So kann es laufen!
Gute Ratschläge von einer lieben Freudin habe sie gern angenommen.
Ein wunderschöner Sonntag und ich habe mich in den Garten verzogen denn drinnen kann ich noch lange genug sein. Wollte im Garten was tun doch daraus wird nichts.
Meine Gedanken schweifen immer wieder ab. Na gut was soll es schnell noch die Wäsche auf die Leine und das Laptop raus geholt , die Mails durchschauen.
Doch die sind noch nicht dran ich weiß nun warum ich heute so nachdenklich bin, meine Gedanken abschweifen zurück in den Juli vor zwei Jahren .
In eine Zeit in der ich mich sicher kaum vor den Laptop hätte setzen mögen.
Wieder habe ich die Bilder vor Augen an meinen Mann der seid einem Jahr wieder gegen den Krebs kämpft. Der uns seid 1995 begleitet, man stellte 2005 fest das sich in seinem Kopf Metastasen gebildet hatten welche zu Beschwerden führten. Eine Operation war unausweichlich , Gott sei Dank konnte man gut operieren. Gesagt ,getan die Operation verlief gut ,kein Rollstuhl wie befürchtet, auch die Stimme ging nicht verloren.
So schauten wir frohen Mutes in die Zukunft . Die Bestrahlung des Kopfes über fünf Wochen wurde gut vertragen auch die orale Chemotherapie während dessen bereitete keine Probleme. Im Anschluss daran wurde sie über den Port weitergeführt. Hoffnung keimte auf.
Doch so nach und nach war nicht zu übersehen es bestand wenig Hoffnung auf Heilung . Wir mussten uns mit dem Gedanken befassen es geht so langsam ans Abschied nehmen. Immer neue Metastasen wurden gefunden . Auch war so langsam der körperliche Verfall ersichtlich.
Und doch schöpften wir jeden Tag aufs neue Hoffnung. Uns hat diese ganze Zeit immer näher zusammengebracht.
Wir waren in den ganzen Jahren immer offen mit diesem Thema umgegangen so das unsere Umgebung Bescheid wusste . Wodurch wir jetzt sehr viel Unterstützung erfuhren. Dies war uns allen der ganzen Familie ein große Hilfe.
Und doch ist man allein mit seinen Gedanken die um dieses Wort ...WARUM...kreisen. Heute weiß ich eine Antwort gibt es nicht darauf.
So vieles geht einem durch den Kopf was wird ,was kommt noch auf uns zu , werden wir als Familie hinterher weiter bestand haben.
Es ist schwer zuzulassen was an Gefühlen in dieser Zeit auf uns ein stürmte .
Meine Kolleginnen ermöglichten mir die Pflege zu Hause mit der Arbeit zu vereinbaren. Wofür ich ihnen heute noch dankbar bin.
Dann kam der Tag an dem ich rund um die Uhr da sein musste . Allein lassen ging nicht mehr. Ich hatte einen verständigen Chef so wurde ich krank geschrieben. Wäre ich arbeiten gegangen manches mal wäre ich mit den Gedanken woanders gewesen.
Das durchlebe ich heute wieder die Angst vor den Krämpfen und man steht daneben möchte und kann nicht helfen. Wie gern hätte ich einen Teil der Schmerzen übernommen um ihm einiges leichter zu machen. An Schlaf war in mancher Nacht nicht zu denken aber auch das schafft man. Viele Gespräche fanden statt zwischen uns über das nachher statt. Gut das wir darüber sprechen konnten so wurde einiges erträglicher. Dennoch blieb vieles ungesagt.
So kam die Zeit in der mein Mann in sich ging und sein gesamtes Leben Revue passieren lies. Es hieß für uns der Abschied rückte näher , manches mal saß ich in dieser Zeit am Bett und wünschte mir lieber Gott lass diese Qualen ein Ende haben.
Sei gnädig. Man geht durch ein tiefes Tal doch es gab auch sehr viele schöne Momente in dieser Zeit .
Inzwischen war es September geworden. Viele waren an unserer Seite die halfen denn ohne sie hätten wir es nicht geschafft.
Ich wurde gemeinsam mit dem Sohn des öfteren weggeschickt mit den Worten mach das du raus kommst du hast noch nicht losgelassen und dachte dabei was soll das klar, habe ich das. Schön so ging ich wieder willig raus .
Im Nachhinein war es gut so. Nur da hab ich es nicht verstanden. An ein solches Mal erinnere ich mich. Da kam mir zu Bewusstsein was es heißt zwei Stimmen in der Brust zu haben... ja eine sagt dir was machst du hier geh nach Haus , während die andere sagt geh weiter .
Am 3.September war ganz offenbar es geht zu Ende und am Sonntag den 10.September bei herrlichem Sonnenschein schloss mein Mann die Augen.
Er war erlöst und lies uns als eine Familie zurück welche diese Zeit nicht missen möchte .Die seltsame Erfahrungen in dieser Zeit machte welche prägend waren.
Diese Zeit so schwer sie auch war ist keine verlorene Zeit , sie hat mich gelehrt achtsamer miteinander umzugehen . Manches nicht so wichtig zu nehmen.
Sie hat mich mit zu dem gemacht was ich heute bin, gehört zu mir.
Kleiner Zusatz: Ich sage lieben Dank an Heike sie wird es lesen und wissen wer gemeint ist.
