Über die Kunst des Mobbing
Mobbing will gelernt sein. Dies ist die erste Anleitung dazu und wenn Sie das Thema vertiefen wollen empfehle ich wikipedia, da gibts reichlich Literatur
Über die Kunst des Mobbing
Zunächst soll mal der Begriff geklärt sein :
Auszug aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mobbing (vom Englischen mob: „Meute, Gesindel, Pöbel, Bande“ und to mob: „anpöbeln, angreifen, über jemanden herfallen“) ist Schikane, Intrige und Psychoterror in Organisationen, insbesondere am Arbeitsplatz und in Schulen. .
Begriffsgeschichte
1963 hatte der Verhaltensforscher Konrad Lorenz den Begriff geprägt: Er bezeichnete Gruppenangriffe von unterlegenen Tieren auf einen überlegenen Gegner – dort von Gänsen auf einen Fuchs. Der schwedische Arzt Peter-Paul Heinemann verwendete 1969 den Begriff für das Phänomen, dass Gruppen eine sich von der Norm abweichend verhaltende Person attackieren.
So, jetzt können wir uns etwas darunter vorstellen.
Dieses nun kunstvoll in die Gesellschaft einzubringen und die Kenntnisse zu vertiefen soll unser Ziel sein.
Man nehme also eine Person, am besten eine auf die man neidisch ist, (das motiviert besonders gut) und suche nach Schwachpunkten. Besonders gut gelingt dies wenn man sich mit dieser Person nicht direkt messen mag. Also hübsch akriebisch nach Fakten und Anhaltspunkten suchen. Diese muss man unbedingt von der negativsten Seite beleuchten, das ist ungemein wichtig.
Ein besonders gelungenes Vorgehen ist, möglichst viele abwertende Begriffe für Schwachpunkte zu finden. Hilfreich ist ein Notizblock, dann kann man auch die besonders wirksamen Begriffe kennzeichnen.
Dann assoziiert man am besten die übelsten Begriffe dazu und schaut ob sie passend sind. Man kann da ganz viele Brücken schlagen.
Auch Behauptungen sind hervorragend brauchbar. Wichtig ist dabei, dass das soziale Ansehen des Gegners so tief wie irgend möglich geschädigt wird.
Am besten klappt das natürlich, wenn die betreffende Person nicht anwesend ist. Es wäre ja schlimm, wenn doch. Die könnte sich ja zur Wehr setzen. Darauf sollte man getrost verzichten.
Lieber in trauter Runde über die missliebige Person hetzen, es bleibt immer genug davon hängen.
Besonders gut funktioniert das, wenn man die Behauptungen steigert. Das kann man in lockerer Reihenfolge machen und das Ziel, diesem Menschen (es kann sich ja nur um einen Unmenschen handeln) Schaden zuzufügen, darf man nie aus den Augen verlieren.
Prima sind da Begriffe wie Alkoholiker oder Pädophiler.
Süchtige sind ein wundervolles Ziel. Sexsucht oder Spielsucht z.B..
Eigenheiten sollte man nie ungennutzt lassen. Besonders wenn der Unmensch so gänzlich anders ist als andere.
Wenn man dann Zitate aus dem Zusammenhang reisst und in das denkbar schlechteste Licht setzt klappt das ganz toll.
Auch darf man an den vielleicht ehrlichen Worten des Gegners kein gutes Haar lassen. Das kann nur gelogen sein, natülich mit den übelsten Absichten.
Immer ein paar Unterstellungen hinzufügen (schauen wir mal in uns hinein, was wir so gar nicht mögen) und auf die Unperson münzen.
Klappt immer. Wie gesagt, es bleibt genug hängen.
Besonders ekelhafte Details sollte man sich auch für besondere Gelegenheiten aufsparen. Da ist Ihre Kreativität gefragt. Liebevoll beschriebene Eklichkeiten steigen das Interesse der Mitmobber. Und besonders toll ist es wenn man Bundesgenossen gewinnt.
