Ich schreibe in mein imaginäres Tagebuch.
Ich habe einen Traum...
Ich sitze an einem Ort meiner Fantasie....irgendwo.
Gleichgültig ...wo.
Mit einem Glas Wein und einer Musik,
die wahrscheinlich immer nur mir gefiel.
Ich nehme einen Schluck und möchte eigentlich
an nichts denken...eigentlich.
Aber in Wahrheit suche ich die Qual.
Dieses herrliche Gefühl des Erinnerns,
des Verlierens und des Alleinseins.
In dieser Situation bilde ich mir dann ein,
ein Windhauch würde den mir immer noch so vertrauten
Duft deiner Haut zu mir herüber tragen.
In meiner Einbildung kommst Du auf mich zu.
Eine Fata Morgana der Glückseligkeit,
ein Aphrodisiakum für den Apostel
der letzten Traurigkeit.

Für die kurze Zeit eines Abenteuers
glaube ich deine Stimme zu hören.
In dieser Minute versuche ich
ein Leben zu führen.
Für nur einen Moment
versuche ich deine Lippen zu berühren.
In diesem Augenblick bin ich wesentlich.
In diesem kleinsten Teil von Zeit,
will ich dir all die Dinge sagen,
die ich dir immer zu sagen vergaß.
All diese Dinge...
aber mir fällt nur ein einziger Satz ein
" Ich hab` dich unendlich lieb "
Nur du bist das Maß meiner Zeitrechnung.
Nur du warst aller Anfang und bist alles Ende.

Da kommt mir der Gedanke...heute gelesen..
Die Atomuhr in Frankfurt darf in wieviel Jahren
nur eine Sekunde...
Aber ich bitte dich...wen interessiert das.

Ich bilde mir ein...wir sitzen an einem Ort
unserer Fantasie...bei einem Glas Wein...
und schauen uns in die Augen...und die Musik...