Stalkinggefahr bei PN??
Eine wahre Begebenheit
Alle Namen wurden geändert!
Ein schöner Sonntag neigt sich dem Ende zu. Margot hatte viel unternommen und setzt sich entspannt vor den PC. Sie will mal sehen, was sich so in PN getan hat. Schließlich hatte sie ja seit gestern nicht mehr nachgesehen. Inzwischen ist ihr das zu einer liebgewordenen Gewohnheit geworden, auch wenn sie mal hin und wieder ein paar lästige Herren davon abhalten mußte, ihr zu dicht auf die Pelle zu rücken. Plötzlich sprang ihr eine Mail ins Auge. Darin stand:
"Darf ich mal einfach bei dir anrufen Margot. Bitte gehe aber von einem anständigen Gespräch ohne dumme Anmache aus."
Sie hat in ihrem Profil weder ihre Telefonnummer angegeben, noch konnte sie erinnern, diesem Herrn diese jemals gegeben zu haben. Er fragte nur, ob er anrufen dürfe ... aber nicht welche Nummer. Siedendheiß schoß es ihr duch den Kopf ... woher will er die denn wissen? Also fragt sie ihn (per Mail) Ob er den wüßte, welche Nummer er denn anrufen will. Sodann erhielt sie eine Antwort, die ihr das Blut stocken ließ ... natürlich wisse er, welche Nummer sie habe und machte ganz konkrete Anspielungen auf ihre Adresse. Alles Dinge, die er unmöglich wissen konnte.
Gibt es vielleicht ein Leck bei PN? Aber nein! Weder hatte sie ihre Telefonnummer noch irgendwas zu ihrer realen Adresse in Profil geschrieben. Ja noch nichtmal ihren Wohnort. Nun wollte sie aber wissen, woher er all diese Informationen haben könnte. Also bat sie ihn, sie anzurufen. Und prompt, nach ein paar sekunden klingelte das Telefon. Das Gespräch lief sinngemäß so ab:
Sie: Hallo, jetzt sag, woher hast Du meine Adresse?
Er : Sag ich Dir, wenn Du dich mit mir triffst.
Sie: Auf keinen Fall, sag schon ...
Er : Das ist gar nicht schwer, ich arbeite mit der Polizei zusammen und man kriegt alles raus
Sie: So ein Schmarrn ...
Er : Doch. Treffen wir uns auf einen Kaffe und ich erzähl es Dir.
Margot hatte aber inzwischen mich vom Handy aus angerufen und dieses so ans Telefon gehalten, daß ich beide hören konnte. Unter einem Vorwand brach sie das Gespräch mit ihm ab und wir unterhielten uns eine ganze Zeit lang darüber und rätselten und rätselten.
Dummerweise hinterließ er ihr in einer Mail seine Telefonnummer. Also rief ich ihn an und stellte ihn zur Rede. Und was ich da zu hören bekam, glaubte ich erstmal gar nicht. Also, der Weg ist völlig legal und ganz einfach, wenn auch etwas sehr umständlich und arbeitsintensiv.
Hier an dieser Stelle stünde nun der recht einfach nahzuvollziehende Weg. Doch werde ich mich hüten und potentiellen Nachahmern noch eine Gebrauchsanweisung zu liefern.
Jetzt war geklärt, wie er an all diese Informationen rangekommen war. Aber eins bleibt ... die Angst.
Da findet jemand, zugegeben mit gewissem Aufwand und einigen (dummen) Zufällen Deine Privatadresse raus. Dazu weiß er natürlich noch so brisantes wie Familienstand (lebt in Trennung, geschieden ....), was ja in PN (meist) ganz ehrlich angegeben wird, noch dazu, daß die Betreffende vielleicht noch einen Partner sucht ...
Wer sagt denn nun, daß es nur bei einem Versuch bleibt damit nur in telefonischen Kontakt zu kommen. Wer sagt, daß so vielleicht nicht irgend ein Telefonterror seinen Anfang findet oder schlimmer noch ... da steht "ER" dann plötzlich vor Deiner Tür ... weiter mag ich gar nicht mehr denken.
Als "Erste Hilfe"-Maßnahme hat sich Margot vertrauensvoll an das PN Team mit der Bitte gewandt, ihren voll ausgeschriebenen Nachnamen auf den Anfangsbuchstaben in dem Datenbestand (auf den die Suchmaschine bei PN voll umfänglich zugreift) einzukürzen.
Auch wurde PN gebeten, die Nachnamensuche aus der Suchmaske entweder komplett rauszunehmen oder eine künstlich "Unschärfe" zu erzeugen, indem ein Eintrag in dieses Feld auf den im Profil gezeigten ersten Buchstaben des Nachnamens bereits bei der Eingabe beschränkt wird.
Leider erreicht der Artikel nur Personen, die bei PN bereits registriert sind. Aber helfen würde, daß bei der Anmeldung weder der richtige Vorname noch Nachname eingegeben wird. Zumindest dürfte die PN Suchmaschine nicht auf solche Informationen zurückgreifen.
Margot fühlt sich nach wie vor noch nicht wohl in ihrer Haut. Und sorry PN ... aber das ist mal eine echte Schwachstelle. Tut bitte schnell was dagegen.