2 Münder mobben besser als einer. In den kleinen vertraulichen Gesprächen mit dem Bundesgenossen kann die Fantasie wundervolle Blüten treiben, versuchen Sie´s ruhig mal.
Das gelingt oft schneller als man vermutet. Mobbing steigert das eigene Selbstbewusstsein. Sie sind Jemand weil der andere von Ihnen bewertet und herabgesetzt wird. Wenn alle anderen im Dreck liegen sind Sie der einzig Aufrechte. Sie dürfen ruhig in diesem Gefühl der Erhabenheit über den Unmenschen schwelgen. Der ist ja ekelhaft und schmierig und hat es wirklich nicht besser verdient.
Und Sie, die Klarheit und die Entrüstung in Person haben alles Recht der Welt die Ächtung der Unperson zu verlangen.
Leider hat die Abschaffung der Hexenprozesse sowohl die Folter als auch die anschließende Verbrennung völlig aus dem gesunden Volksverstand verdrängt.
Stellen Sie sich doch mal vor, Ihr Gegner würde im Rauch verzweifelt nach Atem ringen, womöglich sogar brennen. Allein dieser Qualen teilhaftig zu werden wäre doch ein befriedigendes Erlebnis oder?
Achja, die guten, alten Zeiten.
Aber kehren wir in die Gegenwart zurück.
Nebenbemerkungen bei den Treffen mit Vorgesetzten sind der absolute Renner. Ist die Unperson gleichgestellt oder gar übergeordnet muss man besonders subtil zu Werke gehen. Schon kleine Fehler kann man sich nicht leisten. Erfinden Sie schon für den Fall der Fälle passende Ausreden. Und üben Sie das Ganze glaubhaft vorzutragen, am besten vor dem Spiegel. Das nützt, das schützt Sie. Sie sollten vor allem die Gesichtsausdrücke von Abscheu und Entrüstung einüben. Ebenso eine wundervolle Unschuldsmiene. das macht Sie im Führen der anderen Mitmobber sicher.
Toll funktioiert auch wenn man der Unperson wichtige Informationen vorenthält. Fehler macht die dann von alleine und Sie sollten nie versäumen darauf zu achten und diese Fehler auzuschlachten.
Darüber können Sie auch eine Liste führen. Das taugt dann sogar für einen offenen Schlagabtausch, den Sie sich allerdings nur fürs Finale aufsparen. Vorher warnen Sie den Gegner nur und erlauben ihm sich vorzubereiten, das müssen Sie dringenst vermeiden.
Heimlichkeit ist eine unglaublich wichtige Vorrausetzung das alles reibungslos funktioniert.
Zeigen Sie Ihre Abneigung niemals offen und seinen Sie auch nie ehrlich. Das würde Ihr Vorhaben, besonders toll dazustehen völlig torpedieren und blöd sind Sie sicher nicht.
Halten Sie sich immer vor Augen, das Sie kein Vorurteil gegen den Unmenschen haben, sondern weil dieser so schlecht ist haben Sie alles Recht der Welt dieser miesen Ausgeburt aller Schlechtigkeiten die fiesesten Dinge zuzufügen. Sie sind der leuchtende Arm der Gerechtigkeit ud haben ein wichtige Aufgabe.
Schauen Sie in sich hinein und entdecken Sie Ihre eigenen Fehler. Die sollten Sie so schnell wie möglich gegen den Gegner richten.
Unterstellen Sie dem diese einfach. Sollte der Gegner zurückschlagen wollen, haben Sie das bereits gegen ihn losgelassen und die Abwehrversuche sind dann weniger glaubhaft.
So, ich hoffe Ihnen damit hinreichend gedient zu haben. Sie sind nun auf sich angewiesen. Hilfe können Sie sicher von Ihren Mitmobbern erwarten, achten Sie aber darauf, das die nicht gegen Sie hinterrücks mobben. Trauen Sie niemandem und kontrollieren Sie alles. Sicher ist sicher.
Benutzung auf eigene Gefahr. Der Autor ist nicht verantwortlich für Schäden bei Mißbrauch oder Missverständnis. Für Minderjährige nicht geeignet.
