Herz - und Kreislaufgefärdete sollten sich einen Hund zulegen !
Nun nach dem Tot meines Dobermans, war nur 6 Monate Zeit und ich musste wieder einen Hund haben. Diesesmal hatte ich Hilfe von meiner Nachbarin, die mir im Internet einen neuen Hund suchen half. So kamen wir auf die Seite : „Mallorca-Hilfe,“ die ja Tiere in Massen haben, und so fand ich auch meinen Arne.
Durch Flugpaten bekam ich im Mai 2007 wieder einen neuen Hund. Aber oh je, was ich da bekam war schon heftig. Ich kannte keinen Straßenköter, aber plötzlich stand einer vor mir.
Die Schönheit des Tieres konnte man nicht erkennen, den es war einige Zeit nötig aus ihn etwas normales zu machen; dazu kann ich nur sagen : „Vorher und Nachher“ war mein Arne nicht mehr zu erkennen, vielleicht brauchte ich diese Situation für meine Psyche, um Bestätigung zu haben, doch nicht ganz unfähig zu sein.
Nun ich hatte Arne in kurzer Zeit als ansehbaren Hund hingekriegt und jeder bewunderte mich wie toll er doch geworden ist.
Nach ca 6 Monaten, bekam er große Probleme, bestieg alles was ihm entgegen kam, so blieb mir nichts anderes übrig, als ihn kastrieren zu lassen. Dies geschah auch am 5.11.2007 aber dann trat für uns beide eine extreme Leidenszeit ein, er bekam exakt 8 Tage danach, die berühmte „Leihsmaniose“ die uns alles abverlangte was in unseren Kräften stand. Diese Krankheit ist in Deutschland bei Tierärzten noch nicht so bekannt, so dass ich Probleme hatte eine Tierärztin zu finden, die sich mit dieser Krankheit auskennt.
Schön ist ja , das sich Hundehalter gegenseitig auch helfen, so bekam ich einen Tip, wo ich die passende Ärztin finden konnte. Das Versprechen, meinen Arne wieder hinzukriegen glaubte ich bei der ersten Untersuchung, aber es dauerte.
Den 23.12.2007 werden Arne und ich nie vergessen, den dies war für ihn ein Wendepunkt ; er war so krank das ich Weihnachten schon in Gedanken alleine verbringen musste, ich knuddelte ihn und sagte zu ihn er solle mich doch nicht alleine lassen : diesen Blick werde ich immer vor mir haben, den der sagte mir ganz deutlich :“ nein ich lasse dich nicht alleine, ich schaffe es.“ Von diesem Tag an, ging es mit ihm bergauf, auch wen es noch einige Monate dauerte, aber jetzt ist er topfit, so das die Tierärztin selbst nicht glaubte, wie sie ihn sah, das es mein „Arne „ ist.
Natürlich muß ich auch mit diesem Hund wieder neu lernen, den Erfahrung mit einem Jagdhund hatte ich nicht, aber mit Arne lerne ich auch diese Rasse kennen.
Aber rundum, er ist ein toller Kerl geworden, der sehr treu ist, und dies brauche ich für meinen Alltag. Ich habe die Zeit für ihn die positive und negative Zeit mit ihm zu erleben.
Einmal Hund, immer Hund!
LG bruni
