Wassermannfrau 21. Januar - 19. Februar
Die WassermannfrauDas Sexleben der Wassermannfrau
Partner
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Die Wassermannfrau
Sie will nicht als Sexobjekt betrachtet werden. Ihren hohen Maßstäben ist nicht leicht zu entsprechen, und sie verlangt unbedingt, daß ein Liebhaber ihr die gebührende Achtung entgegenbringt.
Zur Eile angetrieben werden mag sie gar nicht. Beim ersten Stelldichein erwarte man ja nicht, daß der Abend im Bett enden wird. Auch die zweite Zusammenkunft ist für sie noch nicht der Beginn einer Liebelei. Sie ist nicht prüde, aber man muß sie überzeugen, daß sie nicht einfach als Gelegenheitsliebchen angesehen wird.
Die Wassermannfrau ist empfindsam und hat einen starken Intellekt. Sie ist durchgeistigt.
Freunde regen sie an. Sie ist gern unter Menschen, schwelgt in Geselligkeit und ist immer bereit, von Leuten, die sie mag, eine Einladung in letzter Minute anzunehmen. Da sie im Grunde ehrlich und offen ist, kann sie schlecht lügen. Sie möchte nicht die Unwahrheit sagen. Wenn sie einem Menschen zugetan ist, legt sie ihre Seele bloß, oft auf unkluge Weise.
Sie verstrickt sich ins Leben anderer, und das mit großer Hingebung. Manchmal erteilt sie Ratschläge, die weder gebraucht noch gewünscht werden.
Männerarbeit macht ihr nichts aus. Wenn nötig, würde sie einen Job als Automechaniker, Straßenbauer oder Maurer annehmen; doch meistens findet man sie auf einem hohen leitenden Posten.
Sie spricht auf Herausforderung an. Sie begrüßt jede neue Gelegenheit, übernimmt jede neue Verantwortung, weil sie überzeugt ist, allen Anforderungen gewachsen zu sein. Da sie intelligent ist, vor keinem Versuch zurückschreckt und die Beweggründe anderer versteht, hat sie auch meistens Erfolg. Am besten entfaltet sie sich in der Zusammenarbeit mit anderen, eine Eigenschaft, die kluge Leute sehr zu schätzen wissen.
Als echte Humanistin liegen ihr die Weltprobleme am Herzen. Man findet sie an der vordersten Front im Kampf für soziale Gerechtigkeit und immer auf der Seite der Unterdrückten. Ihr angeborenes Einfühlungsvermögen und Mitgefühl machen sie sehr empfänglich für die Leiden anderer. Aber sie gehört nicht zu den sich zur Schau stellenden Wohltätern, die als Entgelt für ihre Bemühungen Anerkennung und Liebe verlangen. Sie vertieft sich so sehr in die Arbeit selbst, daß sie die Menschen, für die sie tätig ist, beinahe aus den Augen verliert. Sogar wenn sie ganz stark beteiligt ist, tritt dieses Unpersönliche, Distanzierte zutage.
Vor allem aber hat sie den Mut, zu ihren Überzeugungen zu stehen und wird ihnen bis zum bitteren Ende treu bleiben. Wenn ein Projekt fehlschlägt, ist sie nicht niedergeschlagen, weil man ihres Erachtens von einem Mißerfolg ebensoviel lernen kann wie von einem Erfolg. Ein würdiger Versuch, der fehlschlägt, ist für sie mehr wert als irgendein geringfügiger Erfolg, denn er bedeutet für sie die Herausforderung, die Sache nochmals anzupacken und einen zweiten Versuch zu machen.
Sie ist zwar bezaubernd, unterhaltend und phantasievoll, aber sie kann auch eigensinnig sein. Zum Beispiel neigen viele Wassermannfrauen zum Okkulten, und man wird feststellen, daß es unmöglich ist, sie von ihrem Glauben ans Übersinnliche abzubringen. Wenn sie überzeugt sind, etwas zu "wissen", lassen sie sich weder durch Argumente noch durch Tatsachen ins Wanken bringen. Sie berufen sich darauf, daß sich sogenannte Tatsachen oft als falsch erweisen, wenn man sie nur aus Aspekten betrachtet, die andere gar nicht sehen. Wenn sie sich einmal ihre Meinung gebildet haben, kann kein anderer sie dazu bringen, sie zu ändern.
