Sex im Alter
Drei Nachrichten auf dem AB!Immer meine Tante,(75)die geistig rege aber gebrechlich im Altersheim lebt."Komm am Freitag gegen 16Uhr bitte zu mir und zieh die rote Bluse an!"
Die rote Bluse? Die, die Tantchen als unartig erachtet, weil jeder, ab 190cm der über eine biegsame Halswirbelsäule verfügt, meinen Brustansatz sehen kann?
Rückrufe bringen nichts, denn seit Tantchen am Stock geht, ist sie pausenlos unterwegs, will noch "rumstochern" bevor die Beine gar nicht mehr wollen.
Gespannt wie ein Flitzebogen mache ich mich am Freitag auf den Weg.Erklärungen bekomme ich nicht, nur ein Badetuch über den Arm und immer wieder den Satz,"Das kann man nicht erzählen, das muss man sehen!"
Derweil laufen, nein, Tantchen stochert ja laut eigener Aussage, wir den Gang auf und ab. Langsam frage ich mich, ob Tantchens Geist jetzt auf das Viveau ihrer Beine kommt. Ein groß gewachsener, alter Herr mit wundervollem, schlohweißem Haar begegnet uns auf dem Gang und Tantchen zieht mich in einen etwas abseits gelegenen Gang, in dem sich Baderäume mit Wannen befinden, da auf den Zimmern nur Duschen sind. Bevor sie mich in eines der Bäder dirigiert, schaut sie sich noch einmal suchend um. Sie scheint zufrieden zu sein.
Ich frage natürlich wieder nach dem Grund dieser seltsamen Handlungen und ernte nur ein "Nu isset ja gleich soweit!"
Tantchen klebt mit dem Ohr an der Tür. Die Fragezeichen in meinem Kopf dürften inzwischen für jeden sichtbar sein. Es quietscht draußen, Tantchen greift nach meinem Arm und zerrt mich vor sich auf den Gang. Ich schaue verwirrt Tantchen an, doch sie weist mit dem Finger auf die schräg gegenüber liegende Tür. Dort steht der Herr mit dem wundervollen Haar, er trägt nur einen Bademantel. Als er mich sieht, öffnet er ihn blitzschnell, ergreift sein recht langes, baumelndes Geschlechtsteil an der Wurzel und lässt den Rest in kreisenden Bewegungen schwingen, während er die Hüften für sein Alter recht gekommt wippen lässt,schnarrt er in einer Art Sprechgesang vor sich hin.."Wir spielen evangelisches Arrr-kkorrrr-deeee-ooonn!"
Ich bin wie vor den Kopf geschlagen! Nein, nicht wegen der Darbietung an sich, es ist der Ort und sein Alter. Machen das nicht kleine Jungen? Mir fällt mein Enkel Simon ein, der mir mit drei Jahren stolz zeigte, "Oma, wenn ich hier die Pelle wegmache, sehe ich meine Eichel!" Die Erinnerung an den kleinen Fratz zusammen mit der immer noch andauernden Vorstellung löst bei mir einen Lachkrampf aus...ich lache und pruste, bis mir die Tränen durchs Gesicht laufen, allerdings bin ich dazu schnell wieder in das hinter mir liegende Bad geflohen. Draußen höre ich die von Tantchen alarmierte Schwester. "Herr X., wir hatten uns doch darauf geeinigt, dass sie das Akkordeon nur noch allein in ihrem Zimmer spielen!!" "Die Kleine da drin, die wollte das aber.." höre ich Herrn X sagen und schon fliegt die Türe auf. Ich stehe tränenüberströmt an die Wand gelehnt und bin froh, dass der Anfall fast vorüber ist, gebe nur noch ein paar kieksende Geräusche von mir. Sprechen ist noch unmöglich..ich habe Seitenstiche und meine Bauchmuskeln fühlen sich an, als hätte ich die dringend benötigten 100 Sit-ups hinter mich gebracht.
