Steuersünder
Ich finde so eine Abstimmung total überflüssig! Hier sind keine Menschen, die intellektuell Themen bearbeiten wollen!
Steuersünder
Deutschland droht ein großer Steuerskandal.
Vor allem Prominente sind betroffen.
Was halten Sie davon?
habe resigniert:-)))
ist mir egal:-)))
Unverschämtheit!:-)))
würde ich auch tun:-)))
Das ist absolut platt! Da gibt es doch viel differenzierte Antworten. Ist das hier hier ein "Forum für Blöde" oder was?
Ich glaube , ich bin hier total falsch!
Das Titelbild könnt ihr in den Massenmedien suchen, mache ich hier ne Konkurrenz für kleine Idioten für das Fernsehen?
Du musst natürlich auch vorsichtig sein, was du hier schreibst, vielleicht überwacht die Steuerfahnung ja auch Platinnetzt:-))))))))))Das hat übrigens Adolf Hitler auch so gemacht, als er kei Geld mehr hatte!
Oha, ich habe noch 19249 Zeichen, das verhindert Meinungsbildung! Ok , ihr bekommt eure Zeichen!Zitat
"Der Steuersünder als Sozialrebell
Rüdiger Suchsland 19.02.2008
Einer von uns: Wie Klaus Zumwinkel den Wohlfahrtsstaat rettete
Das Gute siegt? Aber nur in Hollywood. Von Gesetzesbrechern geht eine besondere Anziehungskraft aus. Besonders wenn sie als Sündenbock der Mächtigen für deren eigene Fehler herhalten müssen – so wie Jérôme Kerviel, der seine Bank Société Générale um 4,9 Milliarden Euro erleichterte. Oder wie Klaus "Che" Zumwinkel. Er entspricht perfekt dem Bild des Bösen: Perfekt gekleidet, in feinem Tuch, mit Geldhoffern in der Hand. Dabei hat Zumwinkel doch nur gearbeitet - mit aller Kraft für die Volkswirtschaft. Er hat Va banque gespielt - und verloren. Rien ne vas plus - c'est la vie.
Wir haben schon immer gewusst: Es ist langweilig bei der Post. Und sind wir nicht alle kleine Sünderlein? Nun fallen sie über ihn her, die Moralisten. Deutschland freut sich mit der unverhohlenen Häme des Ressentiments, über die "Spitze des Eisbergs". Dabei ist Steuersparen ein Volkssport der Massen, deren liebste TV-Sendung nicht zufällig "Wer wird Millionär" heißt. Spar Dich reich - mit 1000 ganz legalen Steuertricks. Hinzu kommt die polnische Putzfrau, das kolumbianische Kindermädchen, das angebliche Geschäftsessen, die überhöhte Taxiquittung, der verlängerte Weg zur Arbeit, et cetera - gerade im Milieu der "Generation Beust", das bei abendlichen Salons über "neue Werte", die "Tugend Gemeinwohl" und die "Rückkehr der Eliten" schwadroniert.
Etwas über 90.000 Euro Pension Schmerzensgeld hat Klaus Zumwinkel. Im Monat. Klar, dass da einer stiften geht, was Gutes tun will. "Vom Ausgeben hab ich's nicht" sagt einst schon Hermann Josef Abs. Und eigentlich, seien wir doch mal ehrlich, können die Reichen sowieso viel besser entscheiden, was man mit dem ganzen Geld machen kann. Jeder weiß: Reiche sind reich, weil sie besser mit Geld umgehen können. Bessere Manager sind auch bessere Wohltäter, das hinterzogene Geld kommt doch am Ende wieder der Allgemeinheit zugute. Und die Steuern werden bei uns schließlich sowieso von inkompetenten, vulgären Leuten verwaltet.
Diese Inkompetenten reden jetzt über Anstand, und das sich die Maßstäbe für ehrhaftes Handeln und vorbildhaftes Leben in den vergangenen Jahren dramatisch verschoben haben. Dabei ist ihr Wunsch, eine alte Ordnung wiederherzustellen, reaktionär. Zugleich kürzen sie die Witwen- und Waisenrenten, entrechten die Verdächtigen, und immer breitere Bevölkerungsschichten glauben, dass selbst das beste Steuersystem nicht fähig sei, den Reichen zu nehmen, um den Armen zu geben. Zudem gehört die Habsucht zur menschlichen Natur. Und die Moral der neuen S-Klasse, das effiziente Profit-Handeln ohne Rücksicht auf Verluste ist betriebswirtschaftlicher Standard - inklusive Steuervermeidung mit allen Tricks.
