Im Juni 2008 zog ich nach Giesensdorf. Nachdem ich meinen Umzug und alles in den Schränken hatte, reifte die Idee mich hier, wie schon zuvor in Hamburg politisch für das Thema Menschen mit Behinderung einzusetzen. Ich wollte dies durch das organisieren des europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung beginnen.
Auf Anfragen im Rathaus erhielt ich die erschütternde Nachricht es gäbe hier keine Behindertenbauftragten. Also nahm ich Kontakt mit Herrn Bürgermeister Voss auf. Dies gelang dann aber auch erst nach mehreren deutlich formulierten Worten von mir.
Ich wurde zu einer Sitzung eingeladen, hier trafen sich Menschen gemütlich zum Kaffee um über die Probleme von Menschen mit Behinderung zu sprechen. Dabei stellte anwesende immer wieder fest „das geht alles nicht so schnell“. Hier lernte ich dann auch die Behindertenbeauftragte des DRK Frau Rölwer kennen. Diese war beratend tätig für den Bürgermeister. Nach einen kurzen Gespräch bat sie eine gleichberechtigte arbeitsebene an. Ich fand dies anfangs auch sehr sinnvoll, da ich hier ja auch nicht so viele Kontakte hatte. Ja, allerdings stellte sich diese Zusammenkunft bald als großer Fehler raus. Frau Rölwer nutze mein Wissen und prahlte damit dann auch gleich in der Öffentlichkeit rum, den Aktionstag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung der festgelegt ist am 5. Mai jeden Jahres wollte sie dann mal eben in den August verlegen. Und natürlich sich und ihr geplantes Musikfest in den Vordergrund stellen.
Ja hier zerbrach dann eine nicht wirklich gute Zusammenarbeit.
Ich plante den Aktionstag allein und für das erste Mal und für die Schwergängigkeit hier im Kreis war dies dann aber für den Anfang ganz erfolgreich. Unterstützt wurde ich dann hier zum Glück, von engagierten Menschen.
Während der ganzen Zeit nahm ich bzw. versuchte Kontakt zu den Parteien zu bekommen um mit ihnen die Notwendigkeit von einen Behindertenbeauftragten zu erläutern. Ziel war hier natürlich für die Kreisstädte in diesem Fall beginnend für Ratzeburg einen Experten in eigener Sache eben einen Behindertenbeauftragten zubekommen.
Die meisten Parteien habe ich etliche male angeschrieben, angerufen, es gab keine Reaktion. Herr Voss teilte mir dann im Januar mit, er hätte kein gesprächsbedarf mit mir.
Ich kämpfte aber weiter für die Sache und suchte Unterstützer, diese fand ich dann auch.
Irgendwann dachte ich mir, ich frag doch nochmal die Behindertenbeauftragte des DRK Frau Rölwer ob sie das Anliegen mit unterstützt. Hier bekam ich die Antwort, „nein sowas brauchen wir nicht, wir wollen auch keine Störungen, und politisch arbeiten wollte sie eh nicht“. Weil mein Argument war natürlich schon das wir Menschen mit Behinderung ein politisches Sprachrohr brauchen.
Dies verkündete ich dann mit der passenden Empörung meiner Seits hier im Forum. Hier kam es dann zu einem Anruf von Herrn? DRK Mitarbeiter und FDP zugehörig, der die Betreiber dieses Forums bat, meine Beiträge zukünftig zu löschen. Es kam dann zu Kontakt zwischen mir und dem DRK und FDP Menschen, hier wurde dann von diesem geäußert natürlich unterstützt das DRK die Belange für einen Behindertenbeauftragten.
Dies nahm ich dann als wahr, und setzte das DRK mit anderen auf unsere Unterstützerliste die auch öffentlich gemacht wurde.
