WIE FRAUEN AUF MÄNNER WIRKEN
Vor allem nachdenkliche Männer haben seit jeher Probleme mit Frauen. Haben Frauen wirklich das Recht, alles an ihren Gefühlen zu messen?
Minnesänger wie Heinrich von der Vogelweide haben Frauen angeschmachtet, Kleriker wie Meister Ekkehard verdammt und für ihre eigene Wollust verantwortlich gemacht. Gäbe es die Frauen nicht, so schrieben sie, könnten sie sich ohne Anfechtung der reinen Lehren widmen und müssten nicht immer wieder in Sünde verfallen.
Ich schließe mich dem an und behaupte, dass niemand eine Bank überfiele wenn es keine Banken gäbe.
Später entwickelten Frauen ihre eigene Kultur und Denkweise. Sie erkannten intuitiv Zusammenhänge, die sich nicht in die Dogmen der Männergesellschaft einordnen ließen. Männer empfanden diese so andere Art nicht als Bereicherung, sondern als Bedrohung. Die Geschichte der Hexenverbrennungen kennen wir alle.
Arme Frauen, könnte man jetzt sagen. Alle wie sie da sind. Besonders arme rothaarige Frauen, die ja unter Männern als besonders scharf gelten, den Männern das letzte abverlangen und deshalb gefürchtet werden. Aber auch arme Männer, die Probleme mit ihnen haben, weil sie sie nicht verstehen.
Die nun folgende Schilderung ist typisch für die Erlebniswelt eines blauäugigen Softies, der immer nur das Beste für die ganze Welt möchte. Ich erzähle sie in der Ich-Form, damit sie nicht zu theoretisch klingt, auch wenn ich sie frei erfunden habe.
„Ich“ hörte also von meinem Vater.
TUE NIE EINER FRAU ETWAS ZULEIDE. DENKE DARAN, DASS DEINE MUTTER AUCH EINE FRAU IST
Das prägte sich so sehr ein, dass ich mich, als ich mit meiner ersten Freundin im Clinch war, am Scheideweg, zwischen Sex und Nicht-Sex (im doppelten Sinn der Bedeutung) entschloss, mich mittels kalten Wassers zu ernüchtern. Ich entschuldigte mich mit triefenden Haaren für meine Geilheit und fuhr nach Hause. Erst viel später habe ich verstanden, weshalb sie bald darauf mit mir Schluss gemacht hat.
Die Hochachtung vor der Frau, der Glaube daran, dass sie etwas Reines, Edles seien, hat mir mein Unterbewusstsein pausenlos weiter gepredigt. Ich bin heute noch gelegentlich erstaunt und entsetzt, wenn ich merke, dass Frauen oft sehr viel radikaler und konsequenter vorgehen als Männer, wenn es um darum geht, eine Beziehungskiste zu Feuerholz zu verarbeiten.
Vor etwa zwanzig Jahren, in einer Phase ohne Frau, schrieb ich folgenden Schmachtfetzen:
Frau der Träume die Du bist.
Keine Ahnung wie es ist
Dir über das Haar zu streichen,
küssen Deinen braunen, bleichen
Teint, mit ohne Sommersprossen.
Oh, wie hab ich es genossen
Deine Hand im Traum zu halten.
Kannst Du doch in mir entfalten
tiefes Glück auf kurze Frist.
Bist Du eckig? Bist Du rund?
Bist Du krank oder gesund?
Bist Du munter wenn Du wachst?
Bist Du faltig wenn Du lachst?
Bist Du gewölbt? Bist Du ganz flach?
Bist Du störrisch? Gibst Du nach
wenn ich Dich ganz sanft berühre?
Wenn ich Dich nicht strapaziere,
küsst Du mich dann auf den Mund?
Oh Du Frau als Traum des Lebens:
Nichts ist auf der Welt vergebens
was der Seele Freude spendet
und Impulse an uns sendet
die das Leben uns bereichern.
Liebe lässt sich in uns speichern.
