Weihnachtssterne - hochgiftige Wolfsmilchgewächse
Weihnachtsstern - ein hochgiftiges Wolfsmilchgewächs, das wir uns zur Weihnachtszeit in die Häuser und Wohnungen stellen. Der Weihnachtsstern (auch Adventsstern genannt) verursacht durch den Pollen bei vielen Menschen eine schwere Bronchitis, durch allergische Reaktionen grippeähnliche Zustände (mit denselben Symptomen allerdings ohne ! Fieber - eher mit Untertemperatur) und Herpes.
Warum machen wir das?
Weil wir nicht wissen, was diese Pflanze verursacht. Und… weil wir oft den Zusammenhang nicht merken, bzw. spüren oder auch nur ahnen.
Wenn wir zur Weihnachtszeit die Einkaufszentren, Kaufhäuser, und jetzt auch vermehrt Supermärkte und Baumärkte, betreten, können wir sie betrachten, die Roten Sterne, die uns für das Weihnachtsfest in (Kauf-)Stimmung bringen sollen.
Auf Paletten, in Regalen oder Pflanztiegeln stehen sie da in großen Mengen und verteilen ihren giftigen Pollen in der Luft (am Günstigsten noch im Kaufhaus mit wärmenden Belüftungsanlagen) und auf den Einrichtungsgegenständen. Später stehen diese Pflanzen dann in unseren geheizten Wohnungen. Möglichst noch auf dem Stubentisch.
Da kann es schon reichen, dass der Pollen auf dem Tisch liegt und, durch verschiedene Handlungen aufgewirbelt, beim Atmen von den Nasenschleimhäuten aufgenommen wird.
Komischerweise werden die meisten Abhandlungen nur in Verbindung mit Tieren gebracht. Aber welcher vernünftige Mensch kann behaupten, dass wir uns in Hinsicht Gift und seiner Wirkung von Säugetieren soooo unterscheiden??
Gut. In der Regel essen wir keine Blätter oder Blüten. Aber unsere Kinder, vor allem kleine, könnten diese, in Unkenntnis der Gefahr, in den Mund stecken. Auch ihre kleinen Bronchien oder Lungen können durch den herumfliegenden Pollen gereizt werden.
Hier ein Artikel von Dr. Hüwer:
Die Giftigkeit des Weihnachtssterns besteht vor allem in der Eigenschaft, Reizungen an Haut und Schleimhäuten auszulösen. Es wurden schwere Fälle vor Hautentzündungen nach Kontakt beschrieben beginnend mit Juckreiz über schmerzhafte Rötungen mehrere Wochen anhalten. Auch Augenbindehautentzündungen (auch mit Befall der Hornhaut) können auftreten, wenn Pflanzensaft in die Augen gelangt.
Nach Aufnahme über den Mund treten durch die Reizwirkung an den Schleimhäuten häufig Magen-Darm-Symptome mit Erbrechen und Durchfällen auf. Eine auf die Beseitigung der Krankheitszeichen gerichtete Behandlung ist ausreichend.
Die überwiegende Zahl der Giftpflanzen der kalten Jahreszeit, mit denen die Wohnungen verschönert werden, entfalten nur bei Zufuhr von größeren Mengen ihre giftige Wirkung. Bei den Pflanzen kann der Gehalt an Inhaltsstoffen erheblich schwanken, je nach Zeitpunkt, Witterungsverhältnissen und Standort.
Daher können bestimmte Mengen in einem Fall problemlos vertragen werden und im anderen Fall aber erhebliche Beschwerden verursachen. Besonders wenn kleine Kinder zur Familie gehören, sollte man vorsichtig mit Sträußen und Gestecken umgehen, die mit bunten Beeren zum Verzehr verführen. Solche Pflanzen, Gebinde
und Sträuße sollte man jederzeit außerhalb der Reichweite von Kleinkindern stellen.
Hat das Kind von den Pflanzen etwas zu sich genommen, so ist die sichere Feststellung der Pflanzenart und möglichst genaue Angabe der aufgenommenen Pflanzenteile und der Menge für die Behandlung wichtig.
