Und ewig lockt das Weib!
Es begann alles ganz harmlos……….
Nach einiger Zeit im Dunkeln, war ich froh endlich mal etwas sehen zu können. Und das Erste was ich sah, war eine Frau die mich kritisch beguckte, das Gesicht verzog und ausrief: „Na, Marlen hat ja noch ne Glatze!!!“ Na sieht die Gute denn nicht, dass hier ne ganze Riege Babyhärchen stehen und goldig in’s Helle blinzeln. Na, das konnte ja noch lustig werden.
Aber meine Schwestern und ich gaben unser Bestes und nach kurzer Zeit waren wir auch für „Sehbehinderte“ eindeutig als Locken zu erkennen.
Doch da ging es uns auch schon an den Kragen. Wir wurden in Wasser getaucht und mit ekligem seifigem Zeugs eingeschmiert. Dann hat man uns durcheinander gestrubbelt und wieder in’s Wasser getaucht, bis das Zeugs wieder raus war. Statt uns jetzt in Ruhe wieder zu unserer Form finden zu lassen, wurden wir mit einem Ding, das Bürste, hieß bearbeitet. Immer wieder zog man uns in die Länge, bis wir vorerst erschöpft aufgaben und uns lang machten. Da war dann endlich Ruhe.
Sobald wir einigermaßen wieder erholt waren, sannen wir auf Rache und machten uns so klein wie möglich. Wir hielten zusammen und standen bald als kleine Locken rund um Marlens Kopf.
Als wir größer und länger waren, bildeten wir eine goldige Haarfülle und ließen uns nicht zähmen. Weil wir so wild waren, trennte man uns immer wieder und verflocht uns so eng, dass jeder Widerstand zwecklos erschien. Aber immer wieder zeigten wir Marlens Mutter eine lange Nase und kringelten uns aus den Zöpfen hervor. Wir waren echt stark!
Eines Tages ging Marlen mit uns aus und das war der schwärzeste Tag in meinem Leben. Erst wurde an uns wie wild rumgezogen. Dann wieder die übliche Prozedur mit Wasser und Ekelzeugs, wir ich ja schon kannten. Meine Schwestern und ich dachten schon: „Geschafft!“, aber da ging es erst richtig los. Einige traf es ganz hart. Sie wurden mit roter Matschepampe eingekleistert und in silbrige Folie gewickelt, dass sie kaum noch Luft kriegten. Bäh, war das gruslig. Und heiß wurde denen darin, wirklich kaum zum Aushalten. Kurz vor’m Kollaps wurden sie Gott sei Dank wieder ausgepackt. Aber wie sahen die denn jetzt aus? Statt ihrem prachtvollen Goldton hatten sie jetzt so einen komischen Rotstich. War ich froh, dass es mich nicht auch erwischt hatte.
Danach war nicht etwa Ruhe, nein, wir wurden mit richtig heißem Wind und einer kratzigen Bürste immer wieder in die Länge gezogen, bis wir aufgaben und nur noch schlaff über Marlens Schultern hingen.
Ha, aber draußen ging es uns schlagartig besser. Ein leichter Nieselregen brachte uns wieder ruck zuck auf alte Höchstform und wir kringelten uns, was das Zeug hielt. Nur das Rot blieb bei meinen Schwestern übrig.
Mit der Zeit wurde Marlen immer erfinderischer um uns zu quälen. Wir wurden mit schwarzer Farbe eingepastet und dann wieder auf blond getrimmt.
Ganz fies wurde es, als sie ein Glätteisen kaufte. Da wurden wir jeden Morgen gebügelt, bis wir glatt waren. Hielt aber immer nur bis Mittag, denn wir waren stärker und bereit zu kämpfen. Es gab verschiedene Cremes, Gel und Sprays mit denen Marlen uns zu Leibe rückte, aber immer wieder blieben wir Sieger.
Schließlich kam der Abend, als wir um einen männlichen Finger gedreht wurden, Wow, war das ein tolles Gefühl. Und die Finger konnten auch gar nicht von uns lassen. Wir waren innerhalb von ein paar Minuten schon dicke Freunde. Es fiel den Fingern wirklich schwer uns loszulassen. Immer wieder wickelte sich noch mal die ein oder andere Gruppe meiner Schwestern um die Finger Schließlich trennten sie sich aber dann doch von uns. Wir hörten noch eine männliche Stimme sagen:“ Ich liebe deine blonden Locken so sehr, Marlen“.
Seit dem Tag war unser Martyrium endlich beendet, wir durften uns kringeln und locken wie wir wollten und wurden sogar mit bunten Bändern geschmückt.
