Das Gesundheitsamt ruft die positiven Effekte des Küssens ins Gedächtnis:



Erstens:
Küssen baut Stress, Frust und Ärger ab: Beim Küssen nämlich produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin, die Nebenniere Adrenalin – und diese Kombination
baut das Stresshormon Kortisol ab. Wer nach einem Kuss ins Auto steigt,fährt Untersuchungen zufolge auch weniger aggressiv.

Zweitens:
Küssen ist Kreislauftraining, denn der Herzschlag steigt auf rund 110 Schläge pro Minute – dies entspricht einem sanften Trainingsreiz.

Drittens:
Küssen kräftigt die Lunge. Statt 20 Atemzügen pro Minute sind es während des Küssens bis zu 60.

Viertens:
Küssen hilft gegen Schluckauf – und ist angenehmer als verkrampftes Luftanhalten.

Fünftens:
Küsse sind Faltenkiller: Dabei werden nämlich 38 Gesichtsmuskeln aktiviert und trainiert.

Sechstens:
Zwei Minuten Küssen verbraucht 15 Kalorien.

Siebtens:
Der Kuss funktioniert wie eine kleine Schluckimpfung: Durch den Speichel werden Bakterien ausgetauscht. Der Anteil der jeweils „unbekannten“ regt die Abwehrkräfte an und baut Antikörper auf. Mindestens ebenso wichtig ist allerdings der psychologische Effekt:
Küsse beflügeln die Seele und damit wiederum das Immunsysten.

Achtens:
Küssen ist gut für die Zähne, weil die Speichelproduktion steigt und damit der Zahnschmelz gestärkt wird. Wer viel küsst, kümmert sich naturgemäß aber sorgfältig um seine Mundhygiene. Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege (DAJ) unterstützt dies beispielsweise mit der Aktion „Beküssed“. Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren sollen mit Plakaten, einem Internetauftritt und Anzeigen in Schülerzeitungen erinnert werden, wie wichtig gepflegte Zähne in zwischenmenschlichen Situationen sind.

Nähere Informationen zu diesem Thema unter www.daj.de.

Und ein Ausflug in die Vergangenheit:
Den Begriff "Kussmonat" kennt heute sicherlich kaum
mehr jemand - früher war damit die Zeit der Flitter-
wochen oder der Hochzeitsreise gemeint.

Also dann: "Küsst mal wieder!"