Nachfragen unerwünscht. Sie sind intelligent genug.
Zunächst soll mal der Begriff geklärt sein :
Auszug aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mobbing (vom Englischen mob: „Meute, Gesindel, Pöbel, Bande“ und to mob: „anpöbeln, angreifen, über jemanden herfallen“) ist Schikane, Intrige und Psychoterror in Organisationen, insbesondere am Arbeitsplatz und in Schulen. .
Begriffsgeschichte
1963 hatte der Verhaltensforscher Konrad Lorenz den Begriff geprägt: Er bezeichnete Gruppenangriffe von unterlegenen Tieren auf einen überlegenen Gegner – dort von Gänsen auf einen Fuchs. Der schwedische Arzt Peter-Paul Heinemann verwendete 1969 den Begriff für das Phänomen, dass Gruppen eine sich von der Norm abweichend verhaltende Person attackieren.
So, jetzt können wir uns etwas darunter vorstellen.
Dieses nun kunstvoll in die Gesellschaft einzubringen und die Kenntnisse zu vertiefen soll unser Ziel sein.
Man nehme also eine Person, am besten eine auf die man neidisch ist, (das motiviert besonders gut) und suche nach Schwachpunkten. Besonders gut gelingt dies wenn man sich mit dieser Person nicht direkt messen mag. Also hübsch akriebisch nach Fakten und Anhaltspunkten suchen. Diese muss man unbedingt von der negativsten Seite beleuchten, das ist ungemein wichtig.
Ein besonders gelungenes Vorgehen ist, möglichst viele abwertende Begriffe für Schwachpunkte zu finden. Hilfreich ist ein Notizblock, dann kann man auch die besonders wirksamen Begriffe kennzeichnen.
Dann assoziiert man am besten die übelsten Begriffe dazu und schaut ob sie passend sind. Man kann da ganz viele Brücken schlagen.
Auch Behauptungen sind hervorragend brauchbar. Wichtig ist dabei, dass das soziale Ansehen des Gegners so tief wie irgend möglich geschädigt wird.
Am besten klappt das natürlich, wenn die betreffende Person nicht anwesend ist. Es wäre ja schlimm, wenn doch. Die könnte sich ja zur Wehr setzen. Darauf sollte man getrost verzichten.
Lieber in trauter Runde über die missliebige Person hetzen, es bleibt immer genug davon hängen.
Besonders gut funktioniert das, wenn man die Behauptungen steigert. Das kann man in lockerer Reihenfolge machen und das Ziel, diesem Menschen (es kann sich ja nur um einen Unmenschen handeln) Schaden zuzufügen, darf man nie aus den Augen verlieren.
Prima sind da Begriffe wie Alkoholiker oder Pädophiler.
Süchtige sind ein wundervolles Ziel. Sexsucht oder Spielsucht z.B..
Eigenheiten sollte man nie ungennutzt lassen. Besonders wenn der Unmensch so gänzlich anders ist als andere.
Wenn man dann Zitate aus dem Zusammenhang reisst und in das denkbar schlechteste Licht setzt klappt das ganz toll.
Auch darf man an den vielleicht ehrlichen Worten des Gegners kein gutes Haar lassen. Das kann nur gelogen sein, natülich mit den übelsten Absichten.
Immer ein paar Unterstellungen hinzufügen (schauen wir mal in uns hinein, was wir so gar nicht mögen) und auf die Unperson münzen.
Klappt immer. Wie gesagt, es bleibt genug hängen.
Besonders ekelhafte Details sollte man sich auch für besondere Gelegenheiten aufsparen. Da ist Ihre Kreativität gefragt. Liebevoll beschriebene Eklichkeiten steigen das Interesse der Mitmobber. Und besonders toll ist es wenn man Bundesgenossen gewinnt.
2 Münder mobben besser als einer. In den kleinen vertraulichen Gesprächen mit dem Bundesgenossen kann die Fantasie wundervolle Blüten treiben, versuchen Sie´s ruhig mal.
