Jung rennen wir durchs Leben, feiern Partys, leben unseren Spaß, gehen an unsere Grenzen. Werden wir belehrt, winken wir ab, zucken mit den Schultern, und gehen ihn weiter, unseren Weg, von dem wir nicht wissen, wohin er führt. Wir leben, wir akzeptieren wir sind süchtig nach Leben. Idealistisch nehmen wir ihn auf uns, diesen Weg, schnüren zwei Habseligkeiten, schlafen auf dem Boden und leben von der Hand in den Mund. Sehnen uns nach noch nicht spezifiziertem Glück und sind trotzdem glücklich. Hoffnung füllt unser Herz und unser Verstand verwischt die Wenn und Abers.30 geworden, ein bisschen gespart, 5 neue Möbel gekauft, ein besseres Auto unter dem Hintern, geht’s dann schon los.. der Job, die Besitzstandswahrung. Die paar Kerben im Herzen, die uns vorsichtiger werden lassen,  Wenn und Abers beginnen uns zu dominieren, wir interpretieren, wir wägen und wir klammern, sichern krampfhaft, die paar Höhenmeter, die wir glauben geschafft zu haben. Stetig schaffen wir einen Scheinhöhenmeter nach dem anderen. Scheinbare Sicherungsseile, Haken und Leitern sollen sie absichern, diese Scheinhöhenmeter und je weiter wir steigen, um so nötiger wird der Schein. Wir wähnen uns über anderen und tragen trotzdem eine Angst im Herzen. Angst vor dem Fall.Reden uns ein, dass die Sicherungen greifen. Und oft, sogar meist halten sie ja.Am Ende jedoch, sind wir uns des Preises bewusst, den wir zahlten und der ist hoch. Meist haben wir unseren Idealismus verloren. Die Dynamik und den Mut, ohne Sicherungsseil nicht mal mehr einen Wanderweg gehen zu können.Jenseits der Vierzig aber, bricht eine Zeit an, wo man ihn wieder trainieren sollte, den Weg ohne Seil, weil man beginnt, seine Endlichkeit zu begreifen….es muss ja nicht gleich ein Achttausender sein;-))Wie viele  Profile beinhalten den Satz…. Lebe deinen Traum und träume nicht dein Leben.. viel zu hoch gegriffen.. fangt mit einer Dummheit an, die euch noch Monate später ein Lächeln wert ist….