Ein Essay von Aldous Huxley aus der
Zeitschrift ‚Vedanta and the West’ von 1943
Religion und Zeit
Das Religiöse ist so vielgestaltig wie das Menschsein. Die Reaktionen der Religion auf das Leben sind manchmal intelligent und schöpferisch, manchmal dumm, lähmend und destruktiv. In ihren Lehren präsentiert sie manchmal ein zutreffendes Bild der ‚letzten Wirklichkeit’ und manchmal eines, das von den niedrigsten menschlichen Begierden gefärbt ist und eine reine Fälschung darstellt. Manchmal wirkt sie Gutes, manchmal das abgrundtief diabolisch Böse.
Wenn wir organisierte Religionen oder die religiösen Überzeugungen und Praktiken einer Gruppe von einzelnen betrachten, wie können wir dann das Gemäßere vom weniger Gemäßen, das Bessere vom weniger Guten unterscheiden? Eine der Antworten, die von allen religiösen Lehrern gegeben werden, lautet: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ Doch leider dauert es häufig sehr lange, bis man überhaupt Früchte zu sehen bekommt; was die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion mit sich bringt, zeigt sich nicht gleich in allen Umständen und Einzelheiten, und kritische Würdigung wird oft erst möglich, wenn äußere Ereignisse schließlich Gelegenheit zu den entscheidenden Beobachtungen geben. Außerdem: Weniger gute Praktiken und weniger zutreffende Überzeugungen müssen nicht unbedingt zu den Früchten objektiven Fehlverhaltens oder deutlich erkennbarer Katastrophen heranreifen. Die Früchte sind von einer subtileren, negativeren Art – nicht Sünde, sondern ein Versagen, nämlich den höchstmöglichen diesem einzelnen oder dieser Gruppe erreichbaren Entwicklungsgrad zu verwirklichen; nicht Katastrophe, sondern das Nichterlangen der Früchte des Geistes – Liebe, Freude und Friede. Solches Versagen können allerdings nur Zeugen von mehr als gewöhnlicher Einsicht ermessen – oder Menschen, die den Werdegang des einzelnen oder der Gruppe ein gutes Stück weit überblicken können.
Neben dem Kriterium der Früchte brauchen wir mithin noch ein anderes, das direkter anwendbar ist – ein Kriterium gleichsam, anhand dessen wir schon die Wurzeln und Blüten beurteilen können, die dann die Frucht hervorbringen. Dank der Einsicht besonders begabter einzelner und der kollektiven Erfahrung ganzer Generationen von Gläubigen sind solche Kriterien der Bewertung religiöser Lehren und Praktiken tatsächlich gefunden worden und bedürfen nur noch der intelligenten Anwendung.
Das elementarste Kriterium bezieht sich ganz einfach auf die Zahl der Anbetungsobjekte. Es hat sich herausgestellt, dass die Lehren und Praktiken des Monotheismus im Allgemeinen wahrer und besser sind als die des Polytheismus und für einzelne wie für Gesellschaften eher zu befriedigenden Resultaten führen. Die Unterscheidung von Monotheismus und Polytheismus genügt jedoch noch nicht. Zwei Menschen mögen gleichermaßen Monotheisten sein, und doch ist vielleicht der Gott des ersten ein ganz anderer als der des zweiten, sind die religiösen Praktiken so verschieden wie die Gottesvorstellungen. Der ‚Eine Gott’ aber – und dies bestätigen all jene, die die Voraussetzungen einer klaren Einsicht in die ‚Wahre Wirklichkeit’ erfüllt haben – ist ‚ein Gott der Liebe’. Von daher können wir unser Kriterium verfeinern und sagen: Die Glaubensüberzeugungen sind zutreffender und die Praktiken besser, die einen einigen Gott der Liebe zum Gegenstand haben. Sogar von einem Gott der Liebe kann man sich natürlich noch die verschiedensten Vorstellungen machen; man kann