Aus meiner Sicht hatte ich an einigen wenigen Passagen meine Bedenken an die berg-steigerischen Fähigkeiten der jeweiligen Führer. Es war für mich nicht nachvollziehbar, dass man nicht ganz trittsichere Personen durch Rinnen schickt, die mit Schotter gefüllt waren, nur weil die Fallrinnen einen vermeintlichen Weg vorgaben, wenn daneben Fels-platten ein einwandfreies Gehen ermöglichten. Aber es ist zum Glück ja nichts passiert, und ich habe da wohl etwas zu kritisch hingeschaut. Ansonsten waren die Wege allesamt mühsam aber auch spannend und abwechslungsreich. Zwischendurch hatten wir an zwei Stellen sogar das Vergnügen, in kleinen Seen ein erfrischendes Bad zu nehmen. Diese Gelegenheit nahm unser Tourenleiter Peter dann auch wahr, um auf Krebsjagd zu gehen und uns die schönen Exemplare für ein Foto zu zeigen. Wie überhaupt die ge-samte Tour durch umfangreiches Fotografieren von fast allen Teilnehmern zur Nachbe-arbeitung zu Hause festgehalten wurde. Mir geht es dann immer so, dass ich die Reise so noch einmal im Geiste erlebe. So gesehen profitiere ich durch die Bilder noch einmal von diesem Erlebnis.
Zum Abschluss meiner Gedanken an Sokotra denke ich noch einmal an die lieben Men-schen zurück, vor allem an die Kinder, die uns überall herzlichst und offenbar glücklich zuwinkten, die anders als auf dem Festland weder sonderlich aufdringlich sind und (noch) nicht der nervigen Bettelei nachgehen.
Was mir dann noch wichtig ist zu erwähnen, ist das mehr als lächerlich wirkende Mili-tärpotential auf Sokotra. Dort stehen in Küstennähe in Sand eingegrabene Panzer als Küstenschutz, die den Eindruck eines jeweiligen Schrotthaufens machen. Aber sie geben ein gutes Fotomotiv ab, insbesondere dann, wenn man das Glück hat, dass sich ein Sol-dat dann im Turm noch militärisch präsentiert. Martina und ich hatten das Vergnügen, so etwas zu erleben und im Bild zu dokumentieren.
Dann sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Sokotra über Strände und Lagunen verfügt, die einen Hauch von Karibik und Bacadi-Reklame vermitteln, lange weiße und fast menschenleere Strände. Da kann man von Glück reden, dass Sokotra nicht Teil der Ba-learen ist. Nicht auszudenken, wie schnell dort eine Art Ballermannatmosphäre die Idyl-le „versauen“ würde.
Ein kleines Highlight in diesem Zusammenhang war aus meiner Sicht die Fahrt mit den Fischerbooten von dem Fischerdorf Qalansia entlang der Westküste bis zur Bucht von Neet, oder so. Jedenfalls war die Hinfahrt noch recht nett bei mäßigem Seegang, wenn auch an unserem Boot anfangs hin und wieder der Außenborder seinen Geist aufgab. Aber die einheimischen Fischer sind wohl auch gute Mechaniker, auf alle Fälle schafften wir dann nicht nur die Hin- sondern auch die Rückfahrt unbeschadet. Auf der Hinfahrt wurden wieder an einem Fischerboot Thunfische und ein Barsch geordert, die dann in der Glut eines runtergebrannten Feuers frisch und schmackhaft zubereitet wurden. Das Schwimmen an diesem Strand war einfach himmlisch. Allerdings je nach Windverhält-nisse trübte der schöne Eindruck ein süßlicher Gestank von gestrandeten und entspre-chend verwesten Delphinen die Atmosphäre. Die Rückfahrt mit diesen kleinen Fischer-booten hat wohl nicht jedem gefallen. Die Wellen waren jetzt höher und die Boote schaukelten doch recht nett hin und her, rauf und runter. Ich fand die Fahrt klasse, weil ich derartige Wellenspiele liebe. Ich kenne das vom Wildwasserfahren und vom Segeln her. Und dann hatte ich natürlich großes Vertrauen zu den Fischern, die dieses Gewäs-ser bestimmt sehr gut kennen und ihre Boote beherrschen. Unterwegs hatten wir noch das Glück, einige Delphine zu sehen.