Etwas später bekam ich dann von dem Anwalt des DRK, ein Brief mit der Androhung einer Unterlassungsklage, in diesem Schreiben wurde behauptet, mir sein doch wohl schon häufiger untersagt worden zu behaupten das, dass DRK mich unterstützt und ich möchte diese Äußerung das DRK unterstütz mich bzw. die Aids und Behinderten Selbsthilfe, von meiner Internetpräsenz nehmen. Das tat ich dann auch.
Ja in der Zwischenzeit war ich dann mal in einer Vorstandsitzung von der SPD, hier sagte man mir Unterstützung zu. Die FRW schrieb dann irgendwann mal, nach etlichen Anfragen meiner Seits, es meldet sich jemand, leider ist dies bis heute nicht passiert.
Ich arbeite mit vielen Menschen zusammen wir unterstützen uns gegenseitig in unserer Arbeit rund um die Menschen mit Behinderung. Ich rief unsere Internet Seite ins Leben. Schrieb ein Konzept für die Arbeit eines Behindertenbeauftragten, berate und betreue Menschen mit Behinderung und mit HIV/Aids. Ich organisiere und moderiere die Radiosendung bei dem offenen Kanal Lübeck erfolgreich.
Betreibe rege Öffentlichkeitsarbeit, gehe zu Veranstaltung um mich hier über Neuigkeiten zu informieren, pflege mittlerweile die Internetseite mit immer neuen Informationen, war in München und in Mainz zu Kongressen rund um das Thema UN Konventionen.
Bei Fragen die geklärt werden sollen hole ich mir Rat bei dem Landesbehinderbeauftragten und bei der damaligen Bundesbehindertenbeauftragten. Das alles habe ich in einem Jahr geschafft und bewegt.
Aktuell plane ich den Aktionstag 5 Mai in Mölln, habe mich als Kreibehindertenbeauftragte beworben.
Dies alles mache ich ehrenamtlich ohne einen Cent dafür zu bekommen.
Warum erzähle ich das alles. Dazu komme ich jetzt
Am 6. November hatte ich einen Unfall auf dem ausgewiesenen Behindertenparkplatz am Rathaus.
Es kam hier zu einem Sturz bei dem übersetzen von Auto in den Rollstuhl, Grund hierfür das grobe Kopfsteinpflaster. Zuerst bemerkte ich keine Verletzungen (da ich kein Schmerzgefühl habe), später wurde der Fuß dick, ich ging ins Krankenhaus hier stellte man fest, zwei Knochen unterhalb des Sprunggelenkes sind gebrochen. Seid dieser Zeit habe ich mit diesen Bruch zu tun. Mein Leben war seid November bis zum heutigen Tage begrenzt auf meine Wohnung.
Freunde rieten mir einen Anwalt zu nehmen und die Stadt Ratzeburg dafür haftbar zu machen. Grund der Parkplatz ist als Behindertenparkplatz ausgewiesen entspricht aber nicht der dafür gültigen DIN, nicht der Landesbauordnung, nicht dem Gleichstellungsgesetz. Es ist ein absolute grobe Pflichtverletzung der Stadt Ratzeburg einen Behindertenparkplatz mit Felssteinen zu versehen.
Mein Anwalt schrieb Ratzeburg an, die übergaben das der Haftungsausgleichstelle Schleswig Holstein.
Ja und jetzt kommt es warum ich dies hier alles schrieb.
Das letzte Schreiben der o.g. Stelle beinhaltet folgende Sätze.