Die gute Schwester deutet meine Tränen völlig falsch! Sie nimmt mich tröstend in den Arm und versichert mir "Der ist ganz harmlos, der zeigt sich nur gern..das ist nicht schön, aber auch nicht gefährlich." Ich denke an die 1000e von nackten Tatsachen, die ich in meinen Berufsjahren im Krankenhaus zu sehen bekam und merke, wie sich der Lachkrampf zurückmeldet. Mit dem Gesicht zur Wand, die Hände vor dem Gesicht, stehe ich da und versuche, nicht zuuu laut zu prusten. Die Schwester streichelt liebevoll meinen Rücken, will meine Hände wegziehen, um Blickkontakt aufzubauen..kenne ich ja, damit beruhigt man Angstpatienten, doch ich sehe mit aufgerissenem Maul, das den Blick auf Mandeln und Zäpfchen freigibt, bestimmt total doof aus.Plötzlich ist die Schwester verschwunden. Nun kann ich die Hände wieder runternehmen, weil mich niemand sieht. Mein Bauch, der immer noch total verkrampft ist, hat Begleitung von meinen Schultern bekommen, die inzwischen auch so schmerzen, als hätte ich die ganz Welt auf ihnen getragen. "Tiiiiieeeef Luft holen", sage ich mir selber, da ich an den folgenden Muskelkater denke. Kaum habe ich mich im Griff, sehe ich den evangelischen Pastor mit wie zum Segnen ausgebreiteten Armen auf mich zukommen.
"Gute Frau, das ist doch.."
Mehr höre ich nicht, mit einem Kreischer setzt augenblicklich der Lachkrampf wieder ein, ich stürze am verdutzten Pastor vorbei, rase um die Ecke in Tantchens Zimmer und schließe mich erst einmal im Bad ein. Es wird höchste Zeit, noch ein richtiger Lacher und ich mache mich nass!
Draußen hämmert das Dreigestirn, Tantchen, Schwester und Pastor an die Tür. Ich hoffe nur, dass niemand die "Not-auf-Vorrichtung" der Toilettentür benutzt und mich hier lachend und pinkelnd vorfindet. Kaum habe ich die Hose oben, geht die Türe auf und alle Blicke richten sich auf die vermeintliche Selbstmordkandidatin. Noch immer tränennass im Gesicht gelingt es mir, allen Anwesenden den wahren Grund meines Gesichts-Ozeanes zu erklären. Tantchen ist entrüstet, weil ich über sooo etwas auch noch lache, Schwester und Pastor rücken beruhigt ab. Als ich gehe, sehe ich Herrn X etwas geknickt bei den Aufzügen sitzen. Bevor ich in den ankommenden Lift gehe, flüstere ich Herrn X noch etwas zu...Nein, keine Bitte um eine weitere Vorstellung..ich sage ihm nur, dass beim Wort Akkordeon nach dem A kein R kommt!
PS. Dritter Tatsachenbericht
PPS. Dauer des Muskelkaters..vier Tage
Rückrufe bringen nichts, denn seit Tantchen am Stock geht, ist sie pausenlos unterwegs, will noch "rumstochern" bevor die Beine gar nicht mehr wollen.
Gespannt wie ein Flitzebogen mache ich mich am Freitag auf den Weg.Erklärungen bekomme ich nicht, nur ein Badetuch über den Arm und immer wieder den Satz,"Das kann man nicht erzählen, das muss man sehen!"
Derweil laufen, nein, Tantchen stochert ja laut eigener Aussage, wir den Gang auf und ab. Langsam frage ich mich, ob Tantchens Geist jetzt auf das Viveau ihrer Beine kommt. Ein groß gewachsener, alter Herr mit wundervollem, schlohweißem Haar begegnet uns auf dem Gang und Tantchen zieht mich in einen etwas abseits gelegenen Gang, in dem sich Baderäume mit Wannen befinden, da auf den Zimmern nur Duschen sind. Bevor sie mich in eines der Bäder dirigiert, schaut sie sich noch einmal suchend um. Sie scheint zufrieden zu sein.
Ich frage natürlich wieder nach dem Grund dieser seltsamen Handlungen und ernte nur ein "Nu isset ja gleich soweit!"
Tantchen klebt mit dem Ohr an der Tür. Die Fragezeichen in meinem Kopf dürften inzwischen für jeden sichtbar sein. Es quietscht draußen, Tantchen greift nach meinem Arm und zerrt mich vor sich auf den Gang. Ich schaue verwirrt Tantchen an, doch sie weist mit dem Finger auf die schräg gegenüber liegende Tür. Dort steht der Herr mit dem wundervollen Haar, er trägt nur einen Bademantel. Als er mich sieht, öffnet er ihn blitzschnell, ergreift sein recht langes, baumelndes Geschlechtsteil an der Wurzel und lässt den Rest in kreisenden Bewegungen schwingen, während er die Hüften für sein Alter recht gekommt wippen lässt,schnarrt er in einer Art Sprechgesang vor sich hin.."Wir spielen evangelisches Arrr-kkorrrr-deeee-ooonn!"