Man kann Liebe weiter reichen,
Freude schenken ohne Gleichen,
in Erfüllung unsres Strebens
Ich war allein, fühlte mich einsam, unvollkommen. Ich träumte davon, eine Frau zu finden, die mich komplettieren (und nicht etwa filettieren, wie ein paar Damen vorher) konnte. Die mir etwas gab, über das ich selber nicht verfügte. Von emotional getroffenen Zufallsentscheidungen hatte ich die Nase voll.
Ich fertigte eine Liste. Wie sollte sie sein und wie auf keinen Fall? Ich strich und fügte hinzu, ich zerknüllte ganze Berge von Papier, warf sie an die Wand, schrieb neu, und schließlich zitterten meine schweißnassen Finger, als ich einen Katalog von Eigenschaften in den Händen hielt.
Intelligent sollte sie sein. Sie sollte meinem Bildungsstand standhalten können. Emotional sollte sie sein. Sie sollte in der Lage sein, aus dem Bauch heraus zu erkennen, wie ich etwas gemeint hatte, egal ob ich die richtigen Worte gefunden hatte oder nicht. Mich ergänzen sollte sie. Wenn ich ihr meine neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Zwischenmenschlichkeit schilderte, sollte sie sofort begreifen und meine geistigen Ergüsse weiter entwickeln. Dafür war ich bereit, auf sie einzugehen und jeden Tag für sie da zu sein, egal was sie auch immer von mir wollte. Wie in jer guten Symbiose. Achja, ehe ich’s vergesse: sie sollte mich nicht zappeln lassen, wenn ihr wisst, was ich meine. Sowas hatte ich hassen gelernt. Sex als Machtmittel zur Durchsetzung eigener Interessen, das hatte ich bei Frauen öfter erlebt.
Ich lernte eine kennen. Das heißt, sie lernte mich kennen, denn sie schob mir anlässlich einer Feier in der Kneipe einen Zettel über den Tisch. „Wenn du mit mir schlafen willst, einfach nur lächeln.“
Das imponierte mir gewaltig. Endlich eine Frau, die wusste, was sie wollte und ihre Sache selber in die Hand nahm. Die nicht alles dem Mann überließ. Ich lächelte.
Nachdem wir uns genügend ausgelächelt hatten, diskutierten wir nächtelang über alle aktuellen Probleme dieser Welt. Sie verstand mich sofort und ich verstand sie. Sie war genau das, was ich mir vorgestellt hatte. Und zappeln ließ sie mich nun wirklich nicht. Endlich eine Frau, bei der ich ohne störende, rosarote Brille erkennen konnte, wie unsere Chancen für eine glückliche Beziehung standen.
Verliebt war ich nicht in sie, aber von ihr begeistert, und sie anscheinend auch von mir. Als ich aber eines Tages vorschlug, unsere Adressen zu einer einzigen zu machen, reagierte sie erstaunt.
Nein, sagte sie. Ich bin nicht in dich verliebt. Um mit einem Mann eine Beziehung einzugehen, muss ich in ihn verliebt sein. Verstandesbeziehungen mag ich nicht.
Ich fragte sie, was denn notwendig sei, damit sie sich in einen Mann verliebe. Sie meinte, die Liebe käme unabhängig von allen logischen Erkenntnissen. Die Liebe sei so eine Art Himmelsgeschenk, und dieses Gefühl sei so schön, dass sie es in einer Beziehung nicht darauf verzichten wolle.
Ich fragte sie, was sie denn tun wolle, wenn sie, obwohl sie verliebt sei, irgendwann feststellen müsse, dass sie sich mit dem Mann nicht verstünde. Sie meinte, dann müsse eben immer einer nachgeben, wenn man verschiedener Meinung sei. Kompromisse seien schließlich die Würze des Lebens.
Ja, schön und gut, aber wenn man sich – obwohl man nicht ineinander verliebt sei -, fabelhaft verstünde, wenn man sich absolut wohl miteinander fühle und sich nicht vorstellen könne, jemals aufeinander zu verzichten, fragte ich sie... was dann sei.