Da die Wassermannfrau ein tiefes Bedürfnis nach Liebe und Kameradschaft hat, findet sie das andere Geschlecht ungemein anziehend. Sie sucht jedoch den vollkommenen Gefährten und hat große Schwierigkeiten, sich zu entschließen. Infolgedessen heiratet sie meistens spät im Leben, und ihre Wahl überrascht dann ihre konventionellen Freunde. (Überhaupt schockiert sie ihre konservativen Bekannten immer mit ihrer Einstellung zu Streitfragen). Sie ersehnt einen Mann, der es ihr ermöglicht, sich wirklich als Frau zu fühlen; Rasse, Hautfarbe und Religion spielen dabei gar keine Rolle.
Sie liebt schöne Dinge, einschließlich aller Teile des menschlichen Körpers. Man sollte nicht vergessen, ihr zu sagen, wie wundervoll man ihren nackten Körper findet. Diese Frau braucht Bewunderung. Sie ist sehr ordentlich. Während der Mann sich wohlig und faul auf dem zerwühlten Lager räkelt, steht sie auf, um das Bett zu machen.
Sie kann intensiv, nervös und, wenn frustriert, nörgelig sein. Sie ist auch verschwenderisch und in bezug auf persönlichen Komfort sogar extravagant. Natürlich wird sie niemals zugeben, daß das ein Fehler sei. Sie findet Menschen, die ihr Leben der Jagd nach dem Geld widmen, oberflächlich oder nicht ganz normal. Geld ist für sie nur zum Ausgeben da - man kauft sich damit, was man sich wünscht. Und sie tut alles, um das zu bekommen, was sie sich wünscht.
Das Sexleben der Wassermannfrau
Sie ist ein Langsamstarter. Der animalische Trieb steht bei ihr nicht im Vordergrund, im Gegenteil. Sie idealisiert die Liebe. Sie muß viel Zärtlichkeit einschließen. Liebe ist die Musik Mozarts und nicht die der Rolling Stones. Man darf im Bett von ihr keine rückhaltlose Ungehemmtheit erwarten. Aber wenn man sie erst einmal geweckt hat, ist alles möglich. Sie ist außerordentlich phantasievoll und schöpferisch und gefällt sich darin, neue Wege zur Wollust zu erproben.
Es gibt nichts in einem Sex-Handbuch, was sie nicht ausprobieren würde, und wahrscheinlich wird sie die Variationen erneut variieren. Sie findet alles lohnend, was das Vergnügen ihres Liebhabers steigert. Man braucht ihr nur einen Vorschlag zu machen, und schon ist sie dafür zu haben.
Sie überschüttet den Geliebten mit Zärtlichkeiten - und dieses Wort ist abgeleitet von "zart". Ihre Wärme und ihre Verständnisinnigkeit wirken sich besonders bei gehemmten Männern und bei psychisch bedingter Impotenz aus. Durch ihr ausgeprägtes Mitgefühl mit sexuell Benachteiligten ist sie eine ideale Bettgenossin für ältere Männer, die Schwierigkeiten haben. Tatsächlich kommen Wassermannfrauen oft zu kurz, weil sie in ihrem Verlangen, gefällig zu sein, die eigenen Bedürfnisse hintenanstellen. Wenn sie enttäuscht werden, suchen sie Erleichterung in der Selbstbefriedigung.