Ich bin wie vor den Kopf geschlagen! Nein, nicht wegen der Darbietung an sich, es ist der Ort und sein Alter. Machen das nicht kleine Jungen? Mir fällt mein Enkel Simon ein, der mir mit drei Jahren stolz zeigte, "Oma, wenn ich hier die Pelle wegmache, sehe ich meine Eichel!" Die Erinnerung an den kleinen Fratz zusammen mit der immer noch andauernden Vorstellung löst bei mir einen Lachkrampf aus...ich lache und pruste, bis mir die Tränen durchs Gesicht laufen, allerdings bin ich dazu schnell wieder in das hinter mir liegende Bad geflohen. Draußen höre ich die von Tantchen alarmierte Schwester. "Herr X., wir hatten uns doch darauf geeinigt, dass sie das Akkordeon nur noch allein in ihrem Zimmer spielen!!" "Die Kleine da drin, die wollte das aber.." höre ich Herrn X sagen und schon fliegt die Türe auf. Ich stehe tränenüberströmt an die Wand gelehnt und bin froh, dass der Anfall fast vorüber ist, gebe nur noch ein paar kieksende Geräusche von mir. Sprechen ist noch unmöglich..ich habe Seitenstiche und meine Bauchmuskeln fühlen sich an, als hätte ich die dringend benötigten 100 Sit-ups hinter mich gebracht.
Die gute Schwester deutet meine Tränen völlig falsch! Sie nimmt mich tröstend in den Arm und versichert mir "Der ist ganz harmlos, der zeigt sich nur gern..das ist nicht schön, aber auch nicht gefährlich." Ich denke an die 1000e von nackten Tatsachen, die ich in meinen Berufsjahren im Krankenhaus zu sehen bekam und merke, wie sich der Lachkrampf zurückmeldet. Mit dem Gesicht zur Wand, die Hände vor dem Gesicht, stehe ich da und versuche, nicht zuuu laut zu prusten. Die Schwester streichelt liebevoll meinen Rücken, will meine Hände wegziehen, um Blickkontakt aufzubauen..kenne ich ja, damit beruhigt man Angstpatienten, doch ich sehe mit aufgerissenem Maul, das den Blick auf Mandeln und Zäpfchen freigibt, bestimmt total doof aus.Plötzlich ist die Schwester verschwunden. Nun kann ich die Hände wieder runternehmen, weil mich niemand sieht. Mein Bauch, der immer noch total verkrampft ist, hat Begleitung von meinen Schultern bekommen, die inzwischen auch so schmerzen, als hätte ich die ganz Welt auf ihnen getragen. "Tiiiiieeeef Luft holen", sage ich mir selber, da ich an den folgenden Muskelkater denke. Kaum habe ich mich im Griff, sehe ich den evangelischen Pastor mit wie zum Segnen ausgebreiteten Armen auf mich zukommen.
"Gute Frau, das ist doch.."
Mehr höre ich nicht, mit einem Kreischer setzt augenblicklich der Lachkrampf wieder ein, ich stürze am verdutzten Pastor vorbei, rase um die Ecke in Tantchens Zimmer und schließe mich erst einmal im Bad ein. Es wird höchste Zeit, noch ein richtiger Lacher und ich mache mich nass!
Draußen hämmert das Dreigestirn, Tantchen, Schwester und Pastor an die Tür. Ich hoffe nur, dass niemand die "Not-auf-Vorrichtung" der Toilettentür benutzt und mich hier lachend und pinkelnd vorfindet. Kaum habe ich die Hose oben, geht die Türe auf und alle Blicke richten sich auf die vermeintliche Selbstmordkandidatin. Noch immer tränennass im Gesicht gelingt es mir, allen Anwesenden den wahren Grund meines Gesichts-Ozeanes zu erklären. Tantchen ist entrüstet, weil ich über sooo etwas auch noch lache, Schwester und Pastor rücken beruhigt ab. Als ich gehe, sehe ich Herrn X etwas geknickt bei den Aufzügen sitzen. Bevor ich in den ankommenden Lift gehe, flüstere ich Herrn X noch etwas zu...Nein, keine Bitte um eine weitere Vorstellung..ich sage ihm nur, dass beim Wort Akkordeon nach dem A kein R kommt!
PS. Dritter Tatsachenbericht
PPS. Dauer des Muskelkaters..vier Tage
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