Wie du so da lagst…
Dein Haar silbern, voll und schön,
die lieben Züge – nicht mehr unter deiner Macht.
Dein Geist, einst ununterbrochen rege,
entzog sich nun dem täglichen Gescheh’n.
Du, die du früher nie um einen Rat verlegen,
ließest mich nun ratlos an deiner Seite steh’n.
Geht nicht – gibt’s nicht, war stets deine Devise,
die Lösung hattest immer gleich parat.
Schwere Stunden, die das Leben dir reichlich beschied,
nahmst du mit Optimismus, warst uns ein Vorbild,
du warst wirklich stark!
Mein Kind, das so sehr dich liebte,
streichelte dein müdes Angesicht.
Keiner mehr konnte dich erreichen,
doch diese Berührung quittiertest du mit einem Ausdruck,
der allen Schmerz der Welt erkennen ließ.
Wie gern wärst du zurück gekommen,
hättest uns fest in deine Arme geschlossen,
uns deine endlose Liebe spüren lassen.
Du fehlst uns, Mama, fehlst uns jeden Tag.
Nur eines können wir noch tun für dich,
uns deiner starken Liebe erinnern
und dich lieben, so lange es uns gibt.
Wie du so da lagst...
Es gibt Dinge, die wir nicht fassen können
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