Albträume

 

Warum bleibe ich nicht verschont

Immer wieder die gleichen Gestalten

Langsam bin ich es schon gewohnt

Wenn Ihre Stimmen durch meine Träume hallten

 

Heute hab ich Ihre Berührungen gespürt

Ihre knochigen, schmutzigen Hände

Haben mich überall berührt

Bringt es nun eine Wende

 

Sie waren in loderndes Feuer gehüllt

Schickten mir diese heiße Glut

Habe Flammen auf meinem Körper gefühlt

Spürte Ihre wahnsinnige Wut

 

Wollte aus diesem Bannkreis fliehen

Konnte nicht entrinnen

Konnt mich dem Feuer nicht entziehen

Ich war wie von Sinnen

 

Hab nach einem Ausweg gesucht

Wahnsinn griff nach meinem Herz

Glühender Draht verhinderte die Flucht

Ich spürt im Traum den Schmerz

 

Bin ich in der Hölle nun gelandet

Warum zieht es mich dorthin

Bin in der Hoffnungslosigkeit gestrandet

Verstehe nicht den Sinn

 

Flucht sinnlose Flucht

Ich kann diesem Inferno nicht entkommen

Ich hab diese Hölle nicht gesucht

Bin aufgewacht noch ganz benommen

 

Von Dunkelheit umhüllt

Meine Augen sind ganz weit offen

Hab auch jetzt noch das Feuer gefühlt

Ich kann nur noch hoffen

 

 

Angst, tiefe Angst steigt in mir hoch

Hör  die Gestalten wie  sie mich verhöhnen

Seh auch im Wachzustand die Flammen noch

Und Stimmen in meinen Gedanken dröhnen

 

Weiß nicht mehr wie mir geschieht

Das kann doch gar nicht sein

Sogar die Hoffnung vor mir flieht

Warum bin ich so allein

 

 

Könnt mich heute wieder hassen

Weiß nicht mehr ein noch aus

Sogar Gott hat mich verlassen

Bin wie in einem Schneckenhaus