Giftinformationszentralen:
Berlin 030 / 302 302 2
Bonn 02 28 / 287 32 11
Freiburg 07 61 / 270 43 61
Hamburg 040 / 63 85 - 33 45
Homburg 068 41 / 16 22 57
Leipzig 03 41 / 31 19 16
München 089 / 41 40 22 11
nachzulesen unter: http://www.drhuewer.de/vergiftungen/GIFTPFL.pdf
Allerdings steht hier auch: Die frühere Überzeugung, dass der Weihnachtsstern, der zur Familie der Wolfsmilchgewächse gehört, eine tödliche Giftigkeit besitzt, wird heute in Frage gestellt.
Wer Haustiere hat, sollte besonders aufpassen, dass diese (vor allem Katzen, Hunde und Vögel) keine Möglichkeiten haben, von den Blättern zu fressen.
Ein anderer Artikel:
Die meisten Zuchtformen sind gering toxisch, jedoch können vereinzelt hochgiftige Formen auftreten. Von dem Wolfsmilchgewächs ist die Milch der Blätter und Blüten giftig und verursacht Entzündungen der Maulschleimhaut. Deren Aufnahme löst in hoher Dosis Magen-Darm- Entzündungen, Durchfall, Erbrechen bis hin zu Bewusstseinsstörungen und Kreislaufproblemen (schwankender Gang) aus. Ein tödlicher Ausgang durch Lungenödeme und Kreislaufversagen kann nicht ausgeschlossen werden! Ein 20 kg schwerer Hund zeigte nach Konsum von max. 3 Blättern 2 Tage lang Erbrechen und Inappetenz. Es ist nur ein letaler Fall eines älteren Hundes bekannt, der nach Aufnahme der Pflanze Erbrechen, Nierenversagen und Koma zeigte und schließlich verstarb.
Auf der äußeren Haut kann der Milchsaft Reizungen mit Bläschenbildung und allergische Reaktionen auslösen. Gelangt Saft ins Auge, so entstehen starke Entzündungen.
nachzulesen unter: http://www.afghans4u.de/gesundheit/Giftpflanzen.html
Ich persönlich kann ab jetzt nur noch bedingt zum Einkaufen gehen, da ich seit meinem 9. Lebensjahr hochallergisch gegen Weihnachtssterne bin. Leider wurde ich gerade wieder in einem Supermarkt mit dem Pollen kontaminiert und habe die ersten Bronchitisanzeichen.
Wenn wir zur Weihnachtszeit die Einkaufszentren, Kaufhäuser, und jetzt auch vermehrt Supermärkte und Baumärkte, betreten, können wir sie betrachten, die Roten Sterne, die uns für das Weihnachtsfest in (Kauf-)Stimmung bringen sollen.
Auf Paletten, in Regalen oder Pflanztiegeln stehen sie da in großen Mengen und verteilen ihren giftigen Pollen in der Luft (am Günstigsten noch im Kaufhaus mit wärmenden Belüftungsanlagen) und auf den Einrichtungsgegenständen. Später stehen diese Pflanzen dann in unseren geheizten Wohnungen. Möglichst noch auf dem Stubentisch.
Da kann es schon reichen, dass der Pollen auf dem Tisch liegt und, durch verschiedene Handlungen aufgewirbelt, beim Atmen von den Nasenschleimhäuten aufgenommen wird.
Komischerweise werden die meisten Abhandlungen nur in Verbindung mit Tieren gebracht. Aber welcher vernünftige Mensch kann behaupten, dass wir uns in Hinsicht Gift und seiner Wirkung von Säugetieren soooo unterscheiden??
Gut. In der Regel essen wir keine Blätter oder Blüten. Aber unsere Kinder, vor allem kleine, könnten diese, in Unkenntnis der Gefahr, in den Mund stecken. Auch ihre kleinen Bronchien oder Lungen können durch den herumfliegenden Pollen gereizt werden.
