Typisch Mann, typisch Frau Teil II
Männer und Frauen ticken einfach anders.Sei es durch die Erziehung...noch immer...oder durch grundsätzlich anders angelegte Prioritäten, zum Teil recht archaisch und trotz aller Zivilisation im Stammhirn fest verankert.
Die Gleichstellung der Frau scheint mir noch verbesserungswürdig, vor der "Gleichmachung" mag uns der Himmel bewahren.
Auf beiden Seiten herrscht oft Verwirrung und ab und zu ganz sicher völliges Unverständnis.
Ein paar Gedanken dazu...mit leisem Zwinkern;-)
Arbeitstitel:
Irgendwas läuft da doch falsch....
und es können nicht nur die Männer sein:-)
Liebe Platiner,
auf Grund langjähriger Beobachtungen, einschl. Selbstversuchen, möchte ich jetzt quasi ein Resümee vorweg schicken.
Ich möchte heute kein Mann sein...
aber es gab auch Momente in denen ich das "Frausein" als ausgesprochen anstrengend empfand.
Doch im Grunde bin ich sehr gern ein "Weib" und liebe Männer,eventuell grad WEIL sie "anders" sind.
Meine scherzhaften Ausführungen eines "Frauentraums" in Bezug auf Männer, in Teil I, sind umgekehrt bei Männern ganz sicher auch vorhanden...Träume halt:-)
Und so wie keine Frau ein hundertprozentiger Männertraum sein kann, ohne sich selbst zu verleugnen, kann es keinen solchen Traummann geben.
Träume sind gut und wichtig, aber es wird eng wenn wir versuchen sowas in die Realität zu bringen.
Das ergibt Frust auf beiden Seiten.
Wenn wir Ladies es schaffen könnten zu begreifen, dass wir nicht erst durch einen Mann existieren und beide Seiten ein wenig mehr Respekt vor der anderen Seite und eben grad dem "Anderssein" gegenüber, entwickeln könnten, wär das schon toll.
SIE werden niemals so fühlen wie wir..
egal wie gefühlvoll ein Mann auch sein mag.
Und WIR sollten IHN nicht zu unserem Fixstern machen, um den sich ALLES dreht.
Eine Beziehung sollte eine Bereicherung sein, aber niemals die Ergänzung, die all das abdecken soll, was uns irgendwie fehlt, das wir meinen zu brauchen um "ganz" zu sein.
Kein anderer Mensch kann uns heil und ganz machen, das können nur wir selbst.
Je weniger "Große Erwartungen" wir in eine Beziehung einbringen, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit das gesamte Spektrum der Einzigartigkeit des Anderen zu entdecken...und auch der Unseren.
Und ich denke grade da hapert es oft bei uns Ladies:-)
Wir nehmen uns und unsere Bedürfnisse zwar ernst...oft auf anstrengende Art...aber nehmen wir uns auch wirklich selbst richtig wahr?
Frauen sind grossartige Geschöpfe...Männer aber auch, nur anders:-)
In den vergangenen 50-100 Jahren hat sich doch Endscheidendes geändert in Sachen "Gleichberechtigung" der Frau.
Ohhh ja!
Frauen dürfen wählen,
sie dürfen studieren,
sie dürfen zum Militär und in einigen Ländern sogar auf Menschen schiessen...,
sie dürfen so ziemlich alle Berufe ausüben die auch ein Mann ausübt,
und theoretisch dürfen sie mit dem selbstverdienten Geld machen was sie wollen,
sie dürfen in der Öffentlichkeit rauchen,
sie dürfen, sofern sie keine Irakerinnen sind, Auto fahren,
sie fliegen, mit, ins Weltall,
bekleiden zum Teil hohe Posten in Politik und Wirtschaft...
ich würd ja jetzt "uns Angela" anführen, als Krönung dieser Aussage, aber ich krieg es nicht fertig:-)...
UND, jetzt haltet Euch fest, nach jahrenlangem VERBOT hat die FIFA Ende der 80er! den damals noch "Damenfussball" geschimpften Sport ERLAUBT. Mehr noch, in den folgenden Jahren wurde daraus "Frauenfussball" und bis auf wenige Ignoranten, ist er mittlerweile anerkannt und erfreut sich immer grösserer Beliebtheit.
Und..SIE WURDEN Weltmeister!:-)
Am Anfang war ein Kaffeeservice das PREISGELD!!!!!
Und auch jetzt ist es lächerlich was die Ladies bekommen, im Gegensatz zu den Profispielern des anderen Geschlechts.