ihn auf vielerlei Weise anbeten, mit den verschiedensten Folgen für den einzelnen und die Gesellschaft. Wir müssen also unser Kriterium noch weiter verfeinern, um es ganz treffend zu machen. Auch hier verdanken wir die weitere Zuspitzung des elementaren Kriteriums wieder jenen theozentrischen Mystikern, die als einzige die Voraussetzung für wahre Einsicht erfüllt haben: Der Wirklichkeit eher gemäß sind die Formen der Religion, die Gott nicht nur als den einen und liebenden Gott auffassen, sondern auch als ewig (vielmehr: außerzeitlich); und die besseren Formen der religiösen Praxis sind die, welche im Geist einen der Zeitlosigkeit angenäherten Zustand zu verwirklichen trachten. Das Wirkliche kann sich nur denen bekunden, die die Voraussetzung der ‚Selbstertötung’ erfüllt haben, die geeignete, liebende und weitgehend zeitlose Wesen aus sich machten, so gut sie es vermochten, und dadurch mit Gott vergleichbar wurden. Weniger angemessen sind umgekehrt die Formen religiöser Überzeugung, die eher Gottes Unvergänglichkeit als seine ewige Präsenz in einem außerzeitlichen Nun im Auge haben; und weniger geeignet sind die religiösen Praktiken, in denen an einen temporalen Gott gerichtete Bittgebete um persönlichen oder gemeinschaftlichen Gewinn in zeitlichen Belangen einen hohen Stellenwert haben, denn hier finden wir anstelle der mystischen Ausrichtung auf die zeitlose Gegenwart ‚der Ewigen Wirklichkeit’ im Allgemeinen eher ein Befangensein von Zukunftsvorstellungen.
Alle höheren Religionen vertreten die Auffassung, das Endziel des Menschen, der Zweck seines Erdendaseins, sei die (zu einem möglichst großen Teil in diesem Leben vollzogene, dann in irgendeinem anderen Zustand vollendete) Realisation ‚der zeitlosen Wirklichkeit’. Praktisch jedoch hat sich die Mehrheit der Anhänger dieser Religion stets so verhalten, als wäre die Zeit und nicht die Ewigkeit das, worum es für den Menschen geht. Was man Christentum oder Buddhismus oder Taoismus nennt, das besteht tatsächlich jederzeit aus etlichen grundverschiedenen Religionen – von der reinsten Mystik bis zum plattesten Fetischismus.
Die Lehren aller höheren Religionen über ‚die Ewige Wirklichkeit’ und die Praktiken, mit denen ein Gläubiger sich hinreichend zeitlos machen kann, um ‚einen Ewigen Gott’ begreifen zu können, sind von verblüffender Familienähnlichkeit. Meister Eckhart formuliert, wie Rudolf Otto in seinem Buch West-östliche Mystik gezeigt hat, eine Philosophie, die in der Substanz der Philosophie Shankaras gleicht. Und die praktischen Lehren indischer und christlicher Mystiker stimmen bei Gegenständen wie etwa der ‚heiligen Gleichgültigkeit’ gegenüber allem Zeitlichen überein: Abtötung der Erinnerung an die Vergangenheit und der Zukunftsangst, Abkehr vom Bittgebet zugunsten der schlichten Preisgabe an den Willen Gottes, Läuterung nicht nur des Willens, sondern auch der Vorstellungsgabe und des Intellekts, damit der Gläubige in dem ihm möglichen Maß teilhaben kann an der so bestürzenden undifferenzierten Zeitlosigkeit dessen, was er unmittelbar gewahren und mit dem er vereint sein möchte. Die Mystiker in Ost und West kennen einen Grundsatz, aus dem sich alles übrige ergibt: „Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes“ (dem zeitlosen Reich ‚eines ewigen Gottes’ „und nach seiner Gerechtigkeit“ (nach der Gerechtigkeit des Ewigen mehr als nach der von Leben und Zeit), „so wird euch solches alles zufallen“ (all das Zeitliche nämlich, nach dem nicht mehr eigens gestrebt wird).
