Weihnachtsbotschaft an Frau Dr. Merkel
Die Vertreter der deutschen Wirtschaft bedanken sich bei Frau Dr. MerkelSehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
wir, die Wirtschaftsvertreter Deutschlands, möchten uns zunächst für die Einvernehmlichkeit auf dem letzten Wirtschaftsgipfel bedanken. Insbesondere freuen wir uns, dass die besondere PR-Aktion der deutschen Banken und ihr Beitrag zu Finanzkrise Ihre Anerkennung und die Ihres Finanzministers gefunden hat. In bisher ungekanntem Ausmaß ist es der Finanzwirtschaft gelungen Ihre Regierung als großzügiges und schnell handelndes Spitzenmanagement darzustellen. Sie werden auch nachträglich durch die Nachhaltigkeit dieser Aktion erkennen, dass weder Oderflut noch die Bemühungen um den Umweltschutz in ähnlicher Weise wirksam waren.
In diesem Sinne haben wir verabredet, Ihnen die Möglichkeiten zur Aufstellung von Regeln für die neue Finanz- und auch Realwirtschaft zu überlassen. Wir haben die uns nahe stehenden Wirtschaftsforschungsinstitute angewiesen, im ersten Schritt erklärend darauf hinzuweisen, dass es die fehlenden Regeln waren, die die Krise ausgelöst haben. Im zweiten Schritt werden wir die Herren Professoren bitten, tatkräftig an den Gesetzesentwürfen mitzuwirken um dann im letzten Schritt öffentlichkeitswirksam diese Gesetze als Meilenstein des Regierungshandelns zu würdigen. Wir möchten Ihnen versichern, dass unsere Mitwirkung an den neuen Regeln, verhindern wird, dass die obligatorisch für uns gelassenen Lücken, nicht mehr so auffällig verfassungswidrig sind.
Es steht für uns außer Frage, dass die deutsche Wirtschaft im wesentlichen nur durch die intelligentesten Kräfte weiterhin bestehen kann, indem sie den lästigen Wettbewerb durch erneute Umgehung der neuen Regeln bestehen kann. Dies liegt dann künftig wieder in unserer Verantwortung und fördert gewissermaßen unsere Kreativität. Wir denken auch hierin besteht weitestgehend Einverständnis.
Da es uns in den vergangenen Wochen und Monaten gelungen ist - hier sei die Mithilfe der Bayerischen LB besonders hervorgehoben - Ihnen den Rücken von der CSU freizuhalten, bitten wir doch um entsprechende Gegenleistung Ihrerseits. Es geht u. E. nicht an, dass der Bayerische Ministerpräsident sich erneut zum starken Fürsprecher der Bürger Bayerns avanciert. Gerade in Bayern findet die Regierung noch Ressourcen, die es anzuzapfen gilt. Es obliegt doch Ihrer Verantwortung, dass Bayern und BW sich im Niveau nicht erheblich von Meck-Pom. abheben.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein frohes Weihnachtsfest.
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