Nichts mehr mit, Glattziehen oder in Paste packen, nein, wir durften endlich ganz Weib sein und locken auf Teufel komm raus!!!
Bildquelle: www.fanmarkt.de/catalog/images/30051001FMU.jpg
Aber meine Schwestern und ich gaben unser Bestes und nach kurzer Zeit waren wir auch für „Sehbehinderte“ eindeutig als Locken zu erkennen.
Doch da ging es uns auch schon an den Kragen. Wir wurden in Wasser getaucht und mit ekligem seifigem Zeugs eingeschmiert. Dann hat man uns durcheinander gestrubbelt und wieder in’s Wasser getaucht, bis das Zeugs wieder raus war. Statt uns jetzt in Ruhe wieder zu unserer Form finden zu lassen, wurden wir mit einem Ding, das Bürste, hieß bearbeitet. Immer wieder zog man uns in die Länge, bis wir vorerst erschöpft aufgaben und uns lang machten. Da war dann endlich Ruhe.
Sobald wir einigermaßen wieder erholt waren, sannen wir auf Rache und machten uns so klein wie möglich. Wir hielten zusammen und standen bald als kleine Locken rund um Marlens Kopf.
Als wir größer und länger waren, bildeten wir eine goldige Haarfülle und ließen uns nicht zähmen. Weil wir so wild waren, trennte man uns immer wieder und verflocht uns so eng, dass jeder Widerstand zwecklos erschien. Aber immer wieder zeigten wir Marlens Mutter eine lange Nase und kringelten uns aus den Zöpfen hervor. Wir waren echt stark!
Eines Tages ging Marlen mit uns aus und das war der schwärzeste Tag in meinem Leben. Erst wurde an uns wie wild rumgezogen. Dann wieder die übliche Prozedur mit Wasser und Ekelzeugs, wir ich ja schon kannten. Meine Schwestern und ich dachten schon: „Geschafft!“, aber da ging es erst richtig los. Einige traf es ganz hart. Sie wurden mit roter Matschepampe eingekleistert und in silbrige Folie gewickelt, dass sie kaum noch Luft kriegten. Bäh, war das gruslig. Und heiß wurde denen darin, wirklich kaum zum Aushalten. Kurz vor’m Kollaps wurden sie Gott sei Dank wieder ausgepackt. Aber wie sahen die denn jetzt aus? Statt ihrem prachtvollen Goldton hatten sie jetzt so einen komischen Rotstich. War ich froh, dass es mich nicht auch erwischt hatte.
Danach war nicht etwa Ruhe, nein, wir wurden mit richtig heißem Wind und einer kratzigen Bürste immer wieder in die Länge gezogen, bis wir aufgaben und nur noch schlaff über Marlens Schultern hingen.
Ha, aber draußen ging es uns schlagartig besser. Ein leichter Nieselregen brachte uns wieder ruck zuck auf alte Höchstform und wir kringelten uns, was das Zeug hielt. Nur das Rot blieb bei meinen Schwestern übrig.
Mit der Zeit wurde Marlen immer erfinderischer um uns zu quälen. Wir wurden mit schwarzer Farbe eingepastet und dann wieder auf blond getrimmt.
Ganz fies wurde es, als sie ein Glätteisen kaufte. Da wurden wir jeden Morgen gebügelt, bis wir glatt waren. Hielt aber immer nur bis Mittag, denn wir waren stärker und bereit zu kämpfen. Es gab verschiedene Cremes, Gel und Sprays mit denen Marlen uns zu Leibe rückte, aber immer wieder blieben wir Sieger.
Schließlich kam der Abend, als wir um einen männlichen Finger gedreht wurden, Wow, war das ein tolles Gefühl. Und die Finger konnten auch gar nicht von uns lassen. Wir waren innerhalb von ein paar Minuten schon dicke Freunde. Es fiel den Fingern wirklich schwer uns loszulassen. Immer wieder wickelte sich noch mal die ein oder andere Gruppe meiner Schwestern um die Finger Schließlich trennten sie sich aber dann doch von uns. Wir hörten noch eine männliche Stimme sagen:“ Ich liebe deine blonden Locken so sehr, Marlen“.
Seit dem Tag war unser Martyrium endlich beendet, wir durften uns kringeln und locken wie wir wollten und wurden sogar mit bunten Bändern geschmückt.
Nichts mehr mit, Glattziehen oder in Paste packen, nein, wir durften endlich ganz Weib sein und locken auf Teufel komm raus!!!
Bildquelle: www.fanmarkt.de/catalog/images/30051001FMU.jpg
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