In den weniger der ‚Wahren Wirklichkeit’ angemessenen Formen der genuinen Religionen und erst recht in den allein auf den Menschen ausgerichteten Pseudoreligionen wie Nationalismus, Faschismus, Kommunismus, Kapitalismus und so weiter wird diese Position völlig umgekehrt, denn hier liest sich das grundlegende Gebot mit dem zugehörigen Versprechen so: Trachtet am ersten nach solchem allem, so wird euch das Königreich Gottes und seine Gerechtigkeit zufallen.
Zuerst nach dem Zeitlichen trachten, das geht stets einher mit der Vorstellung eines eher zeitlichen als ewigen, eher „psychischen“ als spirituellen Gottes. Gläubige, deren Gott ein zeitlicher ist, ergehen sich in leidenschaftlichen, sehr heftig empfundenen Bittgebeten um ganz konkreten Nutzen wie etwa Gesundheit und Wohlstand vor dem Tode – und nachher dann einen Platz in einem Himmel, der auch nicht als zeitlos, sondern als endlose Zeitlichkeit gedacht wird. Diese Bittgebete sind von Ritualen und Sakramenten begleitet, die durch Anregung der Imagination und Intensivierung der Emotionen zur Erzeugung dieses psychischen „Kraftfeldes“ beitragen, in dem das Bittgebet dann die Kraft gewinnt, sich selbst zu erfüllen. Die Anhänger zeitlicher Religionen führen den Umstand, dass Geistheilungen (man sollte besser von „psychischer Heilung“ sprechen) häufig gelingen und Bittgebete um Gesundheit, Reichtum und Glück häufig erfüllt werden, immer wieder als Beweis dafür an, dass Gott ihnen direkt hilft. Da könnte man Gottes direkte Hilfe auch darin sehen, dass der Kühlschrank funktioniert oder dass sich jemand meldet, wenn man eine Telefonnummer wählt. Über gelungene „Geistheilungen“ und erfüllte Bittgebete steht uns nicht mehr zu sagen zu, als dass Gott dergleichen Dinge zulässt, wie er alle übrigen natürlichen psychophysischen Phänomene zulässt.
Dass der Geist noch über ganz andere Kräfte verfügt als die, welche im Alltagsleben Verwendung finden, ist seit jeher bekannt. Überall auf der Welt und zu jeder Zeit sind diese Kräfte zum Wohl oder Wehe genutzt worden, von Medien, Heilern, Propheten, Medizinmännern, Magiern, Hatha-Yogis und anderen zweifelhaften Existenzen, die es in den Randzonen jeder Gesellschaft gibt und immer gegeben hat. Im Laufe der letzten zwei oder drei Generationen hat man einiges unternommen, um diese Kräfte und die Umstände, unter denen sie sich manifestieren, zu erforschen. Hypnose und Suggestion sind recht eingehend untersucht worden. Unter der Schirmherrschaft der Society of Psychical Research hat sich eine durchaus ernstzunehmende und kritische Literatur des Abnormen angesammelt. Forschungseinrichtungen mehrerer Universitäten widmen sich der außersinnlichen Wahrnehmung, und in mindestens einem dieser Labors häufen sich nun signifikante Hinweise auf die tatsächliche Existenz der Psychokinese, das heißt auf das Vermögen, den Bewegungszustand materieller Objekte mit rein mentalen Mitteln zu beeinflussen. Wenn Menschen unter nicht gerade inspirierenden Laborbedingungen Hellsichtigkeit und Vorausschau zeigen und den Fall eines Würfels durch rein mentale Akte beeinflussen können, weshalb sollten wir dann eine direkte Intervention Gottes annehmen, wenn ganz Ähnliches sich in der Kirche oder im Rahmen eines religiösen Ritus ereignet?
