Ich liebe Sonne: Morgens schon beim Aufstehen weckt sie die Lebensgeister, tagsüber hält sie munter - und ein Sonnenuntergang am Abend ist immer ein sehr stimmungsvoller Moment. Aber ich habe die Nachteile von zuviel Sonne kennen gelernt: vom einfachen Sonnenbrand über die Sonnenallergie bis hin zu einem gutartigen Hautkrebs habe ich einiges mitgemacht. Das Problem: Die Haut vergisst keinen Sonnenstrahl, dem sie im Laufe des Lebens ausgesetzt wird!

Dabei ist Sonne in Maßen richtig gut für die Gesundheit, denn sie ermöglicht dem Körper zum Beispiel die für die Knochenbildung wichtigen Vitamine D1 und D2. Und die Haut bildet selbst ja einen Schutz vor zu starker Sonnenstrahlung: Sie wird braun und blockt damit die UV-B-Strahlung, die tiefer geht und mehr Schäden anrichten kann. Wichtig ist es jedoch zu wissen, bis wann die Haut sich selbst schützen kann und ab wann man einen zusätzlichen Sonnenschutz braucht.

Bei hellhäutigen Personen liegt die Eigenschutzdauer bei max. 20 Minuten in der vollen Sonne. Dunkelhäutige können mit max. 30 Minuten rechnen, ehe auch sie einen Sonnenbrand bekommen. Wichtig ist es deshalb, eine Creme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor (LSF) zu haben.
Häufiger Sonnenbrand beschleunigt die Hautalterung, was sich durch äußere Zeichen wie Faltenbildung und Altersflecken bemerkbar macht. Zudem wird das Hautkrebsrisiko erhöht.

Mein Tipp: Gönnen Sie sich täglich max. 1 Stunde in der vollen Sonne und meiden Sie vor allem die Mittagssonne. Sie ist besonders aggressiv und führt schnell zu Sonnenbrand. Wenn Sie ein paar Grundregeln beachten, können Sie auch einen Supersommer gesund und gut gebräunt genießen!