Mit zunehmender Lebenserfahrung, in der sich positive und negative Phasen abwechseln, wissen wir immer besser, was wir wollen und was nicht. Die jugendliche Unbekümmertheit bei der Partnersuche kommt für uns nicht in Frage, wir selektieren. Das schränkt uns weiter ein. Sicherlich wird sich eine Frau die sich von einem Alkoholiker scheiden ließ,von Angaben wie "trinke gerne Bier" abschrecken lassen, obwohl das noch nicht auf einen Süchtigen hindeutet.
Oftmals sind auch die eigenen Ansprüche nicht an sich selbst angepaßt. Ich kann natürlich nicht eine Frau mit Modelmaßen suchen und bin bei meinem Hosengürtel schon im letzten Loch. Diese Plattform ist vielleicht eine Möglichkeit, einen Partner zu finden. Es ist aber nur eine Starthilfe und schützt auch nicht vor Enttäuschungen.
Meiner Meinung nach sollte man sich einige Eckdaten setzen (nicht zu viele), die für mich besonders wichtig sind wie z.B. Rauchen,Tiere,Kinder,Sport,Freizeitinteressen...
Unbedingt sollte man auch ein Foto von sich einstellen, das
zeugt von Offenheit und kann nicht gleich zu Enttäuschungen beim ersten persönlichen Treffen führen.
Sich nur auf Singlebörsen zu verlassen ist sicherlich nicht der effektivste Weg. Wichtig ist es, sich unter Menschen zu begeben. Durch Hobbys, Sport, Lesezirkel, Tagesreisen usw.
kann man mit anderen in Kontakt treten. Einfach mal den alleinstehenden Nachbarn fragen, ob er nicht Lust hat mit Dir Bowlen zu gehen oder mit Dir bei schönem Wetter einen Dampferausflug zu machen. Man muß die Scheu überwinden und auch mal eine Abfuhr einstecken können. Was haben wir zu verlieren?
Wenn ich mit diesem Artikel einigen Mut machen konnte, würde es mich freuen.
Holger