Schweinchen ärgern?
Urplötzlich findet man sich in der Schulzeit wieder...
Januarsonne! Wenn ich an einer windgeschützten Stelle stehe, wärmt sie mich schon. Mann und Enkel finden es noch „saukalt“, wollen aber trotzdem nachsehen, ob sie in dem kleinen Bach, der durch unseren Park fließt, Stichlinge finden. Nun gut, sollen die mal runter zum Bach, ich bleibe hier am Holzstapel stehen und schließe die Augen in Richtung Sonne.
Ganz hell wird es hinter den geschlossenen Lidern und ich sehe den nahenden Frühling mit all seiner Blumenpracht. Buschwindröschen zwischen blauem Gundermann, zarte Leberblümchen…PLOPP!
Nanu? Leicht irritiert öffne ich die Augen und sehe vor mir einen Hund, der einen Stock in doppelter Daumendicke und Unterarmlänge vor sich liegen hat. Seine Haltung zeigt mir unmissverständlich, dass ich als Spielpartner ausgesucht wurde. Er liegt mit den Vorderbeinen in voller Länge auf dem Boden, hat den Hintern aber oben. Dabei schaut er mich erwartungsvoll an und kann gar nicht so schnell wedeln wie er sich freut.
Ich mache in schon halb gebückte Haltung einen Schritt auf den Stock zu, doch den schnappt sich der Hund, hetzt wie von der Tarantel gestochen im Bogen um mich herum, bremst knapp vor mir scharf ab und wirf den Stock mit einer geschickten Kopfbewegung in meine Richtung…PLOPP. Das Geräusch kenne ich. Seine wachen Augen und sein „Scheibenwischer“ auf Stufe 3 zeigen mir, dass er dieses Spiel wiederholen möchte. Nun gut, ich kann auch tricksen. Gelangweilt schaue ich in eine andere Richtung, entdecke einen recht alten Herrn mit Krückstock auf einer Bank, der amüsiert herüber schaut. Aha, alter Mann mit jungem Hund. Klug von dem Tier, sich jüngere Spielpartner zu suchen. Wenn Herrchen nicht mehr kann, gut, übernehme ich das.
So flink wie mich meine Rheumaknochen lassen, springe ich zum Stock, doch der Hund ist schneller, schnappt ihn mir vor der Nase weg, rennt wieder einen großen Bogen, wobei Grasplacken durch die Geschwindigkeit von der aufgeweichten Wiese fliegen. Er fordert sein schweißtreibendes Spiel immer wieder von mir, inzwischen keuche ich, habe ich die Jacke ausgezogen und der alte Herr lacht laut und herzlich über unser Spiel. Ich fühle mich wie in der Schule. Da spielten wir auch immer Schweinchen ärgern, allerdings zu dritt und mit einem Ball. Welche Rolle mir bei dem jetzigen Spiel hier zuteil wurde, war klar.
Wenn ich vor dem Hund weglaufe, rennt er an mir vorbei, legt sich auf den Weg und springt erst im letzten Moment weg. Er wirft den Stock in die Luft und so sehr ich mich bemühe, ich erwische ihn nie. Völlig außer Puste lasse ich mich neben den alten Herrn auf die Bank fallen. „Da haben Sie aber einen tollen Hund erwischt! Der motiviert mehr als mein Fittnesstrainer!“ Der Herr lächelt und meint „Der Hund gehört dem Buben da drüben.“
Gegenüber der Wiese sitzt ein Bursche von ca. 12 Jahren und freut sich fast noch mehr als der Hund. „Du hättest ja auch mal mit Deinem Hund spielen können,“ knöttere ich in seine Richtung. Der Bengel grinst kreisrund und antwortet „Ach, ich dachte, Sie sollten sich mal richtig austoben.“
....und das Schweinchen ärgerte sich rosa…
Ganz hell wird es hinter den geschlossenen Lidern und ich sehe den nahenden Frühling mit all seiner Blumenpracht. Buschwindröschen zwischen blauem Gundermann, zarte Leberblümchen…PLOPP!
Nanu? Leicht irritiert öffne ich die Augen und sehe vor mir einen Hund, der einen Stock in doppelter Daumendicke und Unterarmlänge vor sich liegen hat. Seine Haltung zeigt mir unmissverständlich, dass ich als Spielpartner ausgesucht wurde. Er liegt mit den Vorderbeinen in voller Länge auf dem Boden, hat den Hintern aber oben. Dabei schaut er mich erwartungsvoll an und kann gar nicht so schnell wedeln wie er sich freut.
Ich mache in schon halb gebückte Haltung einen Schritt auf den Stock zu, doch den schnappt sich der Hund, hetzt wie von der Tarantel gestochen im Bogen um mich herum, bremst knapp vor mir scharf ab und wirf den Stock mit einer geschickten Kopfbewegung in meine Richtung…PLOPP. Das Geräusch kenne ich. Seine wachen Augen und sein „Scheibenwischer“ auf Stufe 3 zeigen mir, dass er dieses Spiel wiederholen möchte. Nun gut, ich kann auch tricksen. Gelangweilt schaue ich in eine andere Richtung, entdecke einen recht alten Herrn mit Krückstock auf einer Bank, der amüsiert herüber schaut. Aha, alter Mann mit jungem Hund. Klug von dem Tier, sich jüngere Spielpartner zu suchen. Wenn Herrchen nicht mehr kann, gut, übernehme ich das.
So flink wie mich meine Rheumaknochen lassen, springe ich zum Stock, doch der Hund ist schneller, schnappt ihn mir vor der Nase weg, rennt wieder einen großen Bogen, wobei Grasplacken durch die Geschwindigkeit von der aufgeweichten Wiese fliegen. Er fordert sein schweißtreibendes Spiel immer wieder von mir, inzwischen keuche ich, habe ich die Jacke ausgezogen und der alte Herr lacht laut und herzlich über unser Spiel. Ich fühle mich wie in der Schule. Da spielten wir auch immer Schweinchen ärgern, allerdings zu dritt und mit einem Ball. Welche Rolle mir bei dem jetzigen Spiel hier zuteil wurde, war klar.
Wenn ich vor dem Hund weglaufe, rennt er an mir vorbei, legt sich auf den Weg und springt erst im letzten Moment weg. Er wirft den Stock in die Luft und so sehr ich mich bemühe, ich erwische ihn nie. Völlig außer Puste lasse ich mich neben den alten Herrn auf die Bank fallen. „Da haben Sie aber einen tollen Hund erwischt! Der motiviert mehr als mein Fittnesstrainer!“ Der Herr lächelt und meint „Der Hund gehört dem Buben da drüben.“
Gegenüber der Wiese sitzt ein Bursche von ca. 12 Jahren und freut sich fast noch mehr als der Hund. „Du hättest ja auch mal mit Deinem Hund spielen können,“ knöttere ich in seine Richtung. Der Bengel grinst kreisrund und antwortet „Ach, ich dachte, Sie sollten sich mal richtig austoben.“
....und das Schweinchen ärgerte sich rosa…
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