Ja, manchmal fällt es einem gar nicht auf. Aber wenn man es sich eingesteht ist es einfach so: Ich höre nicht mehr so gut.

Ist das ein Tabuthema für euch? Man spricht ja nicht so gerne über Dinge, die einen eindeutig deutlich machen, dass man "alt" wird. Auch wenn wir sonst fit sind, kommen zu den Wewechen echte Handicaps.

Interessant ist, dass die Schwerhörigkeit anscheinend auch ein allgemeines Problem sind.

Das hier habe ich beim Recherchieren gefunden:

Über die Zahl der Hörgeschädigten in Deutschland gibt es bisher keine aktuellen statistischen Angaben. Erstmals bietet eine Untersuchung von Sohn ("Hörscreening", repräsentative Untersuchung über die Hörfähigkeit in der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren, durchgeführt im Mai 1999 von Dr. med. Wolfgang Sohn, Universität Witten/Herdecke in Zusammenarbeit mit Siemens Audiologische Technik; der Öffentlichkeit vorgestellt in einer Pressekonferenz in Berlin im März 2000) Ansatzpunkte für eine fundierte Schätzung der Zahlen für Hörgeschädigte überhaupt sowie für eine Aufteilung nach Hörschädigungsgraden. Auf der Basis der Sohn`schen Untersuchung und eigener Berechnungen ergeben sich folgende Resultate:

19 % der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre sind hörbeeinträchtigt. Bei einer Bevölkerungszahl für diesen Personenkreis von 70 Mill. sind das 13,3 Mill.

Das ist bestimmt erschreckend, aber wie ist es bei uns "Senioren", die voll im Leben stehen und eigentlich keine nennenswerten Beeinträchtigungen haben.

Wie geht es euch damit?

Vor allem der anfängliche Verlust des Gehörs interessiert bestimmt Viele.

Beste Grüße!

Euer Mattes