als ich die diagnose krebs vom arzt hörte war ich wie gelähmt.dann gin alles sehr schnell.
opperation,chemo mit allen was dazu gehört und einsamkeit.wochenlang habe ich nur zu hause rumgesessen oder gelegen und immer nur an den todgedacht,zumal ich durch die chemo nicht die kraft hatte zu laufen oder irgendwas zu tun.
wie sollte ich meinen enkel beibringen warum oma jetzt im rollstuhl sitzt.dann kam mir eine idee,ich dachte versuch es doch mal mit einem kinderbuch,was ich auch getan habe.
und die geschichte möchte ich euch jetzt erzählen.
Oma im fliegenden Rollstuhl
Eines Tages,es war ein schöner Sommertag,saß Oma mit ihrem Enkel justin im Garten.
Oma schaute zum Himmel und sagte;Justin ich möchte auch mal in die weite Welt fliegen,so wie die Vögel am Himmel.
Justin überlegte und dann kam ihm eine Idee.Gemeinsam mit Opa bauten sie an Omas Rollstuhl einen Motor an,vorne einen Lenker von Justins altem Fahrrad,eine Hupe..... und sie schraubten sogar einen Regenschirm an,als Schutz vor der Sonne oder Regen.
Oma setzte den Fahrradhelm von justin auf,zog ihre bunten Pantoffel mit den lustigen Bommeln an und nahm einen Rucksack,in dem ein Schlafsack,limonade und Kekse waren.
Dann umarme Oma den Justin und Opa und die Beiden gaben das Startzeichen.Erst ganz langsam und dann immer schneller erhob sich der Rollstuhl
in die Lüfte."Aufwiederseeeehen"konnte Oma gerade noch rufen,dann war sie weg.
Ach war das schön,die Sonne schien und Oma machte ihren bunten Schirm auf.Vorbei flog sie an bunten Gärten,wo alle erstaunt riefen;Was ist das?...Ich bin es,rief Oma,Justins Oma,ich will die weite Welt sehen.
Dann gin es vorbei an Kirchtürme und hohen Bäumen,ach es war schön.
Hallo.wer bischt du?fragte ein kleiner Vogel
Was machscht du und wie heischt du? Oma lachte....so viele Fragen auf einmal.
"Ich will die weite Welt sehen und ich heiße Oma,lustig wippten ihre Bommeln auf den Pantoffeln und der bunte Schirm flatterte im Wind.
Darf ich ein Stückchen mitfliegen?fragte der kleine Vogel der Friedolin hieß.Aber gern,wenn du mir dafür ein lustiges Lied singst,antwortete die Oma und so flogen sie weiter.
Friedolin zwitscherte ein lustiges Lied und Oma sang so laut sie konnte.Plötzlich hörten sie ein lautes Rufen. Haaaa.lo,haaaalo,Oma nahm ihr Fernglas,dasJustin auch in den Rucksack eigpackt hatte und schaute nach unten."Hier,hier"rief die Stimme,"hier bin ich und da sah die Oma ihn,aufgeregt hoppelte ein Hase auf der Wiese hin und her.
Langsam setzte Oma zur Landung an.Dazu musste sie zuerst zehn mal im Kreis fliegen,dann die rechte Hand raushalten,weil sie ja zumlanden nach rechts abbiegen musste und dann den Schirm ganz langsam zumachen,aber ganz langsamzumachen damit sie nicht wie ein Stein vom Himmel plumste.
Unten angekommen sagte sie zu den kleinen Hasen:Warum bist du denn so aufgeregt?"ach"sagte der kleine hase der Tommy hieß,"Meine Frau und meine zehn Kinder wollten zum Möhrenbeet und sind nicht wieder zurück gekommen.Ich habe Angst allein nachzusehen wo sie geblieben sind,kannst du villeicht mit mi dort hinfahren?"Aber gern"sagte Oma "Wozu habe ich denn den Rollstuhl,es ist für mich ein leichtes mtt zu kommen.
Sie nahm Tommy den Hasen auf den Schoß,weil der vom langen suchen schon ganz erschöpft war.Dann fuhren sie los.Friedolin der kleine Vogel hielt von oben Ausschau und Tommy der kleine Hase den nichts auf Omas schoß hielt,hüpfte aufgeregt um die Oma herum,so das sie aufpassen mußte,ihn nicht zu überfahren.
Am Möhrenbeet angekommen,das Oma mit ihrem Fernglas entdeckt hatte,sah sie ein lustiges Bild.
Mutter Hase und ihre zehn Kinder hatten so viele Möhren gegessen,das sie mit dicken Bäuchen dort lagen und friedlich schliefen.Oma die immer nur Unsinn im kopf hatte,begann laut zu hupen und vor Schreck hüpften alle durcheinander,als würden sie einen lustigen Hasentanz vorführen.Ja und dann tanzten
alle im Keis,Oma mit ihren bunten Pantoffeln,die Hasen mit ihren langen Ohren und Friedolin der kleine Vogel sang ein lustiges Lied dazu.