Mir geht Fussball im Allgemeinen gepflegt am A... vorbei, aber es geht ums Prinzip:-)
Jaaa... und das Grösste ist, Männer dürfen das alles noch immer, verdienen auch noch immer MEHR Geld bei gleicher Leistung,
WIR bekommen noch immer die Kinder, dürfen daneben aber jetzt auch dafür sorgen das Geld ins Haus kommt, die Wohnung nicht verlottert und der Mann, sofern der noch vorhanden ist, nach SEINEM Arbeitstag entspannt in der Ecke lümmeln kann.
Dabei sollte Frau nach Möglichkeit auch stets ein angenehmer Anblick sein.
Was ich manchmal in meinem Freundes-oder Bekanntenkreis so erlebe und höre, in der Vergangenheit auch SELBST lebte oder präsentiert bekam, sieht häufig noch immer so aus.
IST DAS NICHT GROSSARTIG????
Als unsere Ahninnen irgendwann auf die Stasse gingen um um für eine gerechte und überfällige Sache zu kämpfen...
Ich weiss nicht, ob sie sich ein solches Scenario dabei gedacht haben.
Ich denke, sie sind davon ausgegangen, das wir uns nicht nur intellektuell und was Selbstbestimmung angeht, weiterentwickeln...auch sonst irgendwie.
Witziger Weise haben Männer sich schon weiterentwickelt...es blieb ihnen auch irgendwie nichts anderes übrig:-)
Der normale Durchschnittsmann ist heute nicht nur in der Lage über Gefühle zu sprechen, er tut es auch.
Wobei einen ab und zu der Verdacht anspringen kann, er hat das nur abgeguckt und benutzt diese Fähigkeit um uns entweder eine Freude zu machen, als Mittel zum Zweck oder einfach weil es Spass macht:-)
Sie passten sich an.
Sicher zum Teil etwas verwirrt und verunsichert und nicht immer glücklich:-)...aber sie passten sich an.
Auch innerlich, aus welchen Gründen auch immer.
Während am Anfang der Frauenbewegungen die Türen tatsächlich immer weiter geöffnet wurden für die Damen und ihre Möglichkeiten, die Herren auf der anderen Seite anfingen sogar teilweise mitzuziehen, machten unsere Mütter den grossen Fehler, wie fast alle anderen Frauen nach ihnen, sich gefühlsmässig absolut nicht vom Fleck zu rühren.
Während die Männer ein wenig weicher und gefälliger wurden, hatte es bei den Frauen nur den Anschein, sie würden ein wenig "selbstbestimmter" werden.
Wohlgemerkt, eine Frau soll Frau bleiben, egal was sie tut,
aber...
Die ihr von der Natur mitgegebenen Fähigkeiten und Neigungen, nämlich das sich sorgen um Mann und Familie und um das traute Heim, wurde neben allen anderen "Rechten"...HA!...auch weiterhin zum Pflichtprogramm.
Und das zum grössten Teil FREIWILLIG!!!
Und sie "lieben" nach wie vor, als gäbs kein Morgen mehr...und keinen anderen Mann.
Sie geben nach wie vor, egal was sie beruflich vielleicht daneben leisten, Teile ihrer Freiheit, ihrer Persönlichkeit und ihrer Macht über sich selbst ab.
Es hat sie keiner dazu gezwungen.
Sie machen das weil sie nicht anders können.
Weil es DA eben keine Anpassung gab.
Und die Männer nahmen das irgendwann zur Kenntnis, passten sich wieder an und nutzten, oft wohl ohne es wirklich böse zu meinen, genau das aus...unbewusst:-)
Und soll ich Euch was sagen???
SIE WÄREN SCHÖN BLÖD WENN SIE ES NICHT TÄTEN!!
Und die "Waffen" dafür gaben WIR ihnen selbst in die Hand, indem wir mit ihnen "reden" konnten, plötzlich, über Gefühle, über das was uns bewegte, über unsere Wünsche, Ängste, Träume.
In dem es "Workshops" gab, an denen auch Männer teilnahmen...
und sie dadurch alles erfuhren was Frauen bis dahin nur unter sich austauschten. Und sie lernten wie Frauen denken, wie sie funktionieren...jedenfalls ein wenig:-)
aber ohne wie sie zu fühlen.
Männer wären auf die blöde Idee, Frauen ihre tiefsten Geheimnisse anzuvertrauen, noch dazu öffentlich, nie gekommen.
Das dies hier noch immer eine "Männerwelt" ist und es wohl auch noch eine Weile bleiben wird, liegt daran, das eben genau das passierte.
DAS ist die Macht die Männer über uns haben und wir gebn sie ihnen freiwillig.