Die Wassermannfrau ist eine leichte Beute für die Ehemänner, die angeblich von ihren Frauen nicht mehr verstanden werden. Sie wird zum Spielball desjenigen, der ihr Mitgefühl ausnützt, denn wenn sie einen Mann wirklich liebt, muß sie seine Seele genau so lieben wie seinen Körper. Zum Glück wissen viele Wassermannfrauen, daß die Seele des Mannes sozusagen sein erotischstes Organ ist, und sie massieren dieses Organ zärtlich und zart. Sie kennt kein Tabu, und sie hat immer neue eigenwillige Einfälle. Ihr Bedürfnis. dem Mann höchste Wollust zu bereiten, ist so stark, daß sie alles tut, was er wünscht. Wenn es ihrem Liebsten gefällt, ist es eben richtig. Ihr selbst gefallen die verspielten Dinge am besten, wie etwa mit den Augenwimpern den Penis des Partners streicheln, bis er aufstöhnt.
Ihre besondere Schwäche für ältere Männer kann in extremen Fällen bis zu einem inzestähnlichen Verhältnis führen. Wenn sie einen verwitweten Vater hat, opfert sie sich geradezu für ihn auf. Ebenso verhält sie sich zu dem zu kurz gekommenen Bruder.
Dieses "Verständnis" dehnt sich auch auf Frauen aus. Die Wassermannfrau wird oft in ein lesbisches Verhältnis getrieben, nur weil es ihr unerträglich ist, eine Freundin unter Sexmangel leiden zu sehen.
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Wassermann und Partner
Wassermann und Widder
Im Schlafzimmer herrscht eitel Wonne und Fröhlichkeit. Schwierigkeiten können entstehen, wenn einer von beiden den andern zu etwas zwingen will; denn beide ertragen keinen dominierenden Partner. Beide sind in bezug auf Sex phantasievoll, und sie harmonisieren auch auf anderen Gebieten. Der starke Widder wird die Führung übernehmen. Vortreffliche Aussichten sowohl für eine Affäre als auch für eine längerdauernde Beziehung.
Wassermann und Stier
Der leidenschaftliche, hochgradig sexuelle Stier findet die nachlässige Einstellung des Wassermanns zum Sex verwirrend. Er will keinen Freund, sondern einen Lebensgefährten; der Wassermann hingegen möchte aus seinem Sexpartner einen Kumpel machen. Der Wassermann ist auch viel mit Aktivitäten außer Haus beschäftigt, ein Greuel für den häuslichen Stier. Häufige charakterlich bedingte Zusammenstöße zwischen zwei willensstarken Menschen, die keine Kompromisse eingehen können. Auf die Dauer gesehen schlechte Aussichten.
Wassermann und Zwillinge
Der Wassermann dürfte die Zwillinge beherrschen, die sich seinen sexuellen Vorlieben anpassen. Im Schlafzimmer wird es recht fröhlich zugehen, aber ohne Zwänge oder Leidenschaft. Die erregbaren, veränderlichen Zwillinge finden beim Wassermann einen stabilisierenden Einfluß. Wenn die Zwillinge an den außerhäuslichen Aktivitäten des Wassermanns Interesse nehmen, geht für die beiden alles gut. Ein interessantes Verhältnis, eine faszinierende Ehe.
Wassermann und Krebs
Der gefühlsbetonte Krebs verärgert den Wassermann dadurch, daß er dem Sex zuviel Gewicht beimißt. Der Wassermann bevorzugt kühlere Leidenschaft und eine lässigere Einstellung. Mit der Zeit wird er sich eingeengt fühlen und den stetigen, anlehnungsbedürftigen Krebs nicht mehr mögen. Der gekränkte Krebs fühlt sich zurückgewiesen und unerwünscht. Ein Verhältnis bringt viele Schwierigkeiten, eine Ehe sehr ernste Probleme.
Wassermann und Löwe
Das kann ein unseliges Durcheinander werden, obwohl es eine Zeitlang ein aufregendes Abenteuer zu versprechen scheint. Das Hauptproblem: der Löwe ist körperbetont, der Wassermann vor allem geistig interessiert. Der Wassermann wird dem Löwen die dringend benötigte sexuelle Bewunderung versagen. Beide sind unabhängige Naturen; der Wassermann wird dem Löwen seine Herrschergelüste verübeln. Selbst wenn in sexueller Hinsicht Übereinstimmung besteht, sind die übrigen Probleme für eine langdauernde Beziehung zu explosiv.