Die Re-Resozialisierung des Eigentums
Sind die Steuersünder jetzt die neuen Terroristen? "Steuersünder" ist ein Begriff, in dem Selbstbeschreibung und Fremdbeschreibung nicht zusammenfallen. Des einen Betrüger ist des anderen "freedom fighter". Weder Kombattant noch Revoluzzer, weder bloßer Krimineller noch reiner Fanatiker. Woher wissen wir, das Zumwinkel immer allein die Bereicherung im Sinn hatte? die Lichtensteiner "Bruderschaft von Freien" arbeitete eigentlich an einer sozialen Revolution.
Zumwinkel, das wird gern missachtet, ist nicht nur ein Hedonist mit weißen Kragen, er ist gar kein gewöhnlicher Krimineller, sondern ein Gesetzesverweigerer aus Überzeugung und Berufung, ein Rebell. Ein moderner Robin Hood, ein Pancho Villa des Kapitalismus, der keine Verbrechen begeht, sondern Unrecht beseitigt. Wo der Staat und die Armen die Reichen ausbeuten und ausplündern, da kehrt Zumwinkel diesen Vorgang um, betreibt gewissermaßen die Re-Resozialisierung des Eigentums. Robin Hood war schließlich auch ein Schutzpatron des Kapitalismus. Er zeigte jene oft verlangte soziale Mobilität, propagierte individuellen Aufstieg, lebte einer feudalen Standesgesellschaft Flexibilität, Erfolg und Aufstieg vor, eine reale Freiheit jenseits der Standesgrenzen. Zu Robin Hoods spezieller charity gehört auch die Strategie, seine wahren Motive mit Tricks und Täuschungen zu verbrämen. Zumwinkel hat von ihm gelernt. Er ist ein moderner Sisyphos, der den Kampf gegen das Absurde verkörpert, der auf der individuellen Freiheit bekarrt, der wie sonst nur der Börsenhändler Jérôme Kerviel, der seine Bank um 4,9 Milliarden Euro erleichterte, den Kindheitstraum der Rebellion praktisch lebt.
Der letzte Bolschewist
Was leider in dieser derzeitigen, moralisch bezeichnend überhitzten Debatte, auch völlig übersehen wird: Klaus Zumwinkel ist einer der wenigen echten Revolutionäre. Ein Mann der Tat, der letzte Bolschewist. In nur 24 Stunden hat er aufgeräumt, mit dem ganzen Elitengerede, das gerade unter den neubürgerlichen Enddreißigern Einzug hält. Er hat nachgewiesen, dass "Führungskräfte" keine Vorbilder sind, dass "Leistungsträger" nichts für die Allgemeinheit leisten. Schluss mit dem ganzen Schmu. Keiner, kein Bsirske, kein Lafontaine, schon gar kein Kurz Beck hätte das leisten können. Danke Zumwinkel. "
Aha, wieso eigentlich so viel, weil das normale Menschen gar nicht schaffen?
Weil ihr nicht wollt, as sich Menschen hier geistig auseinandersetzten? Weil dumpfe Sexbedürfnisse eure Interesen mehr entsprechen? Was sagen unsere Kinde4r eigentlich dazu?
Zitat"Tabuthema Sex
Auch im Alter: Sexualität bleibt wichtig
Sexualität und Lust im Alter werden immer noch sehr wenig thematisiert, sie grenzen beinahe an ein Tabu. Die meisten jüngeren Menschen können sich ein erfülltes Sexualleben jenseits der 60 gar nicht vorstellen, weil sie sexuelle Aktivitäten automatisch mit dem Jungsein assoziieren. Älteren Männern wird gerade noch - meist jedoch nur in Zusammenhang mit einer jungen Frau - ein regeres Sexualleben zugesprochen. So besteht bei Männern häufig auch der Irrglaube, dass bei Frauen jenseits der Wechseljahre ein Schlussstrich bezüglich sexueller Lust gezogen werden muss.