Zurück zu unserem Camp in der Lagune, es war Silvester, erfreute ich mich abends in meinem Zelt am Gesang der Italiener, die sich mit einer kleinen Gruppe ebenfalls dort eingefunden hatten. Ich empfand es als nette Abwechslung und als eine Art Ersatz für das sonst übliche Feuerwerk an so einem Abend.
Der Neujahrstag kam und beim Frühstück brachte mir die Gruppe zum Geburtstag ein Ständchen. Ich war sehr gerührt. Ich konnte mich dafür am Abend im Restaurant in Hadibou mit einer Runde alkoholfreiem Becks-Bier revanchieren.
Und so nahmen wir dann Abschied von dieser von mir zwischenzeitlich recht liebge-wonnenen Insel. Ich gebe zu, ich bin nicht gerne zurück aufs Festland geflogen. Aber so eine gebuchte Reise hat ihre eigenen Gesetze. Auch der Abschied von unserer liebge-wonnenen Mannschaft tat mir etwas weh. Denn die Jungs hatte ich irgendwie als Kum-pels gewonnen, auch wenn wir uns nur in einer Art Gebärdensprache unterhalten ha-ben. Verstanden haben wir uns aber immer...........na ja, fast. Und einmal musste ich mit ihnen dieses widerliche Qat kauen. Mir ist davon eher flau geworden, als dass das Zeug mich in irgend einer Form stimuliert hätte. Mit diesem Grünzeug im Mund sehen die Jemeniter aus als hätten sie Zahnschmerzen. Worüber sich Gerhild immer wieder be-sonders amüsierte.
Was wir an dieser Mannschaft hatten, wurde uns zudem noch mehr bewusst, als wir die neue Mannschaft auf dem Festland mit der Zeit kennen lernten. Der Unterschied konnte kaum krasser ausfallen. Hier die Mannschaft, die sich um uns kümmerte und immer für uns da war, dort die, die mehr mit sich selbst und mit ihren spätpubertären Problemen beschäftigt war. Dies wurde besonders im Fahrstil sehr deutlich. Aber im Großen und Ganzen konnten wir auch mit dieser Mannschaft letztlich zufrieden sein. Wir hatten keinen Unfall und jeder von uns kam heil ans Ziel.
Wenn man von Mukalla aus ins Landesinnere fährt, erlebt man ein völlig anderes Je-men. Nicht nur der Unterschied in der Landschaft, auch bei den Menschen ist der Bogen der Differenzierung so weit auseinander, wie die Insel vom Festland entfernt ist. Wäh-rend wir auf der Insel noch die Beschaulichkeit genossen haben, herrscht auf dem Fest-land Hektik, Lärm und in den Orten chaotisches Verkehrsverhalten vor. Das heißt nicht, dass das Festland nicht auch seine landschaftlichen und städtebaulichen Reize hat.
Ich muss gestehen, dass ich im Traum nicht dran gedacht habe, dass ich auf dieser Tour mal frieren würde. Aber in der ersten Nacht auf dem Hochplateau des Djol wusste ich, warum Hauser uns die Mitnahme eines wärmenden Schlafsackes empfohlen hatte. Das bis dahin mehr als Ballast mitgeführte Utensil kam jetzt endlich mal zur Geltung. Trotz-dem, meine Nase war in dieser Nacht ganz schön kalt. Morgens erfuhr ich dann von Roland, dass es in der Nacht so bei 3 Grad gewesen sein muss. Aber bevor wir unsere Zelte aufschlugen, fuhren wir über das einer Mondlandschaft ähnelnde Plateau zu einem Steilabbruch des Djols, wo uns ein beeindruckender Tiefblick in ein langgezoge-nes Wadi auftat, mit einer Landschaft aus Palmen und Orten bestehend aus traditionel-len Hochhäuser gleichen Gebäuden in Lehmbauweise, die in ihrer Struktur und Farb-gestaltung wohl einmalig auf der Welt sind. Jedenfalls sind mir ähnliche Konstruktionen bisher noch nie vorgekommen. Ich muss gestehen, ich war überwältigt von diesem An-blick. Ich glaube, den anderen Gruppenmitgliedern ging es ähnlich. Anne zeigte dies auch äußerlich, indem sie Mohamed vor Rührung um den Hals fiel.