Wassermann und Jungfrau
Zwischen diesen beiden besteht nicht viel sexuelle Anziehung. Beide sind intellektuell orientiert und bevorzugen geistige Betätigung. Hier ist nicht viel Initiative zu finden, da beide erotische Stimulation brauchen. Die nüchterne, praktische Jungfrau neigt auch dazu, den überschwänglichen, großzügigen Wassermann zu kritisieren. Ein ruhiges Verhältnis, das auf die Dauer zur Langeweile verurteilt ist. Eine Ehe kann höchstens halten, wenn gemeinsame Interessen außerhalb des Schlafzimmers bestehen.
Wassermann und Waage
Beide sind in sexueller Hinsicht warm und empfindsam. Die Bereitschaft der Waage zu erotischen Spielen ist genau das, was der Wassermann aus vollem Herzen bejaht. Die beiden erfüllen sich ihre körperlichen Bedürfnisse gegenseitig zu vollster Zufriedenheit. Sie teilen auch andere Interessen: Beide lieben Luxus, genießen Kunst und Musik und geben gern Geld aus. Beste Aussichten für eine aufregende Affäre und eine ungewöhnlich glückliche Ehe.
Wassermann und Skorpion
Der Skorpion ist so eifersüchtig und possessiv, daß der Wassermann das einfach nicht aushält. Der Wassermann steht dem Sex anscheinend so gleichgültig gegenüber, daß sich die aggressive Leidenschaft des Skorpions in Sadismus verkehrt. Verständlicherweise wird dadurch die Suche nach Glück beim Wassermann so verstärkt, daß er es außerhalb des Hauses sucht - fern vom Skorpion. Sowohl ein Verhältnis als auch eine Ehe sind nur von kurzer Dauer.
Wassermann und Schütze
Beide sind unberechenbare, lebhafte und aktive Liebhaber, was gepfefferte Schlafzimmeraktivitäten garantiert. Ihre weitreichenden sexuellen Interessen sind von Phantasie gekennzeichnet, die sich ausleben kann. Auch auf anderen Gebieten herrscht Ubereinstimmung: Beide sind gesellig, aufgeschlossen, beschwingt, keine Stubenhocker und respektieren die Privatsphäre des andern. Ausgezeichnete Partner für kurze Zeit oder auf die Dauer.
Wassermann und Steinbock
Zwei Menschen, die ihre Liebe nicht sehr zeigen und Uberschwenglichkeit scheuen - sexuell wird das kaum zu Höhenflügen führen. Der Steinbock geht auf eine körperliche Beziehung nur vorsichtig und zurückhaltend ein, und der Wassermann wird sich auf diese Weise kaum überzeugen lassen. Die Folge ist, daß der Steinbock den Wassermann kalt und indifferent findet. Der Wassermann kann den spießigen, praktischen, possessiven Steinbock nicht verstehen. Ein Verhältnis wird zu nichts führen.
Wassermann und Wassermann
Wunderbare Übereinstimmung. Zwei erfindungsreiche Liebhaber, die sich vor, während und nach dem Liebemachen geistig und körperlich gegenseitig anregen. Sie treffen genau ins Schwarze. Aber zu einer tiefen Gefühlsbindung wird es nicht kommen. Beide sind zu sehr Verstandesmenschen, zu empfindlich, zu gemessen. Sie haben außerhalb ihrer Beziehung noch viele andere Interessen. Dennoch eine erfreuliche Affäre und eine gesunde Ehe.
Wassermann und Fische
Aus der intimen Beziehung wird bald ein gefühlsmäßiges Seilziehen, aus dem verletzte Gefühle und theatralische Mißverständnisse resultieren. Die empfindsamen Fische geraten in Abhängigkeit vom Wassermann und verlangen fortwährend Liebesbeweise. Der Wassermann fühlt sich durch ihre Umschlingung und Umgarnung behindert. Es kommt zu häufigen Spannungen. Ein Verhältnis mag vielversprechend beginnen, hält aber nicht durch.