Sollte der eine oder andere eine Frage haben so darf er /sie mich gerne anschreiben.
RIEKE
Meine Gedanken schweifen immer wieder ab. Na gut was soll es schnell noch die Wäsche auf die Leine und das Laptop raus geholt , die Mails durchschauen.
Doch die sind noch nicht dran ich weiß nun warum ich heute so nachdenklich bin, meine Gedanken abschweifen zurück in den Juli vor zwei Jahren .
In eine Zeit in der ich mich sicher kaum vor den Laptop hätte setzen mögen.
Wieder habe ich die Bilder vor Augen an meinen Mann der seid einem Jahr wieder gegen den Krebs kämpft. Der uns seid 1995 begleitet, man stellte 2005 fest das sich in seinem Kopf Metastasen gebildet hatten welche zu Beschwerden führten. Eine Operation war unausweichlich , Gott sei Dank konnte man gut operieren. Gesagt ,getan die Operation verlief gut ,kein Rollstuhl wie befürchtet, auch die Stimme ging nicht verloren.
So schauten wir frohen Mutes in die Zukunft . Die Bestrahlung des Kopfes über fünf Wochen wurde gut vertragen auch die orale Chemotherapie während dessen bereitete keine Probleme. Im Anschluss daran wurde sie über den Port weitergeführt. Hoffnung keimte auf.
Doch so nach und nach war nicht zu übersehen es bestand wenig Hoffnung auf Heilung . Wir mussten uns mit dem Gedanken befassen es geht so langsam ans Abschied nehmen. Immer neue Metastasen wurden gefunden . Auch war so langsam der körperliche Verfall ersichtlich.
Und doch schöpften wir jeden Tag aufs neue Hoffnung. Uns hat diese ganze Zeit immer näher zusammengebracht.
Wir waren in den ganzen Jahren immer offen mit diesem Thema umgegangen so das unsere Umgebung Bescheid wusste . Wodurch wir jetzt sehr viel Unterstützung erfuhren. Dies war uns allen der ganzen Familie ein große Hilfe.
Und doch ist man allein mit seinen Gedanken die um dieses Wort ...WARUM...kreisen. Heute weiß ich eine Antwort gibt es nicht darauf.
So vieles geht einem durch den Kopf was wird ,was kommt noch auf uns zu , werden wir als Familie hinterher weiter bestand haben.
Es ist schwer zuzulassen was an Gefühlen in dieser Zeit auf uns ein stürmte .
Meine Kolleginnen ermöglichten mir die Pflege zu Hause mit der Arbeit zu vereinbaren. Wofür ich ihnen heute noch dankbar bin.
Dann kam der Tag an dem ich rund um die Uhr da sein musste . Allein lassen ging nicht mehr. Ich hatte einen verständigen Chef so wurde ich krank geschrieben. Wäre ich arbeiten gegangen manches mal wäre ich mit den Gedanken woanders gewesen.
Das durchlebe ich heute wieder die Angst vor den Krämpfen und man steht daneben möchte und kann nicht helfen. Wie gern hätte ich einen Teil der Schmerzen übernommen um ihm einiges leichter zu machen. An Schlaf war in mancher Nacht nicht zu denken aber auch das schafft man. Viele Gespräche fanden statt zwischen uns über das nachher statt. Gut das wir darüber sprechen konnten so wurde einiges erträglicher. Dennoch blieb vieles ungesagt.
So kam die Zeit in der mein Mann in sich ging und sein gesamtes Leben Revue passieren lies. Es hieß für uns der Abschied rückte näher , manches mal saß ich in dieser Zeit am Bett und wünschte mir lieber Gott lass diese Qualen ein Ende haben.
Sei gnädig. Man geht durch ein tiefes Tal doch es gab auch sehr viele schöne Momente in dieser Zeit .
Inzwischen war es September geworden. Viele waren an unserer Seite die halfen denn ohne sie hätten wir es nicht geschafft.
Ich wurde gemeinsam mit dem Sohn des öfteren weggeschickt mit den Worten mach das du raus kommst du hast noch nicht losgelassen und dachte dabei was soll das klar, habe ich das. Schön so ging ich wieder willig raus .
Im Nachhinein war es gut so. Nur da hab ich es nicht verstanden. An ein solches Mal erinnere ich mich. Da kam mir zu Bewusstsein was es heißt zwei Stimmen in der Brust zu haben... ja eine sagt dir was machst du hier geh nach Haus , während die andere sagt geh weiter .
Am 3.September war ganz offenbar es geht zu Ende und am Sonntag den 10.September bei herrlichem Sonnenschein schloss mein Mann die Augen.
Er war erlöst und lies uns als eine Familie zurück welche diese Zeit nicht missen möchte .Die seltsame Erfahrungen in dieser Zeit machte welche prägend waren.
Diese Zeit so schwer sie auch war ist keine verlorene Zeit , sie hat mich gelehrt achtsamer miteinander umzugehen . Manches nicht so wichtig zu nehmen.
Sie hat mich mit zu dem gemacht was ich heute bin, gehört zu mir.
Kleiner Zusatz: Ich sage lieben Dank an Heike sie wird es lesen und wissen wer gemeint ist.
Sollte der eine oder andere eine Frage haben so darf er /sie mich gerne anschreiben.
RIEKE
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