Ohne jemals verliebt gewesen zu sein sei alles nichts, sagte sie entschieden. Dann sei das Freundschaft.
Ich fragte sie noch, wie sie denn auf die Idee gekommen sei, mir den Zettel rüber zu schieben.
Wenn man Sonntags morgens aufwacht und im Halbschlaf mit dem Hand auf dem zweiten Kopfkissen sucht und es ist niemand da, dann merkt man, das einem jemand fehlt. Dann suche frau sich jemanden, wenn sie einigermaßen frei von bürgerlichen Hemmungen sei. So lange, bis der Richtige komme, sagte sie. Woran frau merke, dass er der Richtige sei? Wenn sie sich in ihn verlieben könne. Dann müsse der Mann, mit dem sie aus Lust geschlafen hätte, Verständnis dafür haben, wenn sie ihn bäte, aus ihrem Leben zu verschwinden.
Wir kamen nicht zusammen. Ich verschwand wirklich. Sie verliebte sich irgendwann, heiratete, brachte Kinder zur Welt, und der Mann nutzte ihre Bereitschaft, ihm aus Liebe und Verlustangst pausenlos nachzugeben, um sein Ding zu machen und schließlich seiner Wege zu gehen.
Eine JEIN-Frau, so nenne ich solche Frauen, hat klare Vorstellungen von dem, was sie will. Aber nur, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Die beruhen meist auf den Vorstellungen ihrer Mutter
„Meine Oma wollte mich mit dem Karl verkuppeln, weil da Geld zu Geld gekommen wäre, aber ich habe deinen Vater geheiratet. Weil ich den liebte“, hatte ihre Mutter gesagt.
„WIR FRAUEN HABEN DAS RECHT ZU LIEBEN UND ZU FÜHLEN“
Eine Jein-Frau bleibt lieber allein, wenn sie nicht den Mann kriegt, in den sie sich verlieben kann. Und ist später um so schwerer enttäuscht, wenn die Liebesbeziehung zerbricht. Dann sind wieder mal die Männer schuld.
Mir stellt sich die Frage (und das bin jetzt wieder ich selbst):
1. Können sich Frauen vielleicht nur dann verlieben, wenn sie um diese Liebe kämpfen müssen?
2. Können sie nicht einmal im Leben nach Einsicht handeln anstatt nach Bauchgefühl?
Ich schließe mich dem an und behaupte, dass niemand eine Bank überfiele wenn es keine Banken gäbe.
Später entwickelten Frauen ihre eigene Kultur und Denkweise. Sie erkannten intuitiv Zusammenhänge, die sich nicht in die Dogmen der Männergesellschaft einordnen ließen. Männer empfanden diese so andere Art nicht als Bereicherung, sondern als Bedrohung. Die Geschichte der Hexenverbrennungen kennen wir alle.
Arme Frauen, könnte man jetzt sagen. Alle wie sie da sind. Besonders arme rothaarige Frauen, die ja unter Männern als besonders scharf gelten, den Männern das letzte abverlangen und deshalb gefürchtet werden. Aber auch arme Männer, die Probleme mit ihnen haben, weil sie sie nicht verstehen.
Die nun folgende Schilderung ist typisch für die Erlebniswelt eines blauäugigen Softies, der immer nur das Beste für die ganze Welt möchte. Ich erzähle sie in der Ich-Form, damit sie nicht zu theoretisch klingt, auch wenn ich sie frei erfunden habe.
„Ich“ hörte also von meinem Vater.
TUE NIE EINER FRAU ETWAS ZULEIDE. DENKE DARAN, DASS DEINE MUTTER AUCH EINE FRAU IST
Das prägte sich so sehr ein, dass ich mich, als ich mit meiner ersten Freundin im Clinch war, am Scheideweg, zwischen Sex und Nicht-Sex (im doppelten Sinn der Bedeutung) entschloss, mich mittels kalten Wassers zu ernüchtern. Ich entschuldigte mich mit triefenden Haaren für meine Geilheit und fuhr nach Hause. Erst viel später habe ich verstanden, weshalb sie bald darauf mit mir Schluss gemacht hat.