Wouuuuuuuuuuuuuuuuhhhhh!Zitat"Sex im Alter: Es darf Spaß machen
Zärtlichkeit und Sex in der zweiten Lebenshäflte: Enorme Steigerung der Lebensqualität
… Glücklich altern - gesund altern
… Sexualität: Immer noch Tabuthema beim Arzt
… Weibliche Sexualstörungen: Ignoriert und tabuisiert
… Männersorgen - Tipps bei Pannen der Potenz
Störfaktoren, die den Sex im Alter beeinträchtigen können, sind in erster Linie körperliche Erkrankungen und chronische Schmerzen. Internistische Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Rheuma treten häufiger auf und können Lust und Erregbarkeit negativ beeinflussen. Auch Störungen des Hormonhaushaltes oder Medikamenteneinnahmen können das Lustgefühl oder die Erektionsfähigkeit mindern.
Krebsbehandlungen haben ebenfalls häufig starke Auswirkungen auf die Sexualität. Besonders Brustamputationen stellen eine Belastung für das sexuelle Selbstwertgefühl dar. Körperliche Folge einer Strahlentherapie kann u.a. eine Entzündung in der Scheide sein. Infolge gynäkologischer Operationen sind Schmerzen durch Verwachsungen oder Narben möglich, die das sexuelle Vergnügen mindern.
Auch Prostataoperationen können – wenn auch selten – zu Potenzproblemen führen. Viele Frauen haben im Alter Probleme mit dem Feuchtwerden der Scheide oder Harninkontinenz. Beides kann dazu führen, dass sexuelle Kontakte gemieden werden. Bei Männern steigt in der zweiten Lebenshälfte die Wahrscheinlichkeit von Erektionsstörungen deutlich an. Die Schwere dieser Potenzstörung kann sehr unterschiedlich sein. Sie reicht von gelegentlichen Problemen bis zum totalen Verlust der Erektionsfähigkeit. Und schließlich wirken sich auch seelische Erkrankungen, partnerschaftliche Probleme oder Ängste – genau wie bei jungen Menschen – sehr stark auf das Liebesleben aus.
„Es gibt zwar keine allgemein gültigen Regeln für ein erfülltes Sexualleben“, sagt Brandenberg, „aber es gibt einige Voraussetzungen, um bis ins hohe Alter befriedigende sexuelle Erlebnisse zu haben: Letztendlich muss jeder Mensch – egal ob alt oder jung – seine Wünsche und Bedürfnisse selbst erkennen und versuchen, sich diese zu erfüllen. Wichtig ist dabei, die bestehenden Tabus hinsichtlich der Liebe im Alter zu überwinden und einen individuellen Weg zu gehen. Der Abbau der Schamgefühle dem eigenen Körper gegenüber spielt dabei eine wichtige Rolle. Man muss aber auch lernen, den Körper des Partners, der sich evtl. auch durch Krankheit oder Alter verändert hat, zu akzeptieren. Gerade nach Erkrankungen bedeutet die Möglichkeit der körperlichen Nähe und auch der Befriedigung der sexuellen Lust eine enorme Steigerung der Lebensqualität. Auch Offenheit ist eine Voraussetzung für ein erfülltes Liebesleben. Sexualpartner sollten sich über ihre Bedürfnisse, aber auch über gemeinsame Interessen und benötigte Freiräume austauschen – denn schließlich ist Sexualität ja nicht nur auf den Geschlechtstakt allein reduziert. Leistungsdruck hat bei der Liebe grundsätzlich nichts verloren: Verabschieden sollte man sich von der Vorstellung, dass alles so klappen muss wie früher. Hauptsache ist doch, man hat Spaß bei dem, was man tut. Dem Vorspiel kommt im Alter eine besondere Bedeutung zu, da bei älteren Männern etwas mehr Zeit vergeht, bis sie eine ausreichende Erektion bekommen. Hilfsmittel oder Spielzeuge beim Liebesspiel zu verwenden ist nichts Anrüchiges. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass auch die Selbstbefriedigung eine Möglichkeit bietet, die Sexualität auszuleben. Bestehen ernsthafte partnerschaftliche Probleme, können diese mit Hilfe therapeutischer Beratung auch noch nach vielen Ehejahren behoben oder zumindest gebessert werden.“
Der Prinz auf dem weißen Pferd
Vor allem Frauen haben im Alter häufig keinen Partner mehr, mit dem sie Intimität erleben können. Ab einem gewissen Alter herrscht Männermangel: Das Frauen-Männer-Verhältnis beträgt bei den 60jährigen noch 1:1, bei den 70jährigen 3:2 und bei den 80jährigen kommen auf jeden Mann zwei Frauen. Viele ältere, alleinstehende Frauen wünschen sich allerdings Beziehungen zu Männern – ob nun rein kameradschaftlich oder erotisch-sexuell.