Es war ein schönes Wiedersehen
Möchtest du mit uns Möhren essen?fragte Vater Hase,nein sagte die Oma,die Möhren kann ich nicht beißen.Sie aß in paar Kekse und trank Limonade dazu,ein paar Krümel von den keksen gab sie den kleinen Vogel,so das alle satt waren.
Plötzlich hörten sie ein lautes Stampfen und Schnaufen,das immer näher kam.Vater Hase ,seine Frau und die zehn Kinder buddelten sich schnell in die Erde ein und man sah nur ihre ängstlichen augen heraus schauen.Friedolin der kleine Vogel erhob sich hoch in die Lüfteso dass man ihm nicht mehr sah,ja und Oma versteckte sich in ihren Schlafsack,auch da sah man nur die bunten Pantoffel.
Aber es war nur Bauer Emil mit seiner Kuh Elsa,die er auf die Nachbarweide bringen wollte.
Laut schimpfend und mit rotem Kopf näherte er sich dem Möhrenbeet.!oje,oje, schimpfte er,meine schönen Möhren,fast alle weg,was soll ich nun meine Frau sagen,die so gern Möhrensuppe im Winter isst?
Und wer gehört zu den bunten Pantoffeln,die aus dem Schlafsack rausgucken?
Ich die Oma,langsam kroch sie aus den Schlafsack,denn der bauer tat ir jetzt doch leid.Auch Elsa die Kuh rollte mit den Augen und sagte"hoffentlich ist mein frisches Gras noch da und das leckere Wasser im Bach.
Doch da konnte Oma sie beruhigen und zum Bauern sagte sie wenn ich wieder zu Hause bin,schicke ich dir drei kisten mit Möhren,die kleinen Hasenkinder hatten doch so einen großen Hunger.
Da war der Bauer dann doch froh,das er den Hasen helfen konnte.Zur Versöhnung bat der Bauer Elsa die Kuh der Oma ein Glas frische Milch zu geben,was diese auch gern tat.
Dann verabschiedete sich der Bauer und elsa von der Oma,von den Hasen,die ihre Angst überwunden hatten und von Friedolin den Vogel,denn Elsa hatte jetzt auch Hunger.
Oma packte ihre Sachen ein,setzte den Helm auf und hielt die linke Hand raus,weil sie ja linksrum starten wollte.Langsam spannte sie den Schirm auf ganz langsam fuhr zehn mal im Kreis und schon erhob sie sich wieder in die lüfteund auch friedolin war wieder da.
Lange winkten die Hasen und Bauer Friedrich ihr nach und elsa die kuh muuuhte so laut,das man es noch lange hören konnte.
Wieder flog Oma ber Wälder und Wiesen.Juhu war das schön.Doch langsam wurde es dunkel und am Himmel leuchteten schon die Sterne und auch der Mond war schon zu sehen.Es kam Oma vor,als hätte er ein Lächln im Gesicht.
Schon sehr müde dachte sie daran umzukehren,aber wo war sie hergekommen?Aufgeregt fragte sie Friedolin,der immer noch bei ihr war nach den Weg.
"Oma,du mußt dahin wo der große Kirchturm ist,auf dem sich der gldene Han dreht"
sagte friedolin.Also zehn mal im Kreis fliegen,dann die rechte Hand raushalten und los.
Wie auf einer kleinen Straße wurde sie von hunderten Glühwürmchen begleitet,es sah aus wie lauter kleine Laternen.Ja und dann sah sie auch schon den Kirchturm,sie rief"Hallo,goldener Hahn,es war so ein wunderschöner tag,aber nun fliege ich wieder nach Hause.
Da der Hahn nicht sprechen kann,drehte er sich vor Freude ein paarmal im Kreis.
Dann nahm sie ihr Fernglas und sah schon ihren Garten,indem ein großes rotes Kreuz gezeichnet war."Ach"dachte Oma,da soll ich wohl landen?
Was sie nicht sah war,das das Kreuz im pool war,was Justin das kleine Schltzohr extra so gemacht hatte.
Die Glühwürmchen waren so aufgeregt das vor schreck ihr Licht erlosch und auch Friedolin konnte vo Schreck nichts sagen.Er flatterte ufgeregt hin und her.
Aber Oma bekam vor Feude nichts mehr mit.Sie drehte zehn Runden machte langsam den Schirm zu,hielt die linke habd raus und plums...saß sie im wasser.
gott sei Dank,hatte sie ihre Taucherbrille auf.ja und Justin hüpfte um den pool und freute sich,dass sein Streich gelungen war.Naja es war ein lieber Streich,denn er wusste ja wie gern Oma badet.
Gemeinsam mit Opa zogen sie Oma aus dem wasser und später saßen alle im Garten und Oma erzähltevon ihrem Abenteuer.
Dann legten sie sich schlafen,gute nacht sagte Oma zu Justin.Gute Nacht Oma und beim nächsten mal fliegen wir zusammen,einverstanden?
ich hab dich lieb Oma.
so das war die kleine nachtgeschichte,es ist doch nicht so schlimm wenn man im rollstuhl sitzen muß,die hauptsache ist doch man lebt.
