Vom Kennen lernen und Älterwerden
Ab und zu, ob man will oder nicht, lernt man hier im Netz jemanden kennen. Man kommt so ins Schreiben und schreibt so hin und her. Ist sich durch das Schreiben sympathisch und dadurch erfährt man schon so einiges über den Menschen der hinter dem Profil steckt.
Die zweite Stufe ist das Telefonieren. Man telefoniert miteinander und hat sich viel zu erzählen. Mit manchen bleibt es bei einem telefonischen Kontakt. So dann und wann telefoniert man miteinander und hat sich dann auch sehr viel zu erzählen. Oft sind es bei mir die Frauen, mit denen ich dann, ab und zu, telefoniere. Natürlich lernt man auch dann und wann einen Mann kennen und telefoniert mit diesem, aber es ist anders.
Bei den Frauen entwickelt sich eine eher freundschaftliche Basis. So wie eine Freundschaft am Telefon, oder auch schriftlich in einem Portal. Man trifft sich dann und wann in diesem Portal und telefoniert miteinander, erzählt sich Neuigkeiten, unterhält sich über Begebenheiten aus seinem Leben und versucht sich mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Fühlt sich dem anderen gegenüber nicht verpflichtet, es ist einfach nur nett und dann und wann kommt es vielleicht auch mal zu einem Treffen.
Wenn Du als Frau hier einen Mann kennen lernst, dann ist es anders. Meistens steht eine Absicht dahinter. Der Mann gibt sich mit dem Hin- und Her schreiben nicht lange zufrieden. Nach dem er abgecheckt hat, ob Du evtl. als Partnerin in Frage kommst möchte er mit Dir telefonieren. Das ist ja auch soweit alles in Ordnung. Könnte ja zufällig passieren, dass Dir der Mann deiner Träume hier über den Weg gelaufen ist, und in unserem Alter, da sollte man wenn man alleine ist, und nicht vorhat es bis zum Ende seines Lebens auch zu bleiben, auch jede Chance nutzen.
Natürlich gibt es, da auch Unterschiede. Es gibt jene die sich sofort auf jeden Mann stürzen und ihn als potenziellen „Lebensabschnittgefährten“ sofort in Betracht ziehen. Und gar nicht abwarten können bis sie ihn endlich „live“ sehen können und sofort den Schalter umklicken und sich mit Vehemenz in dieses Abenteuer „Mann“ stürzen. Dies sind die Torschlußpaniker, die Angst haben, den Rest ihres Lebens allein zu verbringen und alles in Kauf nehmen, nur um nicht allein zu bleiben. Selbstverständlich gibt es sie auch in männlicher Ausführung. Aber da ich eine Frau bin kann ich nur aus dieser Perspektive berichten oder schreiben.
Es ist egal, ob dieser Mann in Wahrheit nur eine Krankenschwester, eine Frau die ihm den Haushalt erledigt, eine Mutter für seine Kinder, eine Frau die für ihn sorgt, sucht oder einfach jemanden, der ihm halt dann und wann die lustvollen Stunden vertreibt. Die Frau stürzt sich mit Haut und Haaren rein. Letztendlich ist so was zum Scheitern verurteilt oder sie hält aus und ist den Rest ihres Lebens unglücklich, weil die Angst allein zu bleiben einfach größer ist.
Ihr meint, das gibt es nicht? Oh doch das gibt es wirklich.
Persönlich bin ich der Meinung, dass wir genau abwägen sollten. Wenn es nach einem telefonischen Kontakt zu einem Treffen kommen sollte, dann sollte man nicht mit irgendwelchen Erwartungen in ein Date gehen. Man ist sich sympathisch und möchte sich einmal von Angesicht zu Angesicht treffen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Man kann einen netten Tag miteinander verbringen, dass ist in meinen Augen aber noch keine Aufforderung, dazu, dass ich jetzt, vorausgesetzt, dass dieser Mann mir auch weiterhin sympathisch ist, den Rest meines Lebens mit diesem Menschen verbringen möchte, oder ihn als potenziellen Lebensabschnittsgefährten in Betracht ziehe.
Jeder von uns hat schon 2/3 seines Lebens gelebt. Der eine glücklich, der andere vielleicht unglücklich. Aber das letzte Drittel, das habe ich mir vorgenommen, werde ich glücklich verbringen. Dabei ist es völlig egal ob zu zweit oder alleine. Auf gar keinen Fall werde ich mich in etwas hineinstürzen, wo mir mein Bauchgefühl sagt, auf Dauer kann ich damit nicht glücklich werden. Selbstverständlich werde ich mich mit Männern treffen und sie persönlich kennen lernen, aber Erwartungen habe ich keine. Natürlich wäre es schöner, das letzte Lebensdrittel nicht allein zu verbringen, sondern glücklich mit einem Partner zusammen, aber nicht um jeden Preis.
Jeder sollte sich überlegen, ob es nicht besser ist alleine glücklich zu sein, als zu zweit unglücklich. Klar denken jetzt viele, jeder ist seines Glückes Schmied, aber manchmal spielt uns unser Verstand einen Streich. Er gaukelt uns vor glücklich zu sein mit dem Menschen, den man Kennen gelernt hat, aber nur deswegen, weil man tief in seinem Inneren vielleicht die Angst mit sich trägt alleine alt zu werden.
