Sonnenstrahl

Stelle dir vor:
Am Himmel öffnete sich ein Tor
und aus einem Blau, leuchtend wie Stahl,
glitt herab ein Sonnenstrahl.

Er stieß Reif von den Zweigen,
ließ die Nebel steigen.
Auf schneereichen Wegen, da fand er Dich
Wie liebevoll er über´s Haupt Dir strich.

Er hielt Dich mit Wärme umfangen,
küsst Dich auf Lider, Lippen und Wangen.
Ich sah Dich dort stehn in diesem Licht um dich her,
Ich sah Dich dort stehn und wünscht´ich wär er.


Copyright Gabi(Carena)Januar 2008



Dieses Gedicht schrieb ich für meinen Partner. Für ihn, der mir vor über 30 Jahre die Treue versprochen hatte... leider möchte er jetzt einer Anderen treu sein.
Soll ich nach so langer Zeit einfach meine Träume aufgeben?
Nein! Feind komm raus und kämpfe! Zeige dein häßliches Gesicht und laß mich Dir sagen, daß ich nicht bereit bin die vergangene Zeit einfach mit einem Schulterzucken abzutun. Wie mir einmal jemand sagte: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. Und so rüste ich mich zum Kampfe und warte darauf, daß ein Sonnenstrahl kommt und mir in einer dunklen Zeit den rechten Weg weist.