Zitat
„Sie Stadt Ratzeburg weist dabei auf folgendes hin unter Punkt 2 steht,
wurden – was der Mandantschaft bekannt ist, da ihr seinerzeit auch die Mitarbeit angeboten wurde (von ihr jedoch abgelehnt) – die beiden Behindertenparkplätze im südöstlichen Parkplatzbereich Unter den Linden, Ratzeburg auf Initiative der Arbeitsgruppe Barrierefreies Ratzeburg, geplant und errichtet und verkehrsrechtlich angeordnet. Eine eingehende Begutachtung fand mit den Vertretern der barrierefreien Arbeitsgruppe statt. Als problematisch wurden dabie nicht etwas das – von der Mandantschaft jetzt monierte – Natursteinpflaster, sondern der höhenfreie Bordstein zum Gehweg angesehen. Dieser Punkt wurde nachgebessert. Von den Beteiligten wurde der Zustand der Stellfläche nunmehr als behindertengerecht akzeptiert.“
Vor diesem Hintergrund vermögen wir die von ihrer Mandantschaft erhobenen Vorwürfe nicht zu teilen“ Zitat Ende
Lt. Zeitungsartikel der Marktzeitung, hier zählt Herr Voss die Mitarbeiter des Arbeitskreises Barrierefreies Ratzeburg namentlich auf, gehören hierzu Frau Rölwer vonm DRK, Frau Sabine Hübner selber Rollstuhlfahrerin.
Jetzt stellt sich mir hier die Frage, seid wann gibt es diese Behindertenparkplatz?
Weil nach meiner Meinung gab es den schon bevor ich hier wohnte.
Zweitens stellt sich jetzt die rechtliche Frage, soll ich jetzt den Arbeitskreis Barrierefreies Ratzeburg für ihre Inkompetenz verklagen?
Warum wurde nicht schon früher auf mich gehört? Ich habe nicht nur einmal auf die manglende Kompetenz des Arbeitskreises hingewiesen.
Warum soll ich jetzt für einen Schaden der mir entstanden ist selber haften, nur weil ich als Privatperson, absolut keine Lust hatte meinen guten Namen durch einen Mitarbeit in dem Arbeitskreis Barrierefreies Ratzeburg, zu versauen?
Wie wird hier mit Menschen mit Behinderung umgegangen, mit einer Ignoranz ohne Gleichen.
Was steht hier dem zukünftigen Kreisbehindertenbeauftragten bevor?
Für mich ist die Stadt Ratzeburg eine behindertenfeindliche Kreisstadt, die hoffentlich nirgendswo übertroffen wird.
Für die Mitarbeiter des Arbeitskreises Ratzeburg, ihr sollte Kontakt zu einen –Anwalt aussuchen um hier prüfen zu lassen ob ich bzw. mein Anwalt Euch in die Haftung nehmen kann. Weil damit werde ich ggf. meinen Anwalt beauftragen.
Weiter werde ich hier natürlich die Medien einschalten. Eine Kopie des Schreibens ist schon gestern an alle Einrichtungen, Verwaltung, Landesbehindertenbeauftragten und an alle Menschen und Institutionen geschickt worden, die mich bis jetzt unterstützt haben. Heute wird dies auch noch dem Bundesbehidnertenbeauftragten Herrn Hüppe zugesandt.
Meine PR Agentin wird für die passenden Schlagzeilen sorgen. Hier werden dann selbstverständlich auch alle Beteiligten die für diesen Vorfall verantwortlich sind zur Rechenschaft gezogen.
Bedanken können sich dann alle, für die auf sie zukommenden negativ Schlagzeilen, bei Herrn Bürgermeister Voss.
Die letzte Frage die sich hier stellt, wie anerkannt ist hier in der Kreistadt das Ehrenamt?
Zum Schluss, Das Original Schreiben findet ihr auf unserer Internet Seite (findet ihr in meinen Profil) . Den Zeitungsartikel in dem Herr Voss die Mitarbeiter namentlich nennt findet ihr auch auf unserer Seite unter der Rubrik Presse, hier klickt den Artikel „Barrierefreies Ratzeburg (11.06.2009)
Ratzeburg Behindertenfeindlich??????
Wie wird in einigen Städten mit Menschen mit Behinderung umgegangen? Ja hier im Kreis Herzogtum Lauenburg in der Kreisstadt Ratzeburg, so wie folgt beschrieben.
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