Älter werden ist eine Sache, die allein genauso erträglich ist, wie z.B. zu zweit. Denn im Endeffekt kann keiner von uns davor davon laufen und nur weil man zu Zweit ist, wird man trotzdem jedes Jahr, ein Jahr älter....
Die große Liebe ist nichts anderes als ein Seiltanz von Amateuren ohne Balancierstange und ohne Netz. (Peter Altenberg)
Winnie Pooh
Bei den Frauen entwickelt sich eine eher freundschaftliche Basis. So wie eine Freundschaft am Telefon, oder auch schriftlich in einem Portal. Man trifft sich dann und wann in diesem Portal und telefoniert miteinander, erzählt sich Neuigkeiten, unterhält sich über Begebenheiten aus seinem Leben und versucht sich mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Fühlt sich dem anderen gegenüber nicht verpflichtet, es ist einfach nur nett und dann und wann kommt es vielleicht auch mal zu einem Treffen.
Wenn Du als Frau hier einen Mann kennen lernst, dann ist es anders. Meistens steht eine Absicht dahinter. Der Mann gibt sich mit dem Hin- und Her schreiben nicht lange zufrieden. Nach dem er abgecheckt hat, ob Du evtl. als Partnerin in Frage kommst möchte er mit Dir telefonieren. Das ist ja auch soweit alles in Ordnung. Könnte ja zufällig passieren, dass Dir der Mann deiner Träume hier über den Weg gelaufen ist, und in unserem Alter, da sollte man wenn man alleine ist, und nicht vorhat es bis zum Ende seines Lebens auch zu bleiben, auch jede Chance nutzen.
Natürlich gibt es, da auch Unterschiede. Es gibt jene die sich sofort auf jeden Mann stürzen und ihn als potenziellen „Lebensabschnittgefährten“ sofort in Betracht ziehen. Und gar nicht abwarten können bis sie ihn endlich „live“ sehen können und sofort den Schalter umklicken und sich mit Vehemenz in dieses Abenteuer „Mann“ stürzen. Dies sind die Torschlußpaniker, die Angst haben, den Rest ihres Lebens allein zu verbringen und alles in Kauf nehmen, nur um nicht allein zu bleiben. Selbstverständlich gibt es sie auch in männlicher Ausführung. Aber da ich eine Frau bin kann ich nur aus dieser Perspektive berichten oder schreiben.
Es ist egal, ob dieser Mann in Wahrheit nur eine Krankenschwester, eine Frau die ihm den Haushalt erledigt, eine Mutter für seine Kinder, eine Frau die für ihn sorgt, sucht oder einfach jemanden, der ihm halt dann und wann die lustvollen Stunden vertreibt. Die Frau stürzt sich mit Haut und Haaren rein. Letztendlich ist so was zum Scheitern verurteilt oder sie hält aus und ist den Rest ihres Lebens unglücklich, weil die Angst allein zu bleiben einfach größer ist.
Ihr meint, das gibt es nicht? Oh doch das gibt es wirklich.
Persönlich bin ich der Meinung, dass wir genau abwägen sollten. Wenn es nach einem telefonischen Kontakt zu einem Treffen kommen sollte, dann sollte man nicht mit irgendwelchen Erwartungen in ein Date gehen. Man ist sich sympathisch und möchte sich einmal von Angesicht zu Angesicht treffen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Man kann einen netten Tag miteinander verbringen, dass ist in meinen Augen aber noch keine Aufforderung, dazu, dass ich jetzt, vorausgesetzt, dass dieser Mann mir auch weiterhin sympathisch ist, den Rest meines Lebens mit diesem Menschen verbringen möchte, oder ihn als potenziellen Lebensabschnittsgefährten in Betracht ziehe.
Jeder von uns hat schon 2/3 seines Lebens gelebt. Der eine glücklich, der andere vielleicht unglücklich. Aber das letzte Drittel, das habe ich mir vorgenommen, werde ich glücklich verbringen. Dabei ist es völlig egal ob zu zweit oder alleine. Auf gar keinen Fall werde ich mich in etwas hineinstürzen, wo mir mein Bauchgefühl sagt, auf Dauer kann ich damit nicht glücklich werden. Selbstverständlich werde ich mich mit Männern treffen und sie persönlich kennen lernen, aber Erwartungen habe ich keine. Natürlich wäre es schöner, das letzte Lebensdrittel nicht allein zu verbringen, sondern glücklich mit einem Partner zusammen, aber nicht um jeden Preis.
Jeder sollte sich überlegen, ob es nicht besser ist alleine glücklich zu sein, als zu zweit unglücklich. Klar denken jetzt viele, jeder ist seines Glückes Schmied, aber manchmal spielt uns unser Verstand einen Streich. Er gaukelt uns vor glücklich zu sein mit dem Menschen, den man Kennen gelernt hat, aber nur deswegen, weil man tief in seinem Inneren vielleicht die Angst mit sich trägt alleine alt zu werden.
Älter werden ist eine Sache, die allein genauso erträglich ist, wie z.B. zu zweit. Denn im Endeffekt kann keiner von uns davor davon laufen und nur weil man zu Zweit ist, wird man trotzdem jedes Jahr, ein Jahr älter....
Die große Liebe ist nichts anderes als ein Seiltanz von Amateuren ohne Balancierstange und ohne Netz. (Peter Altenberg)
Winnie Pooh
20 Platinern gefällt der Artikel
Gefällt mir auch
Kommentare zum Artikel