Feld zwischen Weinacht und Ostern ---
--------------------------
Erwartung eines neuen, aufkeimenden Lichts
dem wir gegenüber sehr klein und ausgeliefert geworden sind,
seh arm an unserer eigenen Kraft.
- Leere der Gefühle -
- Verwahrlosung in unserem Tun
Armut - im schmerzenden Menschengesicht
* Die Seele, das ärmste und dünnste erträgt es
geschlagen mit Worten
gequält durch Taten, Bewegungen, Ausgrenzung.
Abschiebung- Alles ist sehr laut
*Oh Einsamkeit, in der das Licht gedeihen kann
*Oh Schweigen, in dem Platz geschaffen wird
für die dürren Seelenleiber
* Frieden mag das Herz gewinnen - einen offnen Himmel finden
Zweige im Winter, kahl, trocken, verbergend ein Geheimnis
dürr - offenbarend starre Kreuzungen eines Todes,
in der schwachen Sonne gleissend
trotzdem erwartend, sich empor streckend
--- l a n g s a m -
von den Strahlen der stärker werdenden Sonne,
vom Vogelgezwitscher,
vom leichten Frühlingswind geduzt,
> zeigen sich aus Knospen
helle Blättchen <
Lebensgeflüster im Geäst, leicht
löst sich Schweigen
von T a g zu T a g
kaum zu glauben,
überstürzt Lebenslinie die totgesagte Angst
des Verheerens,
der schmerzlichen Starrheit
des Falls.
* Da stehst Du auf der Erde,
um der eigenen Wahrheit zu begegnen,
einen offenen Himmel zu finden
angenommen zum Leben
Hineingesagt in die Liebe eines weiten Himmels
in das Gespräch aus der Stille
eines unfasslich Grösseren *
Deiner verdorrten, erbärmlichen Seele
Zum Heil.
Klaus Rolser, (14.03.96)
... vor Ostern 2009 ....
FELD ZWISCHEN WEIHNACHT UND OSTERN
1 Platiner gefällt der Artikel
Gefällt mir auch
Kommentare zum Artikel