Dein Wessen ist wie eine Woge
Getragen von allen Seelen
Der Vergangenheits Loge
Nicht sichtbar
Nur spürbar
Verankert ist auch in
Dir dieses wesentliche Tragen
In die vermeintlich nichts
ahnende Zukunft
Dein Wesen ist rein
Am Tag der Geburt
Klar und fein
Ist dein Körper
Die, die für dich verantwortlich
Sich zeigen
Hüllen dich ein
Anstatt dir fühlen
Zu lehren
Umsorgen sie dich in
Dem Sack der eigenen Erfahrungen
Der geprägten Gebote und Verbote
Über die sie selbst nicht nachgedacht
Und nicht selbst der Wahrheitsfindung wegen
Zeitlebens prüften
bevor sie dich damit beschenkten.
Nehmen sie dich und schicken dich
Eingemummt auf den Gipfel der
Lebensrutsche und lassen dich los
Während du in deiner Angst der
Unwissenheit hinunterrutscht
Von der nicht erprobten Geschwindigkeit
Überrascht
Bespritzt mit der Nässe
Landest du im unerwünschten Tal
Der Menschheit
Wirst aufgefangen und getröstet
Getadelt und beschimpft
Für deine Unerfahrenheit
Unergründliche
Ängste versinken im Erfahren
Und immer mehr
landest du in die Wirklichkeit
Und vergisst den Zauber
Des unbeschreiblichen
Wunders
Getauft bist du nun
Kleines Wesen
Und meinst nun du musst jenen
Die dich aufgefangen
Gerecht werden und
Lebst nicht dich aus
Vor Furcht und Tadel
Und du tust es, weil dir so
Geheissen
Und prüfst nicht und stellst
Nichts in Frage
Als hättest du wie jedes Wesen
Vor dir und nach Dir
Durch den Rutsch vergessen
Deine Reinheit und Klarheit
Du bist nicht gebunden an
Dem Tun der Vergangenheit
Der Sinn deines Lebens
Ist die Bewahrung deines
Wesens in seiner Klarheit
Schütze dich selbst
In dem du nicht dem langen
Finger der Vergangenheit
Vertrauen schenkst
Vertrau nur dir
Und der Stimme in Dir
Und deiner Zukunft
Fühle Dich selbst und
Finde deine geschenkten
Schätze in dir, binde sie ein in dein Leben
Und verändere wo
Immer du kannst
Das dir vorgespielte Lebensspiel
Das Werkzeug sind deine
Sinne die dich sehend machen
Dein Geist der dich führt
Zu deinen Lachen und Strahlen
Über alle vergangenen und
Lebenden Körper hinaus
und deren tun
wird dein klares Wesen
einzigartig bleiben
Deine Sinne und Dein Geist werden nicht
alt und gebrechlich
Beide wachsen stets und tragen dich sanft
Du Zukunft namens Edelstein brauchst dich nicht
Verteidigen
wenn die verkohlte Vergangenheit prahlt
über deren Nutzen
Sie bleibt auch wenn
Du sie nicht bewunderst
Und sie..
Wird dein Strahlen nie schätzen
Du wogender und wandelnder Fluss
Du weißt deine Kraft tritt über die Ufer
Und dein Weg wird deiner sein.
Und die, die dir Mauern bauen
Amüsieren dich
Du zwitschernder Flieger
schwebend in der Weite des Himmels
Im Tanz der Gleichgesinnten
Schenk niemand dein Bedauern
Deine Freiheit
Lebt in deinen Flügeln
und dein Lied ist unendlich
Du liebendes Wesen
Laß dich nicht belächeln
Fühl diesen kleinen Brunnen
Der leise in dir plätschert
Wenn dein Gehör vor Sehnsucht
Nach zärtlichen Worten sucht
In dem Trubel
Du Edelstein,
den die Kohle schwärzte
fandest in der Dunkelheit den reinigenden Fluss
und die Flügel die dich in den Himmel tragen
und in der Stille fandest du
die Worte
die leise in deinem inneren Brunnen baden.
Du hasst sie gefunden
und deine Lippen formten sie
zu schönen Worten
und fandest ein dankbares Gehör
und du sahst die leuchtenden
Edelsteine
die dich blickten
Und nichts fühlt sich besser an
als das
Strahlen in Gesichtern der Menschen
das du selbst erschaffen hast
