Unter die Haube gekommen (16)
Jetzt wird alles besser, dachte zumindest meine Mutter
Ja, so war das mit meinem Heimkommen nach Deutschland. Meine Oma hat sich am meisten gefreut, meine Mutter natürlich auch. Nun musste ich halt erstmal für 2 oder 3 Tage bei meiner Mutter unterschlupfen, dann hatte ich ein sog. Apartment aufgerissen. Preiswert und schlecht, aber ich konnte wieder machen, was ich wollte, und das tat ich dann auch.
Ich hatte eigentlich vom ersten Tag in Deutschland ab „Heimweh“ nach Afrika, welches ich natürlich auf die mir eigene Art und Weise bekämpfte. Prost…
Dann habe ich die „alten Kollegen“ mal wieder besucht und bin mit denen einen trinken gegangen. Wer hat eigentlich diesen saudummen Spruch erfunden “einen Trinken gehen“?
Wenn ich einen trinken gegangen bin, war das nun wirklich nie Einer.
Mit einem Kollegen mit dem ich auch schon vor Afrika befreundet war, traf ich mich dann ein paar Tage nach meiner Rückkehr, und er fragte mich dann, ob ich nicht wieder bei meinem alten “Verein“ anfangen wolle. Er hätte mit unserem Chef gesprochen, und der meinte, er könne es durchbringen, obwohl ich ja normalerweise nicht hätte wieder anfangen können... breach of contract“ wurde mein damaliges Handeln von meinem Arbeitgeber zu Recht genannt, und da gab es nun mal keine zweite Chance. Aber der Herr Schwarzmeier schaffte es irgendwie, und ich war wieder “in Amt und Würden“, wenngleich ich nicht gleich wieder meine alte Stufe zurück bekam. Nur das war mir anfangs egal, und ich konnte dann bald auch wieder, nee eigentlich von Anfang an, wieder kräftig saufen.
Ich bin dann des öfteren in der Heidelberger Altstadt zugange gewesen. Schlimm war es, wenn ich Frühschicht hatte. Morgens unter die Dusche, ein halbes Stück Knäckebrot mit Butter und Teewurst, dazu schwarzen Tee (damit ich was im Magen hatte) und dann ab zum Flugplatz laufen. Das halbe Stück Knäckebrot war für mich wichtig, da ich auf nüchternen Magen nicht geraucht habe und auch keinen Alkohol getrunken habe. (man hat ja doch so seine Prinzipien, hi hi) Natürlich kam ich relativ häufig zu spät oder gar nicht, weil ich einfach zu besoffen war.
Mein Chef bat mich dann hin und wieder zum ernsthaften Gespräch, und ich versicherte ihm natürlich glaubwürdig und jedes Mal wieder, dass ich es jetzt aber doch sehr einschränken wolle. Er hielt sich wohl für einen Fachmann auf dem Gebiet des Alkoholismus, weil seine Frau als Stationsschwester auf der psychiatrischen Station eines Krankenhauses arbeitete, und sie dort auch durchaus häufig mit Alkis zu tun hatte. Wie auch immer, ich schwindelte mich so durch, wohl wie es eben nur ein Alki kann, ja muss, wenn er denn m i t dem Stoff zu überleben glaubt….
Dann war ich wieder einmal in meiner Stammkneipe zugange und “die Sonne ging auf“, sprich es kam eine exotische Schönheit durch die Tür. Die musste es sein!
Sie war nicht alleine, sondern kam mit einer Freundin, die auch häufig in eben dieser Kneipe aufzufinden war. Und ich war schwer am flirten, die Freundin dieses tollen Jungweibes lud uns dann zu sich nachhause ein um Party zu machen. Ich wich ihr, meiner Exotin natürlich, nicht mehr von der Seite. Sie wohnte in einem Nachbarort und es gab jemand, der wohl ebenfalls heiß auf sie war. Auf jeden Fall bot er ihr an, sie nachhause zu fahren. Das ging natürlich nicht, und ich sagte ihr gleich, dass dies doch Ehrensache sei, und ich sie natürlich fahren würde.