Nachdem ich mich durch die Nacht gezittert hatte, fieberte ich dem Morgen entgegen, der uns dann auch wieder die wärmende Sonne bescherte. Auf die Sonne war während unseres Urlaubs auf jeden Fall Verlass. Während unseres Aufenthalts im Jemen hat es überhaupt keinen Tropfen Regen gegeben und auf Sokotra mal nachts so etwas wie ei-nige Tropfen. Jedenfalls soweit ich mich daran überhaupt erinnern kann.
Der Tag stand dann im Zeichen der Besichtigung des zuvor vom Hochplateau aus be-sichtigten Wadi. Ich muss sagen, was von oben noch so beeindruckend aussah, relati-vierte sich bei der näheren Betrachtung. Klar, die architektonische und statischen Leis-tung dieser städtebaulichen Herausforderung hat mich sehr beeindruckt. Aber man sah auch den Verfall der Lehmbauten, zudem trübte auch hier der wilde Abfall in den Gas-sen den Gesamteindruck erheblich. Wir saßen denn auch vor einem sogenannten Re-staurant inmitten von Abfall und aßen Hähnchen mit Reis. Komisch eigentlich, an den Müll hatten wir uns offensichtlich schon so gewöhnt, dass er unser westeuropäisches Hygieneverständnis schon überhaupt nicht mehr berührte. Ich spielte denn auch mit einigen Kids in den Gassen inmitten dieses Abfalls Fußball, ich in meinen Bergstiefeln, die Kids barfuss.
Es wurde bereits dunkel als wir in dem Wadi unsere Zelte auf irgendeinem Acker auf-schlugen. Um 5 Uhr wurde ich von einem durch Mark und Bein gehenden Gesang eines Muezzin vom Minarett einer naheliegenden Moschee geweckt. Jetzt ist das so, dass auch im Jemen die Aufrufe zum Gebet mittels Lautsprecheranlagen erfolgen. Und in diesem Tal hallte dieser Aufruf vielfach wider, so dass das ganze schon sehr bedrohlich auf ei-nen Nichtmuslimen wirkte, insbesondere dann, wenn, wie im meinem Falle, man am
Abend vorher noch in einem Buch über Dämonen gelesen hat. Auf alle Fälle bewirkt diese Art des Weckens, dass man bestimmt nicht mehr einschläft. Übrigens, in Sana’a hatten wir das Vergnügen, bereits um 4 Uhr entsprechend munter gemacht zu werden.
Der Tag war ausgefüllt mit Besichtigungen von Shibam und Seyun, wo wir auch im Ho-tel übernachteten. Dort freute ich mich auf ein Bad des im Innenhof liegenden Swim-mingpools. So schön gestaltet die Anlage dort auch war, so kalt war das Wasser. Als be-kennender Warmduscher schaffte ich es über die Leiter ins Wasser bis zur Lende, dann verließ mich der Mut. Auch die Wiederholung des Vorgangs ließ mich erschaudern. Et-was enttäuscht und mutlos verließ ich diese garstige Stätte und vergnügte mich dann ersatzweise an dem abwechslungsreichen Essen im Restaurant. Und dann erinnere ich mich noch an die masochistische Ankündigung unseres Reiseleiters, dass für uns um 3 Uhr die Nacht vorüber sei und wir eine lange Fahrt durch die Wüste bis nach Sana’a vor uns hätten. Wir waren ja eine folgsame Truppe und pünktlich um 4 Uhr konnte die Fahrt losgehen.