Die Hochachtung vor der Frau, der Glaube daran, dass sie etwas Reines, Edles seien, hat mir mein Unterbewusstsein pausenlos weiter gepredigt. Ich bin heute noch gelegentlich erstaunt und entsetzt, wenn ich merke, dass Frauen oft sehr viel radikaler und konsequenter vorgehen als Männer, wenn es um darum geht, eine Beziehungskiste zu Feuerholz zu verarbeiten.
Vor etwa zwanzig Jahren, in einer Phase ohne Frau, schrieb ich folgenden Schmachtfetzen:
Frau der Träume die Du bist.
Keine Ahnung wie es ist
Dir über das Haar zu streichen,
küssen Deinen braunen, bleichen
Teint, mit ohne Sommersprossen.
Oh, wie hab ich es genossen
Deine Hand im Traum zu halten.
Kannst Du doch in mir entfalten
tiefes Glück auf kurze Frist.
Bist Du eckig? Bist Du rund?
Bist Du krank oder gesund?
Bist Du munter wenn Du wachst?
Bist Du faltig wenn Du lachst?
Bist Du gewölbt? Bist Du ganz flach?
Bist Du störrisch? Gibst Du nach
wenn ich Dich ganz sanft berühre?
Wenn ich Dich nicht strapaziere,
küsst Du mich dann auf den Mund?
Oh Du Frau als Traum des Lebens:
Nichts ist auf der Welt vergebens
was der Seele Freude spendet
und Impulse an uns sendet
die das Leben uns bereichern.
Liebe lässt sich in uns speichern.
Man kann Liebe weiter reichen,
Freude schenken ohne Gleichen,
in Erfüllung unsres Strebens
Ich war allein, fühlte mich einsam, unvollkommen. Ich träumte davon, eine Frau zu finden, die mich komplettieren (und nicht etwa filettieren, wie ein paar Damen vorher) konnte. Die mir etwas gab, über das ich selber nicht verfügte. Von emotional getroffenen Zufallsentscheidungen hatte ich die Nase voll.
Ich fertigte eine Liste. Wie sollte sie sein und wie auf keinen Fall? Ich strich und fügte hinzu, ich zerknüllte ganze Berge von Papier, warf sie an die Wand, schrieb neu, und schließlich zitterten meine schweißnassen Finger, als ich einen Katalog von Eigenschaften in den Händen hielt.
Intelligent sollte sie sein. Sie sollte meinem Bildungsstand standhalten können. Emotional sollte sie sein. Sie sollte in der Lage sein, aus dem Bauch heraus zu erkennen, wie ich etwas gemeint hatte, egal ob ich die richtigen Worte gefunden hatte oder nicht. Mich ergänzen sollte sie. Wenn ich ihr meine neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Zwischenmenschlichkeit schilderte, sollte sie sofort begreifen und meine geistigen Ergüsse weiter entwickeln. Dafür war ich bereit, auf sie einzugehen und jeden Tag für sie da zu sein, egal was sie auch immer von mir wollte. Wie in jer guten Symbiose. Achja, ehe ich’s vergesse: sie sollte mich nicht zappeln lassen, wenn ihr wisst, was ich meine. Sowas hatte ich hassen gelernt. Sex als Machtmittel zur Durchsetzung eigener Interessen, das hatte ich bei Frauen öfter erlebt.
Ich lernte eine kennen. Das heißt, sie lernte mich kennen, denn sie schob mir anlässlich einer Feier in der Kneipe einen Zettel über den Tisch. „Wenn du mit mir schlafen willst, einfach nur lächeln.“
Das imponierte mir gewaltig. Endlich eine Frau, die wusste, was sie wollte und ihre Sache selber in die Hand nahm. Die nicht alles dem Mann überließ. Ich lächelte.