Und so gingen wir dann zusammen raus zu meinem Wagen, dumm dumm, der war nicht da, weil es ihn nicht gab. Ich hatte dann auch gleich die richtig gute Erklärung. Stell’ Dir vor, hier hätte jetzt wirklich mein Auto gestanden und wäre jetzt verschwunden. Das wäre doch nachgerade tragisch gewesen. Und so….. mir fehlt nichts, alles ist okay, und wir beide sind zusammen.
So war ich am Reden und wir liefen dann zur Straßenbahn um die letzte zu kriegen, mit der sie dann auch noch Busanschluss hätte. Die fuhr uns gerade vor der Nase weg, aber es war nur die vorletzte. Also war noch Zeit in eine Kneipe zu gehen um dort noch einen zu trinken. Ich ließ dann die letzte auch noch wegfahren und jetzt fuhr nur noch eine aber Stadteinwärts. Kurz und gut, sie kam mit mir und schlief dann auch bei und mit mir.
Am nächsten Tag sagte ich einer Kollegin, die mich abholte und mitnahm zur Arbeit, Mensch, die letzte Nacht habe ich die tollste Frau gehabt, die ich jemals in meinem Bett hatte. Mir war natürlich klar, dass dies nur ein einmaliges Erlebnis war, heute würde man das als ONS bezeichnen. So toll war ich leider in der Nacht nicht.
Die nächste Woche Samstag konnte ich ausschlafen bis meine Klingel ging. Missmutig öffnete ich die Tür und wer war da, ihr ahnt es, es war meine “Sonne“. Sie wolle nur mal nach mir sehen, und ob es mir gut ginge. Na das war doch das Signal für mich, ich ging sofort unter die Dusche und dann aber gleich mit ihr ins Bett.
Sie kam dann wieder ein paar Tage später und wir gingen dann auch wieder in eine Kneipe. Dann fragte sie mich, wie sie hier Aufenthalt bekommen könne. Keine Ahnung erwiderte ich, aber ich frage mal meinen Bruder. Den rief ich dann zwei Tage später an, und er meinte, ja da muss sie ca. 20 Tausend DM berappen, sich am besten einen Alkoholiker suchen und mit dem zum Anwalt gehen und einen Vertrag machen, so dass der Typ nichts von ihr zu erwarten hat.
Dafür bekommt er dann das Geld. Tja den Alkoholiker hatte sie ja schon, wenngleich dies weder ihr noch mir zu dem Zeitpunkt klar war. Nur das nötige Kleingeld fehlte ihr wohl.
Egal, wir beide kamen aber mehr und mehr zusammen, und ich war genauso verliebt wie sie.
Dann war sie schwanger und wir beide kamen überein, dass wir das Kind zu diesem Zeitpunkt nicht wollten. Also ließen wir einen Schwangerschaftsabbruch durchführen. Ich hatte dann in der Zwischenzeit wieder von meinem Stiefvater einen Wagen und meine Mutter war happy, dass ich scheinbar jetzt doch solide werden wollte und so ein reizendes und hübsches Mädchen gefunden hatte.
Jetzt ging es Schlag auf Schlag, wir nahmen uns eine Wohnung zusammen, dann sagte sie mir, dass wenn wir demnächst heiraten, müsste ich Moslem werden, damit die Heirat auch in ihrer Heimat und vor allem in ihrer Familie anerkannt wird. Also wurde ich in einer Moschee
hier in der Nähe zum Moslem “gemacht“. Ich bin dann abends in meine Stammkneipe gegangen und habe es immerhin als guter Moslem bis ca. 22 Uhr ausgehalten keinen Alkohol zu trinken. Dann brachen aber alle Dämme, sonst hätte ich das dumme Gequatsche um mich herum nicht ausgehalten. Wenn ich sie mal das eine oder andere über den Koran fragte, hatte sie nun gar keine Ahnung.