„Wer sich im Alter nach einem Partner sehnt, muss selbst aktiv werden“, sagt Brandenberg, „das ist nicht anders als bei jungen Leuten auch. Der ‚Prinz auf dem weißen Pferd’ kommt selten vorbeigeritten, wenn man allein zu Hause auf dem Sofa sitzt. Bei Gemeindefesten, Seniorentreffs, Tanzveranstaltungen oder Busausflügen kann man da schon eher Glück haben. Als Kontaktbörse werden mittlerweile auch im Internet Foren speziell für Senioren angeboten. Und wem dieses neue Medium fremd ist, kann sich auch ganz klassisch in den Bekanntschaftsanzeigen der Zeitung umsehen.“
Eine befriedigende Sexualität hängt also auch im Alter sehr stark von jedem selbst ab, wie man mit körperlichen Veränderungen umgeht und sich von der Vorstellung verabschiedet, dass der Sex immer noch so wie früher sein müsse. Es gibt Menschen, die auf körperliche Liebe im Alter verzichten und glücklich damit sind. Das ist durchaus legitim. Wer aber möchte, sollte auch im Alter den Sex genießen – egal, ob nun mit einem neuen oder dem alten Partner, denn ein erfülltes Liebesleben ist eine wichtige Quelle für Lebensenergie und Selbstwertgefühl.
WANC 23.06.05/eke "
OK, jetzt zu lang? na dann kürzt doch einfach!
Ist mir doch egal!
Deutschland droht ein großer Steuerskandal.
Vor allem Prominente sind betroffen.
Was halten Sie davon?
habe resigniert:-)))
ist mir egal:-)))
Unverschämtheit!:-)))
würde ich auch tun:-)))
Das ist absolut platt! Da gibt es doch viel differenzierte Antworten. Ist das hier hier ein "Forum für Blöde" oder was?
Ich glaube , ich bin hier total falsch!
Das Titelbild könnt ihr in den Massenmedien suchen, mache ich hier ne Konkurrenz für kleine Idioten für das Fernsehen?
Du musst natürlich auch vorsichtig sein, was du hier schreibst, vielleicht überwacht die Steuerfahnung ja auch Platinnetzt:-))))))))))Das hat übrigens Adolf Hitler auch so gemacht, als er kei Geld mehr hatte!
Oha, ich habe noch 19249 Zeichen, das verhindert Meinungsbildung! Ok , ihr bekommt eure Zeichen!Zitat
"Der Steuersünder als Sozialrebell
Rüdiger Suchsland 19.02.2008
Einer von uns: Wie Klaus Zumwinkel den Wohlfahrtsstaat rettete
Das Gute siegt? Aber nur in Hollywood. Von Gesetzesbrechern geht eine besondere Anziehungskraft aus. Besonders wenn sie als Sündenbock der Mächtigen für deren eigene Fehler herhalten müssen – so wie Jérôme Kerviel, der seine Bank Société Générale um 4,9 Milliarden Euro erleichterte. Oder wie Klaus "Che" Zumwinkel. Er entspricht perfekt dem Bild des Bösen: Perfekt gekleidet, in feinem Tuch, mit Geldhoffern in der Hand. Dabei hat Zumwinkel doch nur gearbeitet - mit aller Kraft für die Volkswirtschaft. Er hat Va banque gespielt - und verloren. Rien ne vas plus - c'est la vie.