Nachdem wir uns genügend ausgelächelt hatten, diskutierten wir nächtelang über alle aktuellen Probleme dieser Welt. Sie verstand mich sofort und ich verstand sie. Sie war genau das, was ich mir vorgestellt hatte. Und zappeln ließ sie mich nun wirklich nicht. Endlich eine Frau, bei der ich ohne störende, rosarote Brille erkennen konnte, wie unsere Chancen für eine glückliche Beziehung standen.
Verliebt war ich nicht in sie, aber von ihr begeistert, und sie anscheinend auch von mir. Als ich aber eines Tages vorschlug, unsere Adressen zu einer einzigen zu machen, reagierte sie erstaunt.
Nein, sagte sie. Ich bin nicht in dich verliebt. Um mit einem Mann eine Beziehung einzugehen, muss ich in ihn verliebt sein. Verstandesbeziehungen mag ich nicht.
Ich fragte sie, was denn notwendig sei, damit sie sich in einen Mann verliebe. Sie meinte, die Liebe käme unabhängig von allen logischen Erkenntnissen. Die Liebe sei so eine Art Himmelsgeschenk, und dieses Gefühl sei so schön, dass sie es in einer Beziehung nicht darauf verzichten wolle.
Ich fragte sie, was sie denn tun wolle, wenn sie, obwohl sie verliebt sei, irgendwann feststellen müsse, dass sie sich mit dem Mann nicht verstünde. Sie meinte, dann müsse eben immer einer nachgeben, wenn man verschiedener Meinung sei. Kompromisse seien schließlich die Würze des Lebens.
Ja, schön und gut, aber wenn man sich – obwohl man nicht ineinander verliebt sei -, fabelhaft verstünde, wenn man sich absolut wohl miteinander fühle und sich nicht vorstellen könne, jemals aufeinander zu verzichten, fragte ich sie... was dann sei.
Ohne jemals verliebt gewesen zu sein sei alles nichts, sagte sie entschieden. Dann sei das Freundschaft.
Ich fragte sie noch, wie sie denn auf die Idee gekommen sei, mir den Zettel rüber zu schieben.
Wenn man Sonntags morgens aufwacht und im Halbschlaf mit dem Hand auf dem zweiten Kopfkissen sucht und es ist niemand da, dann merkt man, das einem jemand fehlt. Dann suche frau sich jemanden, wenn sie einigermaßen frei von bürgerlichen Hemmungen sei. So lange, bis der Richtige komme, sagte sie. Woran frau merke, dass er der Richtige sei? Wenn sie sich in ihn verlieben könne. Dann müsse der Mann, mit dem sie aus Lust geschlafen hätte, Verständnis dafür haben, wenn sie ihn bäte, aus ihrem Leben zu verschwinden.
Wir kamen nicht zusammen. Ich verschwand wirklich. Sie verliebte sich irgendwann, heiratete, brachte Kinder zur Welt, und der Mann nutzte ihre Bereitschaft, ihm aus Liebe und Verlustangst pausenlos nachzugeben, um sein Ding zu machen und schließlich seiner Wege zu gehen.
Eine JEIN-Frau, so nenne ich solche Frauen, hat klare Vorstellungen von dem, was sie will. Aber nur, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Die beruhen meist auf den Vorstellungen ihrer Mutter
„Meine Oma wollte mich mit dem Karl verkuppeln, weil da Geld zu Geld gekommen wäre, aber ich habe deinen Vater geheiratet. Weil ich den liebte“, hatte ihre Mutter gesagt.
„WIR FRAUEN HABEN DAS RECHT ZU LIEBEN UND ZU FÜHLEN“
Eine Jein-Frau bleibt lieber allein, wenn sie nicht den Mann kriegt, in den sie sich verlieben kann. Und ist später um so schwerer enttäuscht, wenn die Liebesbeziehung zerbricht. Dann sind wieder mal die Männer schuld.
Mir stellt sich die Frage (und das bin jetzt wieder ich selbst):
1. Können sich Frauen vielleicht nur dann verlieben, wenn sie um diese Liebe kämpfen