Ein schöner Sonntag neigt sich dem Ende zu. Margot hatte viel unternommen und setzt sich entspannt vor den PC. Sie will mal sehen, was sich so in PN getan hat. Schließlich hatte sie ja seit gestern nicht mehr nachgesehen. Inzwischen ist ihr das zu einer liebgewordenen Gewohnheit geworden, auch wenn sie mal hin und wieder ein paar lästige Herren davon abhalten mußte, ihr zu dicht auf die Pelle zu rücken. Plötzlich sprang ihr eine Mail ins Auge. Darin stand:
"Darf ich mal einfach bei dir anrufen Margot. Bitte gehe aber von einem anständigen Gespräch ohne dumme Anmache aus."
Sie hat in ihrem Profil weder ihre Telefonnummer angegeben, noch konnte sie erinnern, diesem Herrn diese jemals gegeben zu haben. Er fragte nur, ob er anrufen dürfe ... aber nicht welche Nummer. Siedendheiß schoß es ihr duch den Kopf ... woher will er die denn wissen? Also fragt sie ihn (per Mail) Ob er den wüßte, welche Nummer er denn anrufen will. Sodann erhielt sie eine Antwort, die ihr das Blut stocken ließ ... natürlich wisse er, welche Nummer sie habe und machte ganz konkrete Anspielungen auf ihre Adresse. Alles Dinge, die er unmöglich wissen konnte.
Gibt es vielleicht ein Leck bei PN? Aber nein! Weder hatte sie ihre Telefonnummer noch irgendwas zu ihrer realen Adresse in Profil geschrieben. Ja noch nichtmal ihren Wohnort. Nun wollte sie aber wissen, woher er all diese Informationen haben könnte. Also bat sie ihn, sie anzurufen. Und prompt, nach ein paar sekunden klingelte das Telefon. Das Gespräch lief sinngemäß so ab:
Sie: Hallo, jetzt sag, woher hast Du meine Adresse?
Er : Sag ich Dir, wenn Du dich mit mir triffst.
Sie: Auf keinen Fall, sag schon ...
Er : Das ist gar nicht schwer, ich arbeite mit der Polizei zusammen und man kriegt alles raus
Sie: So ein Schmarrn ...
Er : Doch. Treffen wir uns auf einen Kaffe und ich erzähl es Dir.
Margot hatte aber inzwischen mich vom Handy aus angerufen und dieses so ans Telefon gehalten, daß ich beide hören konnte. Unter einem Vorwand brach sie das Gespräch mit ihm ab und wir unterhielten uns eine ganze Zeit lang darüber und rätselten und rätselten.
Dummerweise hinterließ er ihr in einer Mail seine Telefonnummer. Also rief ich ihn an und stellte ihn zur Rede. Und was ich da zu hören bekam, glaubte ich erstmal gar nicht. Also, der Weg ist völlig legal und ganz einfach, wenn auch etwas sehr umständlich und arbeitsintensiv.
Hier an dieser Stelle stünde nun der recht einfach nahzuvollziehende Weg. Doch werde ich mich hüten und potentiellen Nachahmern noch eine Gebrauchsanweisung zu liefern.
Jetzt war geklärt, wie er an all diese Informationen rangekommen war. Aber eins bleibt ... die Angst.
Da findet jemand, zugegeben mit gewissem Aufwand und einigen (dummen) Zufällen Deine Privatadresse raus. Dazu weiß er natürlich noch so brisantes wie Familienstand (lebt in Trennung, geschieden ....), was ja in PN (meist) ganz ehrlich angegeben wird, noch dazu, daß die Betreffende vielleicht noch einen Partner sucht ...
Wer sagt denn nun, daß es nur bei einem Versuch bleibt damit nur in telefonischen Kontakt zu kommen. Wer sagt, daß so vielleicht nicht irgend ein Telefonterror seinen Anfang findet oder schlimmer noch ... da steht "ER" dann plötzlich vor Deiner Tür ... weiter mag ich gar nicht mehr denken.
Als "Erste Hilfe"-Maßnahme hat sich Margot vertrauensvoll an das PN Team mit der Bitte gewandt, ihren voll ausgeschriebenen Nachnamen auf den Anfangsbuchstaben in dem Datenbestand (auf den die Suchmaschine bei PN voll umfänglich zugreift) einzukürzen.
Auch wurde PN gebeten, die Nachnamensuche aus der Suchmaske entweder komplett rauszunehmen oder eine künstlich "Unschärfe" zu erzeugen, indem ein Eintrag in dieses Feld auf den im Profil gezeigten ersten Buchstaben des Nachnamens bereits bei der Eingabe beschränkt wird.
Leider erreicht der Artikel nur Personen, die bei PN bereits registriert sind. Aber helfen würde, daß bei der Anmeldung weder der richtige Vorname noch Nachname eingegeben wird. Zumindest dürfte die PN Suchmaschine nicht auf solche Informationen zurückgreifen.
Margot fühlt sich nach wie vor noch nicht wohl in ihrer Haut. Und sorry PN ... aber das ist mal eine echte Schwachstelle. Tut bitte schnell was dagegen.
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