Ist es Glück, wenn keine Wünsche offen sind? Ist es Glück, wenn ich alles habe? Oder ist Glück einfach die Abwesenheit von Unglück?
Können wir überhaupt richtig spüren, wenn wir glücklich sind? Oder merken wir erst, dass wir glücklich waren, wenn uns plötzlich etwas fehlt?
Dann las ich ein Zitat von Hermann Hesse: „Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.“
Ja, Glück hat wirklich sehr viel mit Liebe zu tun.
Wie unglücklich müssen die sein, die nicht lieben können. Wie schlimm muss es sein, schon sein eigenes Ich nicht zu mögen, ständig von Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen geplagt zu sein. Wie trostlos muss das Leben sein, wenn man sich selbst für nicht liebenswert hält.
Welche Signale sendet man damit nach außen? Und welche Antworten bekommt man darauf?
Anders diejenigen, die sich selbst akzeptieren, die nicht an sich zweifeln, sondern sich so mögen, wie sie sind. Mit Ecken und Kanten, mit Macken und Fehlern. Diese Signale sind ganz anders. Signale von Zufriedenheit und Glück. Und Glück, so sagte Albert Schweitzer, „Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“
AF 05/10