In diesem Zusammenhang ist es von großer Bedeutung, dass die großen theozentrischen Mystiker stets ganz scharf zwischen dem „Psychischen“ und dem „Spirituellen“ unterschieden haben. Für sie haben Phänomene der ersten Klasse ihren Ort in einem zwar wenig erkundeten, aber in keiner Weise „höheren“ Bereich der Raumzeitwelt. Spirituelle Phänomene dagegen gehören dem Zeitlosen und Ewigen an, in dem das Zeitliche seine ausschnitthafte und daher weniger reale Existenz hat. „Wunder“ sind Dinge, die der Mystiker verstandesgemäß einfach hinnimmt, auf die er sich jedoch innerlich überhaupt nicht einlässt. Wunder geschehen, doch sie sind ohne große Bedeutung. Und der Versuchung, „Wunder“ zu wirken, soll man auf jeden Fall widerstehen. Für Mystiker ist diese Versuchung besonders groß, denn wer das zeitlose Bewusstsein der ewigen Wirklichkeit erstrebt, dem wachsen häufig ungewöhnliche psychische Kräfte zu. Wenn es dazu kommt, hängt alles davon ab, dass man diese Kräfte nicht anwendet, denn damit würde man zwischen sich selbst und der Wirklichkeit, mit der man sich vereinigen möchte, Hindernisse aufbauen. Diesen Rat geben die Meister der abendländischen Spiritualität ebenso unmissverständlich wie die Buddhisten und Vedantisten.
Was das Christentum angeht, sind hier jedoch die Lehren der Evangelien leider etwas unklar. Jesus weist einerseits die zurecht, die auf „Zeichen“ aus sind, doch Er selbst wirkt zahlreiche Wunder. Die Aufklärung dieses scheinbaren Widerspruchs liegt wohl in der Passage, in der Er seine Kritiker fragt, was wohl einfacher wäre: den Kranken aufzufordern, sich zu erheben und zu wandeln oder ihm zu sagen, seine Sünden seien ihm vergeben. Darin scheint impliziert zu sein, das „äußere“ Zeichen legitim sind, wenn der, der sie gibt, so vollkommen mit ‚der ewigen Wirklichkeit’ vereinigt ist, dass er allein durch das, was er ist, den Menschen zuinnerst wandeln kann, für den das „Zeichen“ gegeben wird. Diese ungeheuer wichtige Präzisierung ist jedoch weitgehend übersehen worden, und die Anhänger weniger reiner Formen der christlichen Religion messen rein „psychischen“ Phänomenen wie Wunderheilungen und Gebetserhörungen allergrößte Bedeutung bei. Dadurch jedoch stellen sie sicher, dass sie selbst nie jenen Grad des Einsseins mit dem zeitlos Wirklichen erreichen werden, der allein dafür sorgen kann, dass ein Wunder dem nicht schadet, der es wirkt, und für den Menschen, an dem oder für den es gewirkt wird, von bleibendem Nutzen ist.
Weiterhin nimmt die zeitliche Religion auch gern apokalyptische Züge an; sie fördert den Glauben an außergewöhnliche kosmische Ereignisse in nicht allzu ferner Zukunft und an Maßnahmen und Praktiken, mit denen man sich auf die zu erwartenden Dinge am besten einstellt. Auch in dieser Apokalypsengläubigkeit wird die zeitlose Realisation der ‚ewigen Wirklichkeit’ durch allzu starre Ausrichtung auf die Zukunft zuverlässig verhindert.
In gewisser Hinsicht sind die heute so verbreiteten anthropozentrischen Pseudoreligionen allesamt der apokalyptischen Pervertierung echter Religion sehr ähnlich. Auch hier nimmt die einseitige Ausrichtung auf hypothetische Zukunftsereignisse den Platz echter religiöser Hinwendung zum Jetzt in der Gegenwart statt zur ‚ewigen Wirklichkeit’ ein. Doch während die an das nahe Weltende Glaubenden sich selten veranlasst sehen, andere unter Druck zu setzen oder abzuschlachten, ist eben das für die „Kreuzritter“ anthropozentrischer Pseudoreligionen ein ganz wesentlicher Programmpunkt.
