Stiefkinder
Viele suchen im Internet eine neue Partnerschaft, und manche finden sie auch - hier oder woanders. Oft sind schon aus einer früheren Verbindung Kinder vorhanden - bei einem oder bei beiden Partnern. Stiefkinder und Stiefeltern haben wohl die schwierigste Familienbeziehung, die es gibt. Das war schon in den Märchen so, und es ist anscheinend heute nicht anders.(Das Thema Stiefkinder gibt es auch als Thread im Forum „Patchwork“)
Die Beziehung zu den Kindern des Partners kann sehr glücklich verlaufen, sie kann aber auch sehr belastet sein, in manchen Patchworkfamilien sind die Konflikte so destruktiv, dass das Paar sich trennt.
Eifersucht: Ist in vielen Patchworkfamilien Dauerthema. Die Kinder sind eifersüchtig auf den neuen Partner, da sie mit ihm um die Liebe und Aufmerksamkeit des Elternteils konkurrieren, und umgekehrt: Viele Stiefeltern sind eifersüchtig auf die Kinder ihres Partners. Ich glaube das Vorhandensein von Eifersucht lässt sich nie ganz vermeiden. Diese Gefühle zu leugnen, bringt nicht weiter. Gefühle lassen sich nicht verbieten, und sind überhaupt nur schwer verhandelbar. Manchmal können Gefühle ausgesprochen werden, wenn es dann auch noch gelingt, dass die Beteiligten äußern was sie wollen, und nicht nur, was ihnen missfällt, dann geht vielleicht eine Lösung nach dem Sowohl-als-auch Prinzip, statt Entweder-oder.
Loyalitätskonflikte: Fast alle Kinder kommen in einen Konflikt, wenn ein Elternteil einen neuen Partner hat, und der andere leibliche Elternteil noch lebt. Viele dieser Kinder und Jugendlichen glauben, dem Stiefelternteil nicht zu nahe kommen zu dürfen, weil sie damit den leiblichen Elternteil verraten. Leider schüren manche Ex-Partner diesen Konflikt zusätzlich, oft aus Kränkung über die neue Partnerschaft.
Unterschiedliche Erziehungsstile: Spielt bei vielen Paaren keine Rolle, wenn aber die Auffassungen weit auseinander liegen, wird’s schwierig. Das ist in Normalfamilien zwar auch schwierig, hier kommt aber dazu, dass die unterschiedlichen Erziehungsstile ja erprobt sind, und in der Vergangenheit gewissermaßen funktioniert haben, und vielleicht erst jetzt durch den neuen Partner in Frage gestellt werden.
Schuldgefühle: Sie sind nicht selten, gerade bei Männern, die sich von der Mutter ihrer Kinder getrennt, und die Kinder zurückgelassen haben. Sie sind in einem ständigen Loyalitätskonflikt zwischen ihren Kindern und ihrer Partnerin. Leider werden diese Schuldgefühle, zum Schaden Aller übrigens, häufig ausgenutzt.
Die meisten Arten von Konflikten einer Patchworkfamilie gibt es in Normalfamilien auch, nur in ersterer habe sie wesentlich mehr Sprengkraft. In der Normalfamilie ist die glückliche Beziehung der beiden Eltern die wichtigste Ressource; in der Patchworkfamilie ist die Paarbeziehung noch wichtiger, sie ist leider auch stärker gefährdet. Statistisch werden Zweit-Ehen häufiger geschieden als Erst-Ehen, auch wenn eine Liebesbeziehung zur Lebensmitte etwas Wunderschönes ist.
Eifersucht: Ist in vielen Patchworkfamilien Dauerthema. Die Kinder sind eifersüchtig auf den neuen Partner, da sie mit ihm um die Liebe und Aufmerksamkeit des Elternteils konkurrieren, und umgekehrt: Viele Stiefeltern sind eifersüchtig auf die Kinder ihres Partners. Ich glaube das Vorhandensein von Eifersucht lässt sich nie ganz vermeiden. Diese Gefühle zu leugnen, bringt nicht weiter. Gefühle lassen sich nicht verbieten, und sind überhaupt nur schwer verhandelbar. Manchmal können Gefühle ausgesprochen werden, wenn es dann auch noch gelingt, dass die Beteiligten äußern was sie wollen, und nicht nur, was ihnen missfällt, dann geht vielleicht eine Lösung nach dem Sowohl-als-auch Prinzip, statt Entweder-oder.
Loyalitätskonflikte: Fast alle Kinder kommen in einen Konflikt, wenn ein Elternteil einen neuen Partner hat, und der andere leibliche Elternteil noch lebt. Viele dieser Kinder und Jugendlichen glauben, dem Stiefelternteil nicht zu nahe kommen zu dürfen, weil sie damit den leiblichen Elternteil verraten. Leider schüren manche Ex-Partner diesen Konflikt zusätzlich, oft aus Kränkung über die neue Partnerschaft.
Unterschiedliche Erziehungsstile: Spielt bei vielen Paaren keine Rolle, wenn aber die Auffassungen weit auseinander liegen, wird’s schwierig. Das ist in Normalfamilien zwar auch schwierig, hier kommt aber dazu, dass die unterschiedlichen Erziehungsstile ja erprobt sind, und in der Vergangenheit gewissermaßen funktioniert haben, und vielleicht erst jetzt durch den neuen Partner in Frage gestellt werden.
Schuldgefühle: Sie sind nicht selten, gerade bei Männern, die sich von der Mutter ihrer Kinder getrennt, und die Kinder zurückgelassen haben. Sie sind in einem ständigen Loyalitätskonflikt zwischen ihren Kindern und ihrer Partnerin. Leider werden diese Schuldgefühle, zum Schaden Aller übrigens, häufig ausgenutzt.
Die meisten Arten von Konflikten einer Patchworkfamilie gibt es in Normalfamilien auch, nur in ersterer habe sie wesentlich mehr Sprengkraft. In der Normalfamilie ist die glückliche Beziehung der beiden Eltern die wichtigste Ressource; in der Patchworkfamilie ist die Paarbeziehung noch wichtiger, sie ist leider auch stärker gefährdet. Statistisch werden Zweit-Ehen häufiger geschieden als Erst-Ehen, auch wenn eine Liebesbeziehung zur Lebensmitte etwas Wunderschönes ist.
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