Wir haben schon immer gewusst: Es ist langweilig bei der Post. Und sind wir nicht alle kleine Sünderlein? Nun fallen sie über ihn her, die Moralisten. Deutschland freut sich mit der unverhohlenen Häme des Ressentiments, über die "Spitze des Eisbergs". Dabei ist Steuersparen ein Volkssport der Massen, deren liebste TV-Sendung nicht zufällig "Wer wird Millionär" heißt. Spar Dich reich - mit 1000 ganz legalen Steuertricks. Hinzu kommt die polnische Putzfrau, das kolumbianische Kindermädchen, das angebliche Geschäftsessen, die überhöhte Taxiquittung, der verlängerte Weg zur Arbeit, et cetera - gerade im Milieu der "Generation Beust", das bei abendlichen Salons über "neue Werte", die "Tugend Gemeinwohl" und die "Rückkehr der Eliten" schwadroniert.
Etwas über 90.000 Euro Pension Schmerzensgeld hat Klaus Zumwinkel. Im Monat. Klar, dass da einer stiften geht, was Gutes tun will. "Vom Ausgeben hab ich's nicht" sagt einst schon Hermann Josef Abs. Und eigentlich, seien wir doch mal ehrlich, können die Reichen sowieso viel besser entscheiden, was man mit dem ganzen Geld machen kann. Jeder weiß: Reiche sind reich, weil sie besser mit Geld umgehen können. Bessere Manager sind auch bessere Wohltäter, das hinterzogene Geld kommt doch am Ende wieder der Allgemeinheit zugute. Und die Steuern werden bei uns schließlich sowieso von inkompetenten, vulgären Leuten verwaltet.
Diese Inkompetenten reden jetzt über Anstand, und das sich die Maßstäbe für ehrhaftes Handeln und vorbildhaftes Leben in den vergangenen Jahren dramatisch verschoben haben. Dabei ist ihr Wunsch, eine alte Ordnung wiederherzustellen, reaktionär. Zugleich kürzen sie die Witwen- und Waisenrenten, entrechten die Verdächtigen, und immer breitere Bevölkerungsschichten glauben, dass selbst das beste Steuersystem nicht fähig sei, den Reichen zu nehmen, um den Armen zu geben. Zudem gehört die Habsucht zur menschlichen Natur. Und die Moral der neuen S-Klasse, das effiziente Profit-Handeln ohne Rücksicht auf Verluste ist betriebswirtschaftlicher Standard - inklusive Steuervermeidung mit allen Tricks.
Die Re-Resozialisierung des Eigentums
Sind die Steuersünder jetzt die neuen Terroristen? "Steuersünder" ist ein Begriff, in dem Selbstbeschreibung und Fremdbeschreibung nicht zusammenfallen. Des einen Betrüger ist des anderen "freedom fighter". Weder Kombattant noch Revoluzzer, weder bloßer Krimineller noch reiner Fanatiker. Woher wissen wir, das Zumwinkel immer allein die Bereicherung im Sinn hatte? die Lichtensteiner "Bruderschaft von Freien" arbeitete eigentlich an einer sozialen Revolution.
Zumwinkel, das wird gern missachtet, ist nicht nur ein Hedonist mit weißen Kragen, er ist gar kein gewöhnlicher Krimineller, sondern ein Gesetzesverweigerer aus Überzeugung und Berufung, ein Rebell. Ein moderner Robin Hood, ein Pancho Villa des Kapitalismus, der keine Verbrechen begeht, sondern Unrecht beseitigt. Wo der Staat und die Armen die Reichen ausbeuten und ausplündern, da kehrt Zumwinkel diesen Vorgang um, betreibt gewissermaßen die Re-Resozialisierung des Eigentums. Robin Hood war schließlich auch ein Schutzpatron des Kapitalismus. Er zeigte jene oft verlangte soziale Mobilität, propagierte individuellen Aufstieg, lebte einer feudalen Standesgesellschaft Flexibilität, Erfolg und Aufstieg vor, eine reale Freiheit jenseits der Standesgrenzen. Zu Robin Hoods spezieller charity gehört auch die Strategie, seine wahren Motive mit Tricks und Täuschungen zu verbrämen. Zumwinkel hat von ihm gelernt. Er ist ein moderner Sisyphos, der den Kampf gegen das Absurde verkörpert, der auf der individuellen Freiheit bekarrt, der wie sonst nur der Börsenhändler Jérôme Kerviel, der seine Bank um 4,9 Milliarden Euro erleichterte, den Kindheitstraum der Rebellion praktisch lebt.