Für den Revolutionär, ob von rechts oder links, zählt einzig und allein das Goldene Zeitalter des Friedens, des Wohlstands und der Bruderliebe, das, wie sein Glaube ihm versichert, unweigerlich anbrechen wird, sobald die von ihm ins Auge gefasste Revolution sich Bahn gebrochen hat. Nichts steht zwischen der elenden Gegenwart der Menschen und dieser herrlichen Zukunft als eben eine Minderheit, vielleicht auch eine Mehrheit, von Falschdenkenden oder einfach Unwissenden. Man muss nur ein paar Tausend – es dürfen auch ein paar Millionen sein – dieser wandelnden Fortschrittsbremsen liquidieren und alle übrigen durch Druck und Propaganda gefügig machen. Nach diesen etwas unerfreulichen, aber unumgänglichen Präliminarien setzt dann das Goldene Zeitalter ein. Das ist die Theorie säkularer Apokalyptik, die Religion der Revolutionäre. Wie die Erfahrung allerdings lehrt, stellen die angewandten Mittel absolut sicher, dass die tatsächlich erreichten Ziele sich dann radikal von den geplanten Zielen der prophetischen Theoretiker unterscheiden.
Zum Glück führt nicht die Jagd nach dem Glück; es ist im Allgemeinen Nebenprodukt ganz anderer Aktivitäten. Dieses „hedonistische Paradox“ lässt sich auf unser gesamtes Leben in der Zeit ausdehnen. Mit zeitlichen Umständen können nur die wirklich im Frieden sein, denen es nicht zuerst um das Zeitliche geht, sondern um das ‚ewig Wirkliche’, um das Gewahrsein des Wirklichen, das nur einem praktisch zeitlos gewordenen Bewusstsein gegeben ist. Außerdem gilt es für jede Gesellschaft, dass zeitliche Umstände nur dann von sehr vielen als hinnehmbar empfunden werden und nur dann von bösen Auswüchsen weitestgehend frei sein können, wenn die allgemeine Lebensphilosophie auf die Ewigkeit mehr Gewicht legt als auf die Zeit, und wenn eine ausreichende Zahl einzelner sich ernsthaft bemüht, diese Philosophie praktisch umzusetzen.
Höchst bedeutsam ist in diesem Zusammenhang ein Umstand, auf den der russisch-amerikanische Kultursoziologe Pitrim Alexandrowitsch Sorokin aufmerksam macht: dass nämlich ein Mensch des ewigkeitsbewussten dreizehnten Jahrhunderts eine sehr viel größere Chance hatte, in seinem Bett zu sterben, als ein Mensch unserer Zeit – des verbohrten und deshalb nationalistischen, revolutionären und gewalttätigen zwanzigsten Jahrhunderts. Si monumentum requiris, circumspice. So lautet die Inschrift am Grab Sir Christopher Wrens, der die St. Paul’s Cathedral erbaute und hier auch beigesetzt ist. Und wer ein Monument unserer heutigen Zukunftsbesessenheit, unseres Nicht-Wahrhabens-Wollens der gegenwärtigen Ewigkeit sehen will, der schaue sich um auf den Schlachtfeldern der Welt und blicke zurück über ein Menschenalter auf die von Professor Carlton Hayes so zutreffend porträtierte spätviktorianische „Generation des Materialismus“ und auf die Geschichte der zwangsläufig nachfolgenden Generation, der Generation der Kriege und Revolutionen. Die Wirklichkeit zu ignorieren, das hat seinen Preis; und je länger wir auf diesem Nicht-Sehen-Wollen beharren, desto höher und furchtbarer wird dieser Preis.
Religion und Zeit
Meinen ersten Artikel möchte ich durch einen zweiten mir sehr wichtigen Artikel mit einem weiteren Essay von A. Huxley ergänzen, um die Freunde zu finden, die sich gelegentlich, aber nicht zu viel, mit ähnlichen Gedanken beschäftigen.
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