Hier ein Artikel von Dr. Hüwer:
Die Giftigkeit des Weihnachtssterns besteht vor allem in der Eigenschaft, Reizungen an Haut und Schleimhäuten auszulösen. Es wurden schwere Fälle vor Hautentzündungen nach Kontakt beschrieben beginnend mit Juckreiz über schmerzhafte Rötungen mehrere Wochen anhalten. Auch Augenbindehautentzündungen (auch mit Befall der Hornhaut) können auftreten, wenn Pflanzensaft in die Augen gelangt.
Nach Aufnahme über den Mund treten durch die Reizwirkung an den Schleimhäuten häufig Magen-Darm-Symptome mit Erbrechen und Durchfällen auf. Eine auf die Beseitigung der Krankheitszeichen gerichtete Behandlung ist ausreichend.
Die überwiegende Zahl der Giftpflanzen der kalten Jahreszeit, mit denen die Wohnungen verschönert werden, entfalten nur bei Zufuhr von größeren Mengen ihre giftige Wirkung. Bei den Pflanzen kann der Gehalt an Inhaltsstoffen erheblich schwanken, je nach Zeitpunkt, Witterungsverhältnissen und Standort.
Daher können bestimmte Mengen in einem Fall problemlos vertragen werden und im anderen Fall aber erhebliche Beschwerden verursachen. Besonders wenn kleine Kinder zur Familie gehören, sollte man vorsichtig mit Sträußen und Gestecken umgehen, die mit bunten Beeren zum Verzehr verführen. Solche Pflanzen, Gebinde
und Sträuße sollte man jederzeit außerhalb der Reichweite von Kleinkindern stellen.
Hat das Kind von den Pflanzen etwas zu sich genommen, so ist die sichere Feststellung der Pflanzenart und möglichst genaue Angabe der aufgenommenen Pflanzenteile und der Menge für die Behandlung wichtig.
Giftinformationszentralen:
Berlin 030 / 302 302 2
Bonn 02 28 / 287 32 11
Freiburg 07 61 / 270 43 61
Hamburg 040 / 63 85 - 33 45
Homburg 068 41 / 16 22 57
Leipzig 03 41 / 31 19 16
München 089 / 41 40 22 11
nachzulesen unter: http://www.drhuewer.de/vergiftungen/GIFTPFL.pdf
Allerdings steht hier auch: Die frühere Überzeugung, dass der Weihnachtsstern, der zur Familie der Wolfsmilchgewächse gehört, eine tödliche Giftigkeit besitzt, wird heute in Frage gestellt.
Wer Haustiere hat, sollte besonders aufpassen, dass diese (vor allem Katzen, Hunde und Vögel) keine Möglichkeiten haben, von den Blättern zu fressen.
Ein anderer Artikel:
Die meisten Zuchtformen sind gering toxisch, jedoch können vereinzelt hochgiftige Formen auftreten. Von dem Wolfsmilchgewächs ist die Milch der Blätter und Blüten giftig und verursacht Entzündungen der Maulschleimhaut. Deren Aufnahme löst in hoher Dosis Magen-Darm- Entzündungen, Durchfall, Erbrechen bis hin zu Bewusstseinsstörungen und Kreislaufproblemen (schwankender Gang) aus. Ein tödlicher Ausgang durch Lungenödeme und Kreislaufversagen kann nicht ausgeschlossen werden! Ein 20 kg schwerer Hund zeigte nach Konsum von max. 3 Blättern 2 Tage lang Erbrechen und Inappetenz. Es ist nur ein letaler Fall eines älteren Hundes bekannt, der nach Aufnahme der Pflanze Erbrechen, Nierenversagen und Koma zeigte und schließlich verstarb.
Auf der äußeren Haut kann der Milchsaft Reizungen mit Bläschenbildung und allergische Reaktionen auslösen. Gelangt Saft ins Auge, so entstehen starke Entzündungen.
nachzulesen unter: http://www.afghans4u.de/gesundheit/Giftpflanzen.html
Ich persönlich kann ab jetzt nur noch bedingt zum Einkaufen gehen, da ich seit meinem 9. Lebensjahr hochallergisch gegen Weihnachtssterne bin. Leider wurde ich gerade wieder in einem Supermarkt mit dem Pollen kontaminiert und habe die ersten Bronchitisanzeichen.
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