Der letzte Bolschewist
Was leider in dieser derzeitigen, moralisch bezeichnend überhitzten Debatte, auch völlig übersehen wird: Klaus Zumwinkel ist einer der wenigen echten Revolutionäre. Ein Mann der Tat, der letzte Bolschewist. In nur 24 Stunden hat er aufgeräumt, mit dem ganzen Elitengerede, das gerade unter den neubürgerlichen Enddreißigern Einzug hält. Er hat nachgewiesen, dass "Führungskräfte" keine Vorbilder sind, dass "Leistungsträger" nichts für die Allgemeinheit leisten. Schluss mit dem ganzen Schmu. Keiner, kein Bsirske, kein Lafontaine, schon gar kein Kurz Beck hätte das leisten können. Danke Zumwinkel. "
Aha, wieso eigentlich so viel, weil das normale Menschen gar nicht schaffen?
Weil ihr nicht wollt, as sich Menschen hier geistig auseinandersetzten? Weil dumpfe Sexbedürfnisse eure Interesen mehr entsprechen? Was sagen unsere Kinde4r eigentlich dazu?
Zitat"Tabuthema Sex
Auch im Alter: Sexualität bleibt wichtig
Sexualität und Lust im Alter werden immer noch sehr wenig thematisiert, sie grenzen beinahe an ein Tabu. Die meisten jüngeren Menschen können sich ein erfülltes Sexualleben jenseits der 60 gar nicht vorstellen, weil sie sexuelle Aktivitäten automatisch mit dem Jungsein assoziieren. Älteren Männern wird gerade noch - meist jedoch nur in Zusammenhang mit einer jungen Frau - ein regeres Sexualleben zugesprochen. So besteht bei Männern häufig auch der Irrglaube, dass bei Frauen jenseits der Wechseljahre ein Schlussstrich bezüglich sexueller Lust gezogen werden muss.
Wouuuuuuuuuuuuuuuuhhhhh!Zitat"Sex im Alter: Es darf Spaß machen
Zärtlichkeit und Sex in der zweiten Lebenshäflte: Enorme Steigerung der Lebensqualität
… Glücklich altern - gesund altern
… Sexualität: Immer noch Tabuthema beim Arzt
… Weibliche Sexualstörungen: Ignoriert und tabuisiert
… Männersorgen - Tipps bei Pannen der Potenz
Störfaktoren, die den Sex im Alter beeinträchtigen können, sind in erster Linie körperliche Erkrankungen und chronische Schmerzen. Internistische Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Rheuma treten häufiger auf und können Lust und Erregbarkeit negativ beeinflussen. Auch Störungen des Hormonhaushaltes oder Medikamenteneinnahmen können das Lustgefühl oder die Erektionsfähigkeit mindern.
Krebsbehandlungen haben ebenfalls häufig starke Auswirkungen auf die Sexualität. Besonders Brustamputationen stellen eine Belastung für das sexuelle Selbstwertgefühl dar. Körperliche Folge einer Strahlentherapie kann u.a. eine Entzündung in der Scheide sein. Infolge gynäkologischer Operationen sind Schmerzen durch Verwachsungen oder Narben möglich, die das sexuelle Vergnügen mindern.
Auch Prostataoperationen können – wenn auch selten – zu Potenzproblemen führen. Viele Frauen haben im Alter Probleme mit dem Feuchtwerden der Scheide oder Harninkontinenz. Beides kann dazu führen, dass sexuelle Kontakte gemieden werden. Bei Männern steigt in der zweiten Lebenshälfte die Wahrscheinlichkeit von Erektionsstörungen deutlich an. Die Schwere dieser Potenzstörung kann sehr unterschiedlich sein. Sie reicht von gelegentlichen Problemen bis zum totalen Verlust der Erektionsfähigkeit. Und schließlich wirken sich auch seelische Erkrankungen, partnerschaftliche Probleme oder Ängste – genau wie bei jungen Menschen – sehr stark auf das Liebesleben aus.