Sie will nicht als Sexobjekt betrachtet werden. Ihren hohen Maßstäben ist nicht leicht zu entsprechen, und sie verlangt unbedingt, daß ein Liebhaber ihr die gebührende Achtung entgegenbringt.
Zur Eile angetrieben werden mag sie gar nicht. Beim ersten Stelldichein erwarte man ja nicht, daß der Abend im Bett enden wird. Auch die zweite Zusammenkunft ist für sie noch nicht der Beginn einer Liebelei. Sie ist nicht prüde, aber man muß sie überzeugen, daß sie nicht einfach als Gelegenheitsliebchen angesehen wird.
Die Wassermannfrau ist empfindsam und hat einen starken Intellekt. Sie ist durchgeistigt.
Freunde regen sie an. Sie ist gern unter Menschen, schwelgt in Geselligkeit und ist immer bereit, von Leuten, die sie mag, eine Einladung in letzter Minute anzunehmen. Da sie im Grunde ehrlich und offen ist, kann sie schlecht lügen. Sie möchte nicht die Unwahrheit sagen. Wenn sie einem Menschen zugetan ist, legt sie ihre Seele bloß, oft auf unkluge Weise.
Sie verstrickt sich ins Leben anderer, und das mit großer Hingebung. Manchmal erteilt sie Ratschläge, die weder gebraucht noch gewünscht werden.
Männerarbeit macht ihr nichts aus. Wenn nötig, würde sie einen Job als Automechaniker, Straßenbauer oder Maurer annehmen; doch meistens findet man sie auf einem hohen leitenden Posten.
Sie spricht auf Herausforderung an. Sie begrüßt jede neue Gelegenheit, übernimmt jede neue Verantwortung, weil sie überzeugt ist, allen Anforderungen gewachsen zu sein. Da sie intelligent ist, vor keinem Versuch zurückschreckt und die Beweggründe anderer versteht, hat sie auch meistens Erfolg. Am besten entfaltet sie sich in der Zusammenarbeit mit anderen, eine Eigenschaft, die kluge Leute sehr zu schätzen wissen.
Als echte Humanistin liegen ihr die Weltprobleme am Herzen. Man findet sie an der vordersten Front im Kampf für soziale Gerechtigkeit und immer auf der Seite der Unterdrückten. Ihr angeborenes Einfühlungsvermögen und Mitgefühl machen sie sehr empfänglich für die Leiden anderer. Aber sie gehört nicht zu den sich zur Schau stellenden Wohltätern, die als Entgelt für ihre Bemühungen Anerkennung und Liebe verlangen. Sie vertieft sich so sehr in die Arbeit selbst, daß sie die Menschen, für die sie tätig ist, beinahe aus den Augen verliert. Sogar wenn sie ganz stark beteiligt ist, tritt dieses Unpersönliche, Distanzierte zutage.
Vor allem aber hat sie den Mut, zu ihren Überzeugungen zu stehen und wird ihnen bis zum bitteren Ende treu bleiben. Wenn ein Projekt fehlschlägt, ist sie nicht niedergeschlagen, weil man ihres Erachtens von einem Mißerfolg ebensoviel lernen kann wie von einem Erfolg. Ein würdiger Versuch, der fehlschlägt, ist für sie mehr wert als irgendein geringfügiger Erfolg, denn er bedeutet für sie die Herausforderung, die Sache nochmals anzupacken und einen zweiten Versuch zu machen.
Sie ist zwar bezaubernd, unterhaltend und phantasievoll, aber sie kann auch eigensinnig sein. Zum Beispiel neigen viele Wassermannfrauen zum Okkulten, und man wird feststellen, daß es unmöglich ist, sie von ihrem Glauben ans Übersinnliche abzubringen. Wenn sie überzeugt sind, etwas zu "wissen", lassen sie sich weder durch Argumente noch durch Tatsachen ins Wanken bringen. Sie berufen sich darauf, daß sich sogenannte Tatsachen oft als falsch erweisen, wenn man sie nur aus Aspekten betrachtet, die andere gar nicht sehen. Wenn sie sich einmal ihre Meinung gebildet haben, kann kein anderer sie dazu bringen, sie zu ändern.
