Hatte zu dem Zeitpunkt als Personalhauptverwalter mit zwei Staffeln, einer 148 Mann starken Versorgungsstaffel eines Flugabwehrraketenbatallions des Waffensystems HAWK, mit etwa 78 Zivilpersonen und einer 867 Mann starken Radarführungsab-teilung, gerade mit der bevorstehenden Entlassung von Berufs- Zeitsoldaten und jeder Menge Wehrpflichtiger zum 31.12. zu tun.

 

Das nun langsam endende Jahr hatte es auch mal gar nicht gut gemeint mit mir und mich hatte das Schicksal schwer gestraft, warum auch immer. Anfang des Jahres verlor ich, nach monatelangem Kampf, meine Lebensgefährtin nach 2 1/2 schönen Jahren. Es sollte für über 5 Jahre werden, an eine namhafte Klinik in München. Sie hatte schwere Depressionen und Kindheitsbewältigung Probleme. Da sie in der Arbeit, auf dem Arbeitweg und auch zu Hause mehrfach versuchte sich auf allen möglichen Wegen und Arten selbst zu verstümmeln und das Leben zu nehmen, was man oft gerade noch im letzten Moment verhindern konnte. So wurde sie letztendlich von allem gewohnten isoliert, abgeschottet und getrennt, in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik aufgenommen.

 

Jeglicher Besuch von Familie, von mir, Freundeskreis, Freunden, Kollegen und ihrer alten Umwelt wurde strikt abgelehnt und nicht gestattet. Das war bitter für mich, hatten wir doch gerade noch einen Familienwagen uns zugelegt und vor zwei Monaten auch die Pille abgesetzt. Und nun stand ich von Heute auf Morgen allein da. Zum einen war ich schon erleichtert, mal nicht mit der Angst, vom Dienst, nach Hause zu kommen und sie  vor dem 7stöckigen Haus, in dem wir mit Balkon ganz oben wohnten, liegend aufzufinden oder vergiftet, mit aufgeschnittenen Pulsadern oder einem Metallgegen-stand vor der Steckdose sitzend. Oder die Polizei auf mich wartend und mir mitteilend, dass sie auf der Fahrt von der Arbeit, gegen einen Autobahnbrückenpfeiler ungebremst gerast wäre - was sie des Öfteren auch ankündigte.

 

Nur einen Monat nach der Zwangstrennung hatte ich dann einen schweren Motorrad-unfall und war ne Zeit im Bw Krankenhaus in München. Im Krankenhaus lernte ich eine nette Kameradin kennen, die mich nicht nur versorgte, sondern wieder zum Lachen brachte und es wurde schnell Liebe daraus. Wir verstanden uns mehr als gut und hatten das Glück, dass sie nach 3 Monaten auch nach Freising versetzt wurde, in die dortige Sanitätsstaffel des Batallions. Bei meiner Entlassung aus der Klinik - nahm ich sie auch gleich mit in meine 3 Zimmer Wohnung. War soweit kein Problem, sie wohnte bislang im Schwesternwohnheim der Klinik.

 

Am 05.12. standen, gegen Spätnachmittag, zwei Polizisten und der komplette Innen-dienst der Staffel im Spieß - Büro, als ich gerade, noch sehr fröhlich gelaunt und glücklich,  von einer Besprechung aus dem Stab zurück kam. Frau Klein unsere einzige Frau und fleißige Schreibkraft, kam auf mich zu und nahm mich in den Arm. Die beiden Beamten und meine Kameraden machten allesamt sehr lange und betroffene Gesichter. Meines wurde allerdings dann noch etwas länger, als mir die Beamten erzählten, dass Cornelia und eine Freundin, mit der sie Nachmittags in München beim Shoppen war, während der Heimfahrt auf der Autobahn von einem betrunkenen Lkw - Fahrer, der auf glatter Fahrbahn ins Schleudern geriet, zermalmt wurden.