Dann war es kurz vor Weihnachten soweit, ihre Papiere waren da und wir haben dann 3 Tage später geheiratet. Mein Bruder mit Frau kam natürlich auch, und irgendwann hat mich irgendwer irgendwie nach Hause verfrachtet…..
Nächstes Mal, die Ehe....
Ich hatte eigentlich vom ersten Tag in Deutschland ab „Heimweh“ nach Afrika, welches ich natürlich auf die mir eigene Art und Weise bekämpfte. Prost…
Dann habe ich die „alten Kollegen“ mal wieder besucht und bin mit denen einen trinken gegangen. Wer hat eigentlich diesen saudummen Spruch erfunden “einen Trinken gehen“?
Wenn ich einen trinken gegangen bin, war das nun wirklich nie Einer.
Mit einem Kollegen mit dem ich auch schon vor Afrika befreundet war, traf ich mich dann ein paar Tage nach meiner Rückkehr, und er fragte mich dann, ob ich nicht wieder bei meinem alten “Verein“ anfangen wolle. Er hätte mit unserem Chef gesprochen, und der meinte, er könne es durchbringen, obwohl ich ja normalerweise nicht hätte wieder anfangen können... breach of contract“ wurde mein damaliges Handeln von meinem Arbeitgeber zu Recht genannt, und da gab es nun mal keine zweite Chance. Aber der Herr Schwarzmeier schaffte es irgendwie, und ich war wieder “in Amt und Würden“, wenngleich ich nicht gleich wieder meine alte Stufe zurück bekam. Nur das war mir anfangs egal, und ich konnte dann bald auch wieder, nee eigentlich von Anfang an, wieder kräftig saufen.
Ich bin dann des öfteren in der Heidelberger Altstadt zugange gewesen. Schlimm war es, wenn ich Frühschicht hatte. Morgens unter die Dusche, ein halbes Stück Knäckebrot mit Butter und Teewurst, dazu schwarzen Tee (damit ich was im Magen hatte) und dann ab zum Flugplatz laufen. Das halbe Stück Knäckebrot war für mich wichtig, da ich auf nüchternen Magen nicht geraucht habe und auch keinen Alkohol getrunken habe. (man hat ja doch so seine Prinzipien, hi hi) Natürlich kam ich relativ häufig zu spät oder gar nicht, weil ich einfach zu besoffen war.
Mein Chef bat mich dann hin und wieder zum ernsthaften Gespräch, und ich versicherte ihm natürlich glaubwürdig und jedes Mal wieder, dass ich es jetzt aber doch sehr einschränken wolle. Er hielt sich wohl für einen Fachmann auf dem Gebiet des Alkoholismus, weil seine Frau als Stationsschwester auf der psychiatrischen Station eines Krankenhauses arbeitete, und sie dort auch durchaus häufig mit Alkis zu tun hatte. Wie auch immer, ich schwindelte mich so durch, wohl wie es eben nur ein Alki kann, ja muss, wenn er denn m i t dem Stoff zu überleben glaubt….
Dann war ich wieder einmal in meiner Stammkneipe zugange und “die Sonne ging auf“, sprich es kam eine exotische Schönheit durch die Tür. Die musste es sein!
Sie war nicht alleine, sondern kam mit einer Freundin, die auch häufig in eben dieser Kneipe aufzufinden war. Und ich war schwer am flirten, die Freundin dieses tollen Jungweibes lud uns dann zu sich nachhause ein um Party zu machen. Ich wich ihr, meiner Exotin natürlich, nicht mehr von der Seite. Sie wohnte in einem Nachbarort und es gab jemand, der wohl ebenfalls heiß auf sie war. Auf jeden Fall bot er ihr an, sie nachhause zu fahren. Das ging natürlich nicht, und ich sagte ihr gleich, dass dies doch Ehrensache sei, und ich sie natürlich fahren würde.
Und so gingen wir dann zusammen raus zu meinem Wagen, dumm dumm, der war nicht da, weil es ihn nicht gab. Ich hatte dann auch gleich die richtig gute Erklärung. Stell’ Dir vor, hier hätte jetzt wirklich mein Auto gestanden und wäre jetzt verschwunden. Das wäre doch nachgerade tragisch gewesen. Und so….. mir fehlt nichts, alles ist okay, und wir beide sind zusammen.