„Es gibt zwar keine allgemein gültigen Regeln für ein erfülltes Sexualleben“, sagt Brandenberg, „aber es gibt einige Voraussetzungen, um bis ins hohe Alter befriedigende sexuelle Erlebnisse zu haben: Letztendlich muss jeder Mensch – egal ob alt oder jung – seine Wünsche und Bedürfnisse selbst erkennen und versuchen, sich diese zu erfüllen. Wichtig ist dabei, die bestehenden Tabus hinsichtlich der Liebe im Alter zu überwinden und einen individuellen Weg zu gehen. Der Abbau der Schamgefühle dem eigenen Körper gegenüber spielt dabei eine wichtige Rolle. Man muss aber auch lernen, den Körper des Partners, der sich evtl. auch durch Krankheit oder Alter verändert hat, zu akzeptieren. Gerade nach Erkrankungen bedeutet die Möglichkeit der körperlichen Nähe und auch der Befriedigung der sexuellen Lust eine enorme Steigerung der Lebensqualität. Auch Offenheit ist eine Voraussetzung für ein erfülltes Liebesleben. Sexualpartner sollten sich über ihre Bedürfnisse, aber auch über gemeinsame Interessen und benötigte Freiräume austauschen – denn schließlich ist Sexualität ja nicht nur auf den Geschlechtstakt allein reduziert. Leistungsdruck hat bei der Liebe grundsätzlich nichts verloren: Verabschieden sollte man sich von der Vorstellung, dass alles so klappen muss wie früher. Hauptsache ist doch, man hat Spaß bei dem, was man tut. Dem Vorspiel kommt im Alter eine besondere Bedeutung zu, da bei älteren Männern etwas mehr Zeit vergeht, bis sie eine ausreichende Erektion bekommen. Hilfsmittel oder Spielzeuge beim Liebesspiel zu verwenden ist nichts Anrüchiges. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass auch die Selbstbefriedigung eine Möglichkeit bietet, die Sexualität auszuleben. Bestehen ernsthafte partnerschaftliche Probleme, können diese mit Hilfe therapeutischer Beratung auch noch nach vielen Ehejahren behoben oder zumindest gebessert werden.“
Der Prinz auf dem weißen Pferd
Vor allem Frauen haben im Alter häufig keinen Partner mehr, mit dem sie Intimität erleben können. Ab einem gewissen Alter herrscht Männermangel: Das Frauen-Männer-Verhältnis beträgt bei den 60jährigen noch 1:1, bei den 70jährigen 3:2 und bei den 80jährigen kommen auf jeden Mann zwei Frauen. Viele ältere, alleinstehende Frauen wünschen sich allerdings Beziehungen zu Männern – ob nun rein kameradschaftlich oder erotisch-sexuell.
„Wer sich im Alter nach einem Partner sehnt, muss selbst aktiv werden“, sagt Brandenberg, „das ist nicht anders als bei jungen Leuten auch. Der ‚Prinz auf dem weißen Pferd’ kommt selten vorbeigeritten, wenn man allein zu Hause auf dem Sofa sitzt. Bei Gemeindefesten, Seniorentreffs, Tanzveranstaltungen oder Busausflügen kann man da schon eher Glück haben. Als Kontaktbörse werden mittlerweile auch im Internet Foren speziell für Senioren angeboten. Und wem dieses neue Medium fremd ist, kann sich auch ganz klassisch in den Bekanntschaftsanzeigen der Zeitung umsehen.“
Eine befriedigende Sexualität hängt also auch im Alter sehr stark von jedem selbst ab, wie man mit körperlichen Veränderungen umgeht und sich von der Vorstellung verabschiedet, dass der Sex immer noch so wie früher sein müsse. Es gibt Menschen, die auf körperliche Liebe im Alter verzichten und glücklich damit sind. Das ist durchaus legitim. Wer aber möchte, sollte auch im Alter den Sex genießen – egal, ob nun mit einem neuen oder dem alten Partner, denn ein erfülltes Liebesleben ist eine wichtige Quelle für Lebensenergie und Selbstwertgefühl.
WANC 23.06.05/eke "
OK, jetzt zu lang? na dann kürzt doch einfach!
Ist mir doch egal!
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