Hallo mein Freund,
nun ist es heraus.
Hier läuft was nicht richtig,
ein Gefühl im Bauch.
Der Wolf in dir,
meldet sich zu Wort.
Ein Sehnen, ein Hoffen,
die Erfüllung an einem anderen Ort.
Bei mir bekommst du nur Kreide
zu fressen.
Woanders,
da wird die Lust gegessen.
Eine kurze Zeit erste Geige zu spielen,
umworben und umgarnt zu werden.
Da bin ich ganz ehrlich,
ja, das war herrlich.
Doch der Gefährte der Sehnsucht,
kannst du nicht sein.
Auf ewig gebunden,
das ist kein Schein.
Nun wird der Raum der Tiefen Stille
mich wieder empfangen.
Wo alle Wolfsfrauen
auf ihre Heilung warten.
Ich werde die Flügel ausbreiten
und zum Flug anheben.
Mich von der Thermik
immer höher erheben.
Dort gleiten,
im Raum fast schwerelos.
Dort wo die Zwischenzeit
hoffentlich nur endlich wohnt.
Der Ruf der Chinesen holt mich von oben zurück,
hey, Lilly, versuch hier unten dein Glück.
Bei uns bist du das stolze Pferd,
komm herunter,
hier die Erde dich ehrt.
Im Sturzflug geht es nun nach unten.
Die Verwandlung dauert nur Sekunden.
Wild flattert die Mähne nun im Wind
Drahtig der Körper, das Rennen beginnt.
Die Hufe, sei greifen weit aus,
unendliche Weite, ist mein zu Haus.
Die Nüstern blähen sich,
kalt geht der Wind.
Trommelnd die Hufe,
der Wettlauf beginnt.
Die Sehnsucht,
ich nehm sie im Herzen mit.
Und versuche,
einfach weiter mein Glück.
Wenn Realität und Phantasie dein Begleiter werden
Eine Reise durch die Verwandlung
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