Das gelingt oft schneller als man vermutet. Mobbing steigert das eigene Selbstbewusstsein. Sie sind Jemand weil der andere von Ihnen bewertet und herabgesetzt wird. Wenn alle anderen im Dreck liegen sind Sie der einzig Aufrechte. Sie dürfen ruhig in diesem Gefühl der Erhabenheit über den Unmenschen schwelgen. Der ist ja ekelhaft und schmierig und hat es wirklich nicht besser verdient.
Und Sie, die Klarheit und die Entrüstung in Person haben alles Recht der Welt die Ächtung der Unperson zu verlangen.
Leider hat die Abschaffung der Hexenprozesse sowohl die Folter als auch die anschließende Verbrennung völlig aus dem gesunden Volksverstand verdrängt.
Stellen Sie sich doch mal vor, Ihr Gegner würde im Rauch verzweifelt nach Atem ringen, womöglich sogar brennen. Allein dieser Qualen teilhaftig zu werden wäre doch ein befriedigendes Erlebnis oder?
Achja, die guten, alten Zeiten.
Aber kehren wir in die Gegenwart zurück.
Nebenbemerkungen bei den Treffen mit Vorgesetzten sind der absolute Renner. Ist die Unperson gleichgestellt oder gar übergeordnet muss man besonders subtil zu Werke gehen. Schon kleine Fehler kann man sich nicht leisten. Erfinden Sie schon für den Fall der Fälle passende Ausreden. Und üben Sie das Ganze glaubhaft vorzutragen, am besten vor dem Spiegel. Das nützt, das schützt Sie. Sie sollten vor allem die Gesichtsausdrücke von Abscheu und Entrüstung einüben. Ebenso eine wundervolle Unschuldsmiene. das macht Sie im Führen der anderen Mitmobber sicher.
Toll funktioiert auch wenn man der Unperson wichtige Informationen vorenthält. Fehler macht die dann von alleine und Sie sollten nie versäumen darauf zu achten und diese Fehler auzuschlachten.
Darüber können Sie auch eine Liste führen. Das taugt dann sogar für einen offenen Schlagabtausch, den Sie sich allerdings nur fürs Finale aufsparen. Vorher warnen Sie den Gegner nur und erlauben ihm sich vorzubereiten, das müssen Sie dringenst vermeiden.
Heimlichkeit ist eine unglaublich wichtige Vorrausetzung das alles reibungslos funktioniert.
Zeigen Sie Ihre Abneigung niemals offen und seinen Sie auch nie ehrlich. Das würde Ihr Vorhaben, besonders toll dazustehen völlig torpedieren und blöd sind Sie sicher nicht.
Halten Sie sich immer vor Augen, das Sie kein Vorurteil gegen den Unmenschen haben, sondern weil dieser so schlecht ist haben Sie alles Recht der Welt dieser miesen Ausgeburt aller Schlechtigkeiten die fiesesten Dinge zuzufügen. Sie sind der leuchtende Arm der Gerechtigkeit ud haben ein wichtige Aufgabe.
Schauen Sie in sich hinein und entdecken Sie Ihre eigenen Fehler. Die sollten Sie so schnell wie möglich gegen den Gegner richten.
Unterstellen Sie dem diese einfach. Sollte der Gegner zurückschlagen wollen, haben Sie das bereits gegen ihn losgelassen und die Abwehrversuche sind dann weniger glaubhaft.
So, ich hoffe Ihnen damit hinreichend gedient zu haben. Sie sind nun auf sich angewiesen. Hilfe können Sie sicher von Ihren Mitmobbern erwarten, achten Sie aber darauf, das die nicht gegen Sie hinterrücks mobben. Trauen Sie niemandem und kontrollieren Sie alles. Sicher ist sicher.
Benutzung auf eigene Gefahr. Der Autor ist nicht verantwortlich für Schäden bei Mißbrauch oder Missverständnis. Für Minderjährige nicht geeignet.
Nachfragen unerwünscht. Sie sind intelligent genug.
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