ich dann eine sehr junge Kollegin von etwas 18, die mich unbedingt ihren Eltern vorstellen wollte, nachdem wir vielleicht dreimal miteinander geschlafen hatten. Ich habe mich dann wirklich mal darauf eingelassen, wurde zum Essen eingeladen und sollte dann auch noch vor dem Essen mit der Familie beten. Ich glaube kaum, dass ich zu der Zeit große Lust dazu hatte, da ich mit dem lieben Gott noch absolut nichts anzufangen wusste. Allerdings er mit mir, nur wusste ich das damals noch nicht. Ich habe dann gute Miene zum ?? Spiel gemacht und habe mich aber ganz schnell verabschiedet.
Ja, in dem Hotel bin ich dann auch nicht mehr lange geblieben, sondern bin dann weiter nach Cape Town geflogen.
Nächstes Mal Kapstadt……..
Das bekam ich allerdings nur durch einen ziemlichen Dunstschleier mit, da ich vor dem Flug und natürlich unterwegs auch schon wieder kräftig “getankt“ hatte.
Ich weiß nur noch, dass ich irgendwo eine weiße Frau meines Alters kennen lernte, die wohl auch Zimmer vermietete und mich erstmal bei sich aufnahm. Ich musste dann erstmal ein paar Tage so langsam wieder zu mir kommen, ehe ich daran denken konnte, mir wieder einen job zu suchen. Geschlafen habe ich mit dieser Frau aber nicht
Ich weiß heute nicht mehr wie ich an den job kam, aber plötzlich wurde ich als maitre d’ hotel im Elizabeth Hotel ***** eingestellt. Nur eines weiß ich ganz sicher, der personal manager des Hotels war ein Engländer und … ihr werdet es schon ahnen …
ein trockener Alki, auch mit AA trocken geworden. Ein sehr sehr netter Mensch, und ich bin heute sicher, dass er mich durchschaute, eben weil er selbst Alki war. Wahrscheinlich wollte er mir eine Chance geben. Na ja, der Dienst war nicht so einfach. Morgens hatte ich Frühstücksdienst von 5.45 Uhr bis ca. 9.30Uhr, dann am Mittag von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr und dann wieder am Abend von 18.30 Uhr bis ca. 22.30 Uhr. Tja und einen freien Tag in der Woche. Tip gab es dort auch reichlich, aber er kam in einen Trunk, sodass das Geld allen in Küche und Service zugute kam prozentual zu ihrer Aufgabe im Hotel.
Ich fand erstmal Unterschlupf in einem boarding house bevor ich dann eine kleine Einzimmerwohnung fand, die auch nicht zu weit vom Hotel lag. Nachmittags habe ich dann gerne „put-put dort gespielt, so eine Art Minigolf. Da war ich ganz gut drin, obwohl ja fast immer unter „Strom“.
Sonntags hatte wir ein Coloured Mädchen, welches die Kasse machte, also Rechnungen schrieb und Sorge trug, dass auch alle bezahlten, bzw. das Geld stimmig in die Kasse kam. Die war nun wirklich äußerst reizend, und ich flirtete sie ja auch kräftig an. An einem Sonntag wollte ich sie zuerst im Dining-Room vernaschen, nachdem die Gäste schon alle raus waren, aber obwohl ich wieder mal einiges getankt hatte, war es mir dann wohl doch ein bisschen zu riskant. Also konnte ich sie überreden mit mir zu meinem Appartment zu kommen. Dort schliefen wir dann miteinander, allerdings hatte sie ziemlich Angst erwischt zu werden, sodass es nicht so die reine Freude war.
Ich verkehrte dann auch in einem kleineren Hotel in der dortigen Bar und bekam ein Angebot als Assistant Manager in einem allerdings kleineren Hotel zu arbeiten. Ich überlegte es mir noch, als die englischsprachige Zeitung von Port Elizabeth einen Artikel über mich bringen wollte. Unser Personal Manager erzählte dem Reporter, dass ich in den “ersten Häusern Europas“ gearbeitet hätte, was ich dann mit einem überzeugenden Nicken bestätigte und zwischendurch auch ein klares „oh yes“ verlauten ließ..
Dieser Artikel bzw. auch das Interview kam kurz nachdem der damalige Süd-Afrikanische-Präsident nebst Gattin bei uns im Hotel zu Gast war. Ich hatte dann die “ehrenvolle Aufgabe“ die Präsidenten-Gattin zu bedienen. Für diesen speziellen Anlass wurde natürlich dann auch das wunderschöne Silberbesteck genommen. Ich fand das ja auch sehr schön anzusehen, aber diese Platte aus schwerem Silber, natürlich voll gepackt mit Speisen, durfte ich auf der linken Hand halten um mit rechts vor zulegen. Ich war diese schweren Silberplatten natürlich nicht gewohnt und fing ziemlich an zu schwitzen, obwohl das Hotel selbstverständlich überall per Klimaanlage gekühlt wurde. Ein Kollege von mir nahm mir die Platte gerade noch ab, bevor ich sie hätte auf die hochwohlgeborene Präsidentengattin fallen lassen.
Ich nahm dann doch den job in dem kleinen Hotel an, wo ich mich zwar Assistant Manager nennen durfte, aber eher so was wie Mädchen für alles war. Dort hatte ich dann eine sehr junge Kollegin von etwas 18, die mich unbedingt ihren Eltern vorstellen wollte, nachdem wir vielleicht dreimal miteinander geschlafen hatten. Ich habe mich dann wirklich mal darauf eingelassen, wurde zum Essen eingeladen und sollte dann auch noch vor dem Essen mit der Familie beten. Ich glaube kaum, dass ich zu der Zeit große Lust dazu hatte, da ich mit dem lieben Gott noch absolut nichts anzufangen wusste. Allerdings er mit mir, nur wusste ich das damals noch nicht. Ich habe dann gute Miene zum ?? Spiel gemacht und habe mich aber ganz schnell verabschiedet.
Ja, in dem Hotel bin ich dann auch nicht mehr lange geblieben, sondern bin dann weiter nach Cape Town geflogen.
Nächstes Mal Kapstadt……..
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