Das unsere typisch weiblichen Stärken, all das was eine Frau noch immer ausmacht...
nämlich ihr Einfühlungsvermögen, das Bedürfnis auszugleichen, zu versorgen, ihre Multitaskingfähigkeit, ihre Weichheit und ihr Hang zur Monogamie...da haben Kirche und auch Hollywood ganze Arbeit geleistet!!... und vor allem ihre Liebesfähigkeit, nicht von ihr vorwiegend irgendwann mal für sich selbst eingesetzt wurde und dann erst für alle anderen.
Nein, sie bringt all das jetzt nicht nur in ihren Job ein, nach wie vor gibt sie all das und damit sich selbst, zu hundertprozent in eine Beziehung mit.
In den meisten Beziehungen ist SIE die Starke, die die alles zusammen hält, selbst in den tragischen Fällen wo MANN meint Frau unterdrücken zu müssen...oder grade da.
Und nach wie vor ist es so, das eine Frau nach einer Trennung leidet und oft sehr lange, sich selbst in Frage stellt, auch das sehr lange und den "Fehler" bei sich sucht.
Weil sie nicht anders kann.
Männer konnten da gar nicht gleichziehen, selbst wenn es ein Paar gegeben hätte die DAS gewollt hätten, weil sie die Anlagen dafür gar nicht haben.
Da haben sie Schwein gehabt:-)
Sie "leiden" auch...auf ihre Art.
Aber dann ist auch gut.
Und das Leben geht weiter.
Auch sie tragen Verletzungen und Narben auf der Seele mit sich rum, aber auf wesentlich unspektakulärere Art.
Weil ihre Gefühlswelt nicht so sehr auf die "Ewigkeit" ausgerichtet ist,
sie in der Beziehung irgendwie nicht wirklich ein "Langzeitgedächtnis" haben, das ihnen ständig den Schmerz der Erinnerungen in der Form präsentiert wie den Frauen und sie von Haus aus die Monogamie nie so ganz für sich annerkannt haben, sind sie in der Lage innerhalb kürzester Zeit ihre Gefühle nicht nur anderweitig einzusetzen, sondern auch das "Alte"...oder DIE "ALTE":-)...komplett ad acta zu legen.
Es gibt auf beiden Seiten ganz sicher Ausnahmen,ich habe beides kennen gelernt,
aber die bestätigen halt nur die Regel.
Vor allem neigen Männer nicht dazu SICH in Frage zu stellen, jedenfalls nicht so gründlich wie Frauen, wenn dann eine Beziehung den Bach runter ging.
Sie stellen sich in anderen Dingen eventuell in Frage, aber nicht so sehr wenn es um Beziehungen geht.
Im Gegenteil, sie stellen eher die Frau an sich in Frage und die Verflossene im Besonderen.
Zählen auf was eigentlich alles gar nicht geht an den Frauen...
und endscheiden dann oft für sich, noch mehr als vorher, die Gefühle kurz und sich ihren eigenen Radius in Bezug auf das weibliche Geschlecht, sehr grosszügig zu halten.
Die Tatsache, das es noch immer im Allgemeinen die Frauen sind, die nach Beendigung einer Ehe oder Beziehung die Kinder "behalten" und die Männer dadurch wesentlich freier in ihren Aktionen und Endscheidungen sind, viel eher die Freiheit der Selbstendscheidung leben und geniessen dürfen, macht den Herren das auch noch zusätzlich ziemlich leicht.
Das auch sie oftmals einsam sind und Nähe und Wärme suchen, bleibt unbestritten.
Aber sie geben sich nicht selbst auf deswegen.
Wir oft schon...oder wenigstens ziemlich.
Für einen Mann steht er selbst erstmal im Fokus seiner Handlungen.
Für eine Frau, ihre Gefühle zu Männern und Kindern.
Und dann irgendwann sie selbst.
Und DAS ist nach wie vor...
typisch männlich...
und typisch weiblich.
Selbst bei den jüngeren Frauen, die im Allgemeinen ein ganz anderes Selbstbewusstsein haben ist das noch zu spüren.
Frauen sollen nicht "vermännlicht" werden.
Sie sollen "Weiber" bleiben:-)
Aber mit dem Selbstbewusstsein unserer Vorfahrinnen zu Zeiten als der Höhlenmensch Geschichte und die Kirche noch weit weg war, als Frauen all ihr Wissen und all ihre Stärken für gute Dinge einsetzte und vor Allem für sich.
Wo sie auch ihre Sinnlichkeit auslebte und ihre Liebesfähigkeit,
aber im Sinne von...*ich habe einen Gefährten der zu mir gehört,
aber er ist nicht mein Leben*....und innerlich frei blieb.
Und Männer sollten Männer bleiben.
Und wie der Meine immer sagt...*Männer ticken im Grunde ganz einfach, ihr denkt nur so kompliziert.*
Es bleibt spannend...Gott sei Dank;-))
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