 

Im ersten Moment war ich zu nichts und keiner Regung fähig, nur die Tränen liefen mir die Wangen herab. Das schlimmste in dem Moment war, dass ich nun zwei Menschen auf einen Schlag verloren hatte. Der Tag hatte so schön begonnen und ich war bis eben noch der glücklichste Mensch auf Erden. Cornelia hatte an dem Tag, Morgens, einen Termin bei der Frauenärztin und sie hatte mich noch bevor sie mit ihrer Freundin nach München fuhr, kurz besucht um mir zu sagen, dass wir in etwa 9 Monaten nicht mehr allein sein würden. Ich lief an dem Tag etwa 7 Kasernenrunden, warum??   Das  wusste ich auch nicht und irgendwann verließ ich die Kaserne und ging - dahin wo ich wohnte - mein Zuhause war es an dem Tag nicht mehr.

 

Mein Chef und Spieß wollten mich Beurlauben oder in den Krankenstand schicken, aber ich vergrub mich die Tage in die Arbeit.  Cornelias Eltern hielten mich von den Beerdigungsformalitäten raus, nahmen mir alles ab und aus der Hand.

 

Die Beerdigung selbst bekam ich gar nicht richtig mit, obwohl es so etwas in Freising bis dahin noch nie gab. Nicht nur meine Staffel kam bis auf den letzten Mann, und den etwa 78 Zivilpersonen, nein selbst von den Lehrgangsorten (Ausnahme waren nur 3 die in Amerika waren) reisten die Kameraden an, vollständig.  Nein auch Cornelias SanStaffel, vorherige Bw - Krankenhaus - Kameraden und Kameradinnen, der Stab des Geschwaders,  sowie des Kommandos, etwa 760 Mann meiner Zweiteinheit und ein Luftwaffenmusikkorps sowie einige Reservistenvereine. So standen etwa an die 1800 bis 2000 Uniformierte, um die schon große Gemeinde der Zivilisten.

 

Ihr Sarg wurde von 8 Soldaten ihrer Einheit die knapp 1 1/2 Kilometer von der Kirche durch die Strassen und Gassen von Freising und die Ehrengassen der Soldaten, die Teilweise mit gestreckten Säbeln an den Strassen Rändern salutierten, und durch ein Fahnenmeer bis hin zum Grab getragen.

 

Die Tage danach schrieb ich Entlassungzeugnisse und deckte mich mit Arbeit ein. Man versuchte mich mit allem möglichen abzulenken und mich an neue schöne Dinge und auch Frauen heranzuführen oder gar zu verkuppeln. Und Weihnachten stand langsam vor der Tür und die unleidliche Aufgabe Wach -  Personal für die Feiertage einzuteilen. Da ich ja nun allein war, allein unterm Baum sitzen sollte, meldete ich mich freiwillig für die Brandtage, also den Heiligen Abend, den zweiten Weihnachtsfeiertag und für Silvester und auch noch einige Tage dazwischen. Ja alle konnte und durfte ich ja auch nicht machen, musste ja auch mal dazwischen wieder Frei haben.

 

Und so kam der 24.12.. Am Morgen übernahm ich den Dienst. Vormittags feierten wir noch unsere kleine Innendienst - Weihnachtfeier. Ohne Glühwein und Punsch für mich - versteht sich. Gegen Mittag leerte sich die Kaserne und am Nachmittag verließen auch die Damen der Truppenküche langsam die im Schnee liegende Kaserne. Am Schlagbaum wünschte ich allen ausfahrende einen schönen Heiligen Abend und frohe Weihnachten. Nur in der UHG war noch etwas Betrieb. Das Wach-personal hatte für Abends eine spezielle Abendverpflegung erhalten. Ich lief gegen 17:00 Uhr meine letzte Kasernenrunde des Tages.

 

Es war herrlich ruhig, die Sonne war bereits untergegangen und die Kaserne glänzte im Licht des Mondes, dem Glanz des frisch gefallenen Schnees und der einzelnen Laternen. Ich holte mir  meine be-stellte große Kanne Tee aus der UHG und setzte mich dann in der Nähe des Stabs-gebäudes auf eine Bank. Ich hatte mir noch zwei Decken über die Bank geworfen. So saß ich nun im Dunkel der Nacht und betrachtete mir die Millionen Sterne am Himmel und die bunten Lichter über Freising. Die ganze Kaserne lag eingezuckert in einem Bett von frischgefallenen Schnee und nur wenige Spuren waren darin zu finden, die meisten stammten noch von den Feldhasen, die die Kaserne nun in Besitz genommen hatten.