So war ich am Reden und wir liefen dann zur Straßenbahn um die letzte zu kriegen, mit der sie dann auch noch Busanschluss hätte. Die fuhr uns gerade vor der Nase weg, aber es war nur die vorletzte. Also war noch Zeit in eine Kneipe zu gehen um dort noch einen zu trinken. Ich ließ dann die letzte auch noch wegfahren und jetzt fuhr nur noch eine aber Stadteinwärts. Kurz und gut, sie kam mit mir und schlief dann auch bei und mit mir.
Am nächsten Tag sagte ich einer Kollegin, die mich abholte und mitnahm zur Arbeit, Mensch, die letzte Nacht habe ich die tollste Frau gehabt, die ich jemals in meinem Bett hatte. Mir war natürlich klar, dass dies nur ein einmaliges Erlebnis war, heute würde man das als ONS bezeichnen. So toll war ich leider in der Nacht nicht.
Die nächste Woche Samstag konnte ich ausschlafen bis meine Klingel ging. Missmutig öffnete ich die Tür und wer war da, ihr ahnt es, es war meine “Sonne“. Sie wolle nur mal nach mir sehen, und ob es mir gut ginge. Na das war doch das Signal für mich, ich ging sofort unter die Dusche und dann aber gleich mit ihr ins Bett.
Sie kam dann wieder ein paar Tage später und wir gingen dann auch wieder in eine Kneipe. Dann fragte sie mich, wie sie hier Aufenthalt bekommen könne. Keine Ahnung erwiderte ich, aber ich frage mal meinen Bruder. Den rief ich dann zwei Tage später an, und er meinte, ja da muss sie ca. 20 Tausend DM berappen, sich am besten einen Alkoholiker suchen und mit dem zum Anwalt gehen und einen Vertrag machen, so dass der Typ nichts von ihr zu erwarten hat.
Dafür bekommt er dann das Geld. Tja den Alkoholiker hatte sie ja schon, wenngleich dies weder ihr noch mir zu dem Zeitpunkt klar war. Nur das nötige Kleingeld fehlte ihr wohl.
Egal, wir beide kamen aber mehr und mehr zusammen, und ich war genauso verliebt wie sie.
Dann war sie schwanger und wir beide kamen überein, dass wir das Kind zu diesem Zeitpunkt nicht wollten. Also ließen wir einen Schwangerschaftsabbruch durchführen. Ich hatte dann in der Zwischenzeit wieder von meinem Stiefvater einen Wagen und meine Mutter war happy, dass ich scheinbar jetzt doch solide werden wollte und so ein reizendes und hübsches Mädchen gefunden hatte.
Jetzt ging es Schlag auf Schlag, wir nahmen uns eine Wohnung zusammen, dann sagte sie mir, dass wenn wir demnächst heiraten, müsste ich Moslem werden, damit die Heirat auch in ihrer Heimat und vor allem in ihrer Familie anerkannt wird. Also wurde ich in einer Moschee
hier in der Nähe zum Moslem “gemacht“. Ich bin dann abends in meine Stammkneipe gegangen und habe es immerhin als guter Moslem bis ca. 22 Uhr ausgehalten keinen Alkohol zu trinken. Dann brachen aber alle Dämme, sonst hätte ich das dumme Gequatsche um mich herum nicht ausgehalten. Wenn ich sie mal das eine oder andere über den Koran fragte, hatte sie nun gar keine Ahnung.
Dann war es kurz vor Weihnachten soweit, ihre Papiere waren da und wir haben dann 3 Tage später geheiratet. Mein Bruder mit Frau kam natürlich auch, und irgendwann hat mich irgendwer irgendwie nach Hause verfrachtet…..
Nächstes Mal, die Ehe....
9 Platinern gefällt der Artikel
Gefällt mir auch
Kommentare zum Artikel