Ich muss gestehen, ab und an verfolgen mich Mordgedanken. So auch an diesem Mor-gen. Nach etwa einer halben Stunde Fahrt tauchten diese so langsam auf, denn aus dem Autoradio drang der penetrante Singsang einer, zugegebenen netten, Damenstimme. Auf die Bitte, etwas wohlklingendere Musik einzulegen, entgegnete unser Fahrer ledig-lich: Koran. Gegen dieses Argument waren wir machtlos. Um 6 Uhr wurden wir dann endlich von dieser an Gehirnwäsche erinnernden Tortour erlöst. Pünktlich um 5 Uhr hielt unsere Kolonne vor einer Moschee und unsere Fahrer verschwanden für einen län-geren Zeitraum in dieser, Stichwort: Morgengebet. Während der Weiterfahrt begleite-ten uns nun 3 mit Kalaschnikow, womit sonst, bewaffneten Beduinen in einem Pikup.
Die Fahrt über die mehr als 600 km langen Piste durch die Wüste war ein Erlebnis. Ich war vor einigen Jahren einmal am Rande der Sahara unterwegs gewesen. Ansonsten kannte ich den Abwechslungsreichtum einer Wüste bisher nur aus dem Fernsehen. Jetzt bekam ich die Schönheit der Wüste hautnah mit. Es war einfach toll. Anfangs störten die m. E. alle ca. 10 km voneinander entfernten Kontrollposten die harmonische Fahrt noch etwas. Aber im Laufe des Tages wurde auch das eine amüsante Routine. Später wurden wir von einem schwer bewaffneten Militär- oder Polizeikonvoi begleitet.
Unterwegs besuchten wir alte Steine...........uff, das wäre jetzt aber doch eine etwas zu schäbige Darstellung der Dinge. Nein, Peter führte uns zu verschiedenen alten Tempel-anlagen und zu einem Staudamm, alles Zeugen Sabäer Baukunst, ca. 800 Jahre v. Ch.
Nach ca. 13 Stunden waren wir dann um einiges an Kulturwissen reicher wieder im
„Arabia Felix“ in Sana’a.
Ich hatte vorne angekündigt, nicht so sehr ins Detail zu verfallen. Ich hoffe, ich habe mich halbwegs daran gehalten. Aber wenn man so verfährt, bleiben natürlich viele Er-lebnisse und Anecktoden unerwähnt. Aber die Aufenthalte in verschiedenen Restau-rants unterwegs zur Mittagszeit sind es wert erwähnt zu werden. Das lief in der Regel stets nach dem gleichen Ritual ab. Wir fuhren mit den Jeeps vor irgendein Haus, das sich dann als Restaurant entpuppte, stiegen aus und drängten in einen völlig überfüllten Raum mit laut gestikulierten Einheimischen. Keine Aussicht auf einen Sitzplatz. Der erste Eindruck ließ einen erschauern. Die Tische übersäht mit Reis und meist Hähn-chenabfälle. Daneben das bekannt leckere Fladenbrot und die Kalaschnikov. Am Tisch schnell essende Jemeniten, natürlich nur Männer mit vor Fett triefenden Händen. Mir war es dann stets peinlich, dass diese Leute von irgend welchen Tischen verjagt wurden, damit wir Platz bekamen. Die Tische wurden vom üblichen Speisemüll befreit, wie auch immer, und zusammengeschoben, so dass wir alle dort Platz nehmen konnten. Dann bekamen wir Zeitungen oder Plastikmeterware als Tischdeckenersatz auf den Tisch und das Essen wurde uns in wenigen Minuten schon serviert. Wir haben uns immer wieder gefragt, wo die so schnell die Hähnchenteile für uns herzauberten. Die Antwort ist mir bis heute schuldig geblieben. Das war auch nicht so wichtig, jedenfalls hat es uns ge-schmeckt. Beim Bier, natürlich alkoholfrei, erlebten wir in dem Restaurant den Total-ausverkauf, so dass Nachschub aus der Nachbarschaft geordert werden musste. In so manchem Restaurant konnte man denn auch einen Blick in die Küche oder in den Be-reich werfen, wo die Speisen zubereitet wurden. Ich war dann doch überrascht, wie sau-ber es dort zuging. Ich glaube, das hätte sogar Gerhild gefallen, die in Punkte Hygiene ihre eigene Philosophie vertrat und überall lieber mit ihrem eigenen mitgebrachten Besteck aß.
Das Kapitel Restaurantbesuch ist nicht vollständig, wenn man nicht die tollen Karren-rad große dünnen und sehr schmackhaften Fladenbrote erwähnt, eine Meisterleistung der Backkunst. Sie wurden uns serviert, in dem sie einfach auf irgend eine Stelle des Tisches gelegt, das ist jetzt etwas dezent ausgedrückt, wurden. Man bedient sich diesen Brotes, indem man sich ein Stück im wahrsten Sinne des Wortes herausreißt.
Das Essen in den Restaurants endete in der Regel damit, dass uns zum Nachtisch kleine Bananen gereicht wurden. Das war dann der Zeitpunkt, wo sich unsere Blicke auf Anne aus Thüringen richtete und so manche Banane an ihren Platz weitergeschoben wurde. Warum nur? Aber sie nahm es mit Humor. Und so verließen wir meist lachend und gut genährt das jeweilige Restaurant.
Der letzte Tag stand ganz im Zeichen von Besichtigungen. Da war zunächst mal der Fel-senpalast, ein imposantes Bauwerk aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts, er-baut vom damaligen Iman. Und am Nachmittag waren wir im Suq unterwegs. Neben den vielen Verkaufsständen war es lustig mit anzusehen, wie sich die Massen Menschen an den kleinen Verkaufsständen vorbeischoben, wie die Ware feilgeboten wurden und wie die Handwerker noch richtig handwerklich ihre Waren produzierten. Dann hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, mit den Damen unserer Gruppe die Straße der Kleider zu betreten. Anne hatte sich unbedingt in den Kopf gesetzt, ein langes buntes Kleid zu kaufen. So schlenderte ich dann mit Anne, Gerhild und Martina von Stand zu Stand. Ein nervlicher Vorgang wie im richtigen Leben. Natürlich fand sich kein Kleid, wäre ja auch sonst ein Wunder gewesen. Punkt 5 war Treffen mit dem Rest der Gruppe ange-sagt, und just in diesem Augenblick geschah das Wunder doch noch. Ein passendes Kleid, das natürlich hier und da gekürzt und abgenäht werden muss, wurde gefunden. Der Preis war gewaltig, 1500 Rial, der sich im Wege der Verhandlung auf 1.400 Rial reduzieren ließ. Für Nichtkenner der jemenitischen Szene, das sind knapp 7 Euro. So gesehen, ist wenigstens eine Person glücklich und zufrieden Richtung Hotel gezogen. Ich erwarb für ca. 7 US-Dollar einen Janbia, einen Krummdolch, der allerdings bei den Je-meniter ein Kleidungsstück denn eine Waffe ist.
Der Abend wurde mit einer Dusche und einem Abendessen abgerundet, bevor es dann zum Airport ging um die Heimreise anzutreten. Pünktlich um 7 Uhr landeten wir dann in Frankfurt.
Ein toller Urlaub war zu Ende. Nach einer kleinen Erfrischung schlenderte ich zum Fernbahnhof. Der Zug nach Siegburg fährt exakt 39 Minuten. Nach einer Abschieds-prozedur stand ich dann am Bahnsteig 6, der Zug sollte in wenigen Minuten kommen.
Dann kam die Durchsage, der Zug hat 40 Minuten Verspätung, es wurde ein 42-minütiges Warten in klirrender Kälte. Da erst wurde mir so richtig bewusst: Deutsche Bahn AG, ich war wieder in Deutschland.
In der Ausschreibung hatte Hauser geschrieben, man müsste in Jemen mit Verspätun-gen rechnen. Wäre normal. Dort war aber alles pünktlich................aber Jemen gibt es wohl nur in Deutschland.
Bleibt zu resümieren: Jemen und vor allem Sokotra ist eine Reise wert. Jedenfalls habe ich diese Reise nicht nur genossen, ich habe sie unvergesslich erlebt.
Sokotra und Jemen - Teil 2
Im Teil 1 wurde bereits ein Einkruck von dieser Trekking-Tour vermittelt, hier die Fortsetzung
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