 

Ich hatte am Nachmittag noch die Sondererlaubnis erhalten, die Kaserne kurz zu verlassen, was eigentlich ein absolutes Verbot und ein Wachvergehen darstellte und hatte am Grab Kerzen aufgestellt. Nun saß ich da, trank meinen Tee und mir liefen Tränen die Wangen hinunter. Der Schnee fiel weiterhin und es war, wie wenn der Himmel weint und Millionen von glitzernden Tränen auf die Erde fielen. Ich stellte mir die tausenden von Familien nun vor, die in ihren Häusern um die Tannenbäume sitzen und im Kreise ihrer liebsten Weihnachten feiern. Die lachenden und strahlen-den Kinderaugen, wenn sie ihre Geschenke auspacken, Paare die sich vor Freude in die Arme fallen...................................

Meine und Cornelias Eltern hatte ich vor meiner letzten Runde angerufen und ihnen fröhliche Weihnachten gewünscht. Über mir leuchteten die Sterne , die Tränen fielen auf mich herab und der Mond strahlte über mir, vor mir die Häuser und die Weih-nachtsbeleuchtung der Stadt und von Zeit zu Zeit hoppelte ein kleiner Feldhase in meiner Nähe vorbei, dem ich gerne ein Möhrchen zu Weihnachten geschenkt hätte, wenn ich denn welche gehabt hätte.

 

Plötzlich hörte ich Schritte im Schnee, es knirschte ein wenig in der angenehmen Kühle der Nacht. Ich drehte mich um und sah Sylvia unsere neue Oberststabsärztin. Sie war gerade mal zwei Wochen in unserer Kaserne. Wir hatten uns auch erst zwei oder drei mal gesehen. Ich wunderte mich, weil ich dachte die SanStaffel hätte auch komplett Dienstfrei über die Feiertage und außer meiner Wachcrew, einigen wenigen in der UHG und mir wäre sonst niemand mehr in der Kaserne. Sie kam näher und fragte mich, ob sie sich setzen dürfe. Ich willigte ein und sie setzte sich zu mir auf die Decke. Ich legte ihr die zweite um die Schultern und fragte, ob sie auch Tee haben möchte. Was sie nicht ablehnte. Ich sah sie an und fragte, warum sie denn noch in der Kaserne wäre heute?

 

Sie meinte, dass sie nicht wüsste wo sie Weihnachten sonst verbringen sollte, da sie vor vier Jahren ihre Familie bei einem Autounfall verloren hätte und ansonsten auch niemanden habe. Nach einiger Zeit der Stille schenkte ich ihr nochmals frischen Tee nach und sie wärmte ihre Hände an der Tasse. Nach einiger Zeit zog sie die Decke etwas fester und sah mich an und fragte, ob sie sich etwas näher an mich kuscheln dürfe. Es würde ihr etwas kalt werden, aber der Abend und der Sternenhimmel wäre zu schön um hinein zu gehen. Ich zog sie an mich und sie legte ihren Kopf und ihr duftendes Haar an meine Schulter. Ich zog ihr auch leicht die Kapuze vom Parka hoch.

 

Es gab mir einen wohligen Stich als sie sich an mich lehnte und ich fühlte diese Wärme. Und da war noch etwas. Sie roch gut - sehr gut sogar. Ich kannte den Duft, ich hatte ihn erst vor kurzem verloren. Und ich fühlte etwas, eine Leere, eine Sehnsucht, ein Begehren. Sie gab mir Ihre leere Tasse zum abstellen und ich fühlte ihre kalten Hände in den meinen. Sie lächelte mich an und meinte, oh bist du schön warm. Darf ich meine Hände in die deinen legen?. Ich nahm ihre Hände liebevoll und zärtlich in die meinen und sie kuschelte sich noch eine kleine Wenigkeit näher an mich heran. Ich wusste nicht wie lange wir nun schon so da saßen. Immer wieder hüpfte mal ein Häschen vorbei und mir war es, als wenn er mir zublinzeln und mir Glück wünschen würde. Plötzlich fragte mich Sylvia: "Denkst du jetzt an sie?"

 

Ja das tat ich wirklich, auch weil Sylvia nicht nur nach ihr duftete, nein sie hatte auch große Ähnlichkeit mit ihr. Sogar die Augen- und Haarfarbe war identisch. Als ich Sylvia das erste mal in der Truppenküche sah, dachte ich Cornelia wäre es.

 

Ja sagte ich perplex und erstaunt, du kennst meine Geschichte?  Aber du tust mir im Moment auch sehr sehr gut und ich fühle mich plötzlich auch nicht mehr so allein und leer, wie in den letzten Tagen. Ja sagte sie, wer kennt diese traurige Geschichte denn nicht!  Es tut mir so Leid für dich.

 

Hey sagte ich, du kannst doch nichts dafür, du mußt doch jetzt nicht Weinen deshalb. Ich zog ihr Kinn leicht in die Höhe und trocknete die Tränen auf ihren Wangen. Ich weine doch wegen meiner Familie, meinte sie, ich verlor sie auch alle kurz vor Weih-nachten.  Ich nahm wieder ihre Hände in die meinen, zog sie nah an mich heran und die Glocken der Kirchen und des Doms sangen Ihr Lied zur Weihnachtsmetten. Der Abend war so Ruhig und Still, das die Luft uns den Gesang der betenden Gläubigen aus dem Dom, dort hoch oben vom Domberg,  zu uns herüber trug. Ich wischte die letzten Tränen aus Sylvias Augen, sah in ihr Gesicht und wünschte ihr fröhliche Weihnachten. Sie kam näher und gab mir einen langen, innigen und tiefen Kuß. Mir fuhr es warm und kalt zugleich durch den Körper.

 

Plötzlich begann das Blut in mir zu kochen und zu wallen, Mein Herz fing an zu schlagen und das noch heftiger als zuvor. Ich sah ihre wundervollen grüner Augen, die wie zwei herrliche Smaragde in einem tiefen See im Dschungel sich wieder-spiegeln zu schienen. Und plötzlich war da auch die Stimme, die sagte, nein du darfst das nicht. Und mir war auch, als wenn ich plötzlich Cornelia in diesen Smaragden sehen und sie zu mir sagen würde: "Doch du darfst, ich habe dir diesen Engel gesandt, um auf dich Acht zu geben - mein Liebster - das ist mein Weihnachtsge-schenk für Dich".

 

Wir hörten von Ferne die Stille Nacht - Heilige Nacht und sangen leise mit. Als das Lied mit einem enormen Glockenspiel endete, schweifte mein Blick über den Himmel auf der Suche nach einem Kometen, denn ich wusste was ich mir jetzt wünschen würde, das dieser Traum niemals mehr Enden möchte. Es war spät geworden, wir packten alles langsam ein, ich hüllte Sylvia in beide Decken und brachte sie in ihre Unterkunft - auf ihre gemütlich große Stube. Wünschte ihr eine Gute Nacht und sagte ihr, dass ich die Decken morgen holen würde. Sie zog sich an mich heran und sah mir in die Augen, küßte mich und flehte mich an: "Bitte bleib, laß mich an diesem Abend und in dieser Nacht nicht allein - Weihnachten ist doch das Fest der Liebe!!"   

 

Ich meldete mich über mein Funkgerät kurz an der Wache und wünschte den Jungs auch fröhliche Weihnachten. Sylvia war schon aus ihrem Parka geschlüpft und sprang nun. mit einem schönen, weichen, weißen, dicken Winterpulli, in dem sie wie ein Engel aussah und das nicht nur wegen der schönen gelockten und gewellten langen blonden Haaren, und Jeans bekleidet  kurz ins Bad und kam nach wenigen Minuten zurück, sie hatte sich zwei Frottee Gürtel um die Hüfte gebunden, einen davon wie eine Schleife. Lächelte und sagte: "Na willst dein Geschenk nicht endlich aus-packen??"

 

Ich nahm sie in den Arm, sah in ihre Augen und küsste sie. Wir fielen auf ihr Bett und sie legte sich auf mich. Langsam ließ ich meine Hände unter ihren weichen Pulli gleiten und streichelte ihre noch viel weichere, warme, nackte Haut darunter. Ich öffnete die beiden Schleifen und sie setzte sich auf um sich den Pulli von mir über den Kopf streifen zu lassen. Darunter kam ein wundervoller Körper, mit zwei üppigen Rundungen in einem royalblauen wundervollen Spitzen - BH zum Vorschein. Den passenden Slip dazu, brauchte ich dann auch nicht mehr lange zu suchen. Langsam streifte sie auch Stück um Stück meiner Uniform von mir und ich konnte ihre wundervolle Haut auf der meinen fühlen und diese unbeschreibliche Wärme und Glut ihres Körpers. Langsam streifte ich nun auch BH und Slip mit Zunge und Zähnen von diesem Traum von Körper.

 

Im Hintergrund des Raumes loderten die kleinen Flammen einiger Kerzen und es duftete nach Zimt, Orange und Vanille. Ich drehte sie auf den Bauch und ich streichelte ihren Rücken und massierte leicht, vom Genick ausgehend, herab bis zu ihrem wohlgeformten Po backen, langsam begann sie heftiger zu atmen und auch leicht zu stöhnen. Und als meine Zunge und Hände dann ihren Po verwöhnten, begann der Vulkan in ihr zu erwachen. Sie drehte sich langsam um und ich küsste sie auf den Mund, von dort ließ ich nun meine Zunge langsam über ihren Hals zu den herrlichen Brüsten wandern und verweilte dort eine kleine Weile, bevor ich das nächste Ziel, ihren Bauchnabel im Sturm eroberte und besetzte. Ihr Körper vibrierte und bog sich vor Lust und Erregung.

 

Und als ich nicht viel später dann ihr Hauptquartier mit meiner Zunge, begleitet von zärtlichen Streicheleinheiten meiner Hände, im Sturm erobert hatte, dauerte es auch nicht mehr sehr lange bis nicht nur ihr Vulkan zum völligen Ausbruch kam und eine heiße Flut von Lava sich ergoß. Irgendwann in dieser Nacht,  fielen wir uns glücklich, aber zufrieden, lächelnd in die Arme, küßten uns und mein Engel schlief geschützt in meinen Armen wie in Engelsflügel gebettet ein. Eine Zeit lang betrachtete ich sie noch und dankte allen, denen ich dieses wundervollste Weihnachtsgeschenk verdankte , bevor auch meine Augen mir zufielen.

 

Am nächsten Morgen stand ich auf, gab ihr einen liebevollen Kuß, deckte ihren wunderschönen Körper noch ab, zog mich an und ließ sie noch schlafen. Ging ins Wachlokal, um meinen Dienst zu übergeben. Ließ mir in der Truppenküche zwei herrliche Frühstückstabletts zusammenstellen und brachte es zur SanStaffel. Sie schlief noch und lag wie ein Engel in den Kissen. Ich fing am Bauchnabel an, sie Stück für Stück wachzuküssen. Sie öffnete ihre Augen mit einem strahlenden Galnz und einem noch strahlenderen Lächeln. Sie sah mich an und sagte: "Oh Gott, danke, es ist kein Traum, ich lebe, bin wach und verliebt".

 

Wir nahmen das Frühstück im Bett ein und es folgte ein herrlicher Tag und Abend.  Wir gingen Essen und sie begleitete mich auch auf den Friedhof, die Nacht verbrachten wir bei mir. Den nächsten Tag und auch die Nacht hatte ich wieder Dienst, einen Dienst den ich gern verrichtete und ich bekam ein weiteres Weihnachts-geschenk in dieser Nacht.

 

Meine Runden und Kontrollgänge machte ich an diesem Tag allerdings schon nicht mehr allein mit den Feldhasen. Wir hatten einige herrliche, glückliche gemeinsame Jahre, bis eines Tages Sylvia unheilbar an Krebs erkranken musste und wir nur noch wenig Zeit für einander bekommen sollten, die wir aber sehr intensiv nutzten und uns auch schenkten.......................