Da die Wassermannfrau ein tiefes Bedürfnis nach Liebe und Kameradschaft hat, findet sie das andere Geschlecht ungemein anziehend. Sie sucht jedoch den vollkommenen Gefährten und hat große Schwierigkeiten, sich zu entschließen. Infolgedessen heiratet sie meistens spät im Leben, und ihre Wahl überrascht dann ihre konventionellen Freunde. (Überhaupt schockiert sie ihre konservativen Bekannten immer mit ihrer Einstellung zu Streitfragen). Sie ersehnt einen Mann, der es ihr ermöglicht, sich wirklich als Frau zu fühlen; Rasse, Hautfarbe und Religion spielen dabei gar keine Rolle.
Sie liebt schöne Dinge, einschließlich aller Teile des menschlichen Körpers. Man sollte nicht vergessen, ihr zu sagen, wie wundervoll man ihren nackten Körper findet. Diese Frau braucht Bewunderung. Sie ist sehr ordentlich. Während der Mann sich wohlig und faul auf dem zerwühlten Lager räkelt, steht sie auf, um das Bett zu machen.
Sie kann intensiv, nervös und, wenn frustriert, nörgelig sein. Sie ist auch verschwenderisch und in bezug auf persönlichen Komfort sogar extravagant. Natürlich wird sie niemals zugeben, daß das ein Fehler sei. Sie findet Menschen, die ihr Leben der Jagd nach dem Geld widmen, oberflächlich oder nicht ganz normal. Geld ist für sie nur zum Ausgeben da - man kauft sich damit, was man sich wünscht. Und sie tut alles, um das zu bekommen, was sie sich wünscht.
Das Sexleben der Wassermannfrau
Sie ist ein Langsamstarter. Der animalische Trieb steht bei ihr nicht im Vordergrund, im Gegenteil. Sie idealisiert die Liebe. Sie muß viel Zärtlichkeit einschließen. Liebe ist die Musik Mozarts und nicht die der Rolling Stones. Man darf im Bett von ihr keine rückhaltlose Ungehemmtheit erwarten. Aber wenn man sie erst einmal geweckt hat, ist alles möglich. Sie ist außerordentlich phantasievoll und schöpferisch und gefällt sich darin, neue Wege zur Wollust zu erproben.
Es gibt nichts in einem Sex-Handbuch, was sie nicht ausprobieren würde, und wahrscheinlich wird sie die Variationen erneut variieren. Sie findet alles lohnend, was das Vergnügen ihres Liebhabers steigert. Man braucht ihr nur einen Vorschlag zu machen, und schon ist sie dafür zu haben.
Sie überschüttet den Geliebten mit Zärtlichkeiten - und dieses Wort ist abgeleitet von "zart". Ihre Wärme und ihre Verständnisinnigkeit wirken sich besonders bei gehemmten Männern und bei psychisch bedingter Impotenz aus. Durch ihr ausgeprägtes Mitgefühl mit sexuell Benachteiligten ist sie eine ideale Bettgenossin für ältere Männer, die Schwierigkeiten haben. Tatsächlich kommen Wassermannfrauen oft zu kurz, weil sie in ihrem Verlangen, gefällig zu sein, die eigenen Bedürfnisse hintenanstellen. Wenn sie enttäuscht werden, suchen sie Erleichterung in der Selbstbefriedigung.
Die Wassermannfrau ist eine leichte Beute für die Ehemänner, die angeblich von ihren Frauen nicht mehr verstanden werden. Sie wird zum Spielball desjenigen, der ihr Mitgefühl ausnützt, denn wenn sie einen Mann wirklich liebt, muß sie seine Seele genau so lieben wie seinen Körper. Zum Glück wissen viele Wassermannfrauen, daß die Seele des Mannes sozusagen sein erotischstes Organ ist, und sie massieren dieses Organ zärtlich und zart. Sie kennt kein Tabu, und sie hat immer neue eigenwillige Einfälle. Ihr Bedürfnis. dem Mann höchste Wollust zu bereiten, ist so stark, daß sie alles tut, was er wünscht. Wenn es ihrem Liebsten gefällt, ist es eben richtig. Ihr selbst gefallen die verspielten Dinge am besten, wie etwa mit den Augenwimpern den Penis des Partners streicheln, bis er aufstöhnt.
Ihre besondere Schwäche für ältere Männer kann in extremen Fällen bis zu einem inzestähnlichen Verhältnis führen. Wenn sie einen verwitweten Vater hat, opfert sie sich geradezu für ihn auf. Ebenso verhält sie sich zu dem zu kurz gekommenen Bruder.
Dieses "Verständnis" dehnt sich auch auf Frauen aus. Die Wassermannfrau wird oft in ein lesbisches Verhältnis getrieben, nur weil es ihr unerträglich ist, eine Freundin unter Sexmangel leiden zu sehen.
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Wassermann und Partner
Wassermann und Widder
Im Schlafzimmer herrscht eitel Wonne und Fröhlichkeit. Schwierigkeiten können entstehen, wenn einer von beiden den andern zu etwas zwingen will; denn beide ertragen keinen dominierenden Partner. Beide sind in bezug auf Sex phantasievoll, und sie harmonisieren auch auf anderen Gebieten. Der starke Widder wird die Führung übernehmen. Vortreffliche Aussichten sowohl für eine Affäre als auch für eine längerdauernde Beziehung.
Wassermann und Stier
Der leidenschaftliche, hochgradig sexuelle Stier findet die nachlässige Einstellung des Wassermanns zum Sex verwirrend. Er will keinen Freund, sondern einen Lebensgefährten; der Wassermann hingegen möchte aus seinem Sexpartner einen Kumpel machen. Der Wassermann ist auch viel mit Aktivitäten außer Haus beschäftigt, ein Greuel für den häuslichen Stier. Häufige charakterlich bedingte Zusammenstöße zwischen zwei willensstarken Menschen, die keine Kompromisse eingehen können. Auf die Dauer gesehen schlechte Aussichten.
Wassermann und Zwillinge
Der Wassermann dürfte die Zwillinge beherrschen, die sich seinen sexuellen Vorlieben anpassen. Im Schlafzimmer wird es recht fröhlich zugehen, aber ohne Zwänge oder Leidenschaft. Die erregbaren, veränderlichen Zwillinge finden beim Wassermann einen stabilisierenden Einfluß. Wenn die Zwillinge an den außerhäuslichen Aktivitäten des Wassermanns Interesse nehmen, geht für die beiden alles gut. Ein interessantes Verhältnis, eine faszinierende Ehe.
Wassermann und Krebs
Der gefühlsbetonte Krebs verärgert den Wassermann dadurch, daß er dem Sex zuviel Gewicht beimißt. Der Wassermann bevorzugt kühlere Leidenschaft und eine lässigere Einstellung. Mit der Zeit wird er sich eingeengt fühlen und den stetigen, anlehnungsbedürftigen Krebs nicht mehr mögen. Der gekränkte Krebs fühlt sich zurückgewiesen und unerwünscht. Ein Verhältnis bringt viele Schwierigkeiten, eine Ehe sehr ernste Probleme.
Wassermann und Löwe
Das kann ein unseliges Durcheinander werden, obwohl es eine Zeitlang ein aufregendes Abenteuer zu versprechen scheint. Das Hauptproblem: der Löwe ist körperbetont, der Wassermann vor allem geistig interessiert. Der Wassermann wird dem Löwen die dringend benötigte sexuelle Bewunderung versagen. Beide sind unabhängige Naturen; der Wassermann wird dem Löwen seine Herrschergelüste verübeln. Selbst wenn in sexueller Hinsicht Übereinstimmung besteht, sind die übrigen Probleme für eine langdauernde Beziehung zu explosiv.
Wassermann und Jungfrau
Zwischen diesen beiden besteht nicht viel sexuelle Anziehung. Beide sind intellektuell orientiert und bevorzugen geistige Betätigung. Hier ist nicht viel Initiative zu finden, da beide erotische Stimulation brauchen. Die nüchterne, praktische Jungfrau neigt auch dazu, den überschwänglichen, großzügigen Wassermann zu kritisieren. Ein ruhiges Verhältnis, das auf die Dauer zur Langeweile verurteilt ist. Eine Ehe kann höchstens halten, wenn gemeinsame Interessen außerhalb des Schlafzimmers bestehen.
Wassermann und Waage
Beide sind in sexueller Hinsicht warm und empfindsam. Die Bereitschaft der Waage zu erotischen Spielen ist genau das, was der Wassermann aus vollem Herzen bejaht. Die beiden erfüllen sich ihre körperlichen Bedürfnisse gegenseitig zu vollster Zufriedenheit. Sie teilen auch andere Interessen: Beide lieben Luxus, genießen Kunst und Musik und geben gern Geld aus. Beste Aussichten für eine aufregende Affäre und eine ungewöhnlich glückliche Ehe.
Wassermann und Skorpion
Der Skorpion ist so eifersüchtig und possessiv, daß der Wassermann das einfach nicht aushält. Der Wassermann steht dem Sex anscheinend so gleichgültig gegenüber, daß sich die aggressive Leidenschaft des Skorpions in Sadismus verkehrt. Verständlicherweise wird dadurch die Suche nach Glück beim Wassermann so verstärkt, daß er es außerhalb des Hauses sucht - fern vom Skorpion. Sowohl ein Verhältnis als auch eine Ehe sind nur von kurzer Dauer.
Wassermann und Schütze
Beide sind unberechenbare, lebhafte und aktive Liebhaber, was gepfefferte Schlafzimmeraktivitäten garantiert. Ihre weitreichenden sexuellen Interessen sind von Phantasie gekennzeichnet, die sich ausleben kann. Auch auf anderen Gebieten herrscht Ubereinstimmung: Beide sind gesellig, aufgeschlossen, beschwingt, keine Stubenhocker und respektieren die Privatsphäre des andern. Ausgezeichnete Partner für kurze Zeit oder auf die Dauer.
Wassermann und Steinbock
Zwei Menschen, die ihre Liebe nicht sehr zeigen und Uberschwenglichkeit scheuen - sexuell wird das kaum zu Höhenflügen führen. Der Steinbock geht auf eine körperliche Beziehung nur vorsichtig und zurückhaltend ein, und der Wassermann wird sich auf diese Weise kaum überzeugen lassen. Die Folge ist, daß der Steinbock den Wassermann kalt und indifferent findet. Der Wassermann kann den spießigen, praktischen, possessiven Steinbock nicht verstehen. Ein Verhältnis wird zu nichts führen.
Wassermann und Wassermann
Wunderbare Übereinstimmung. Zwei erfindungsreiche Liebhaber, die sich vor, während und nach dem Liebemachen geistig und körperlich gegenseitig anregen. Sie treffen genau ins Schwarze. Aber zu einer tiefen Gefühlsbindung wird es nicht kommen. Beide sind zu sehr Verstandesmenschen, zu empfindlich, zu gemessen. Sie haben außerhalb ihrer Beziehung noch viele andere Interessen. Dennoch eine erfreuliche Affäre und eine gesunde Ehe.
Wassermann und Fische
Aus der intimen Beziehung wird bald ein gefühlsmäßiges Seilziehen, aus dem verletzte Gefühle und theatralische Mißverständnisse resultieren. Die empfindsamen Fische geraten in Abhängigkeit vom Wassermann und verlangen fortwährend Liebesbeweise. Der Wassermann fühlt sich durch ihre Umschlingung und Umgarnung behindert. Es kommt zu häufigen Spannungen. Ein Verhältnis mag vielversprechend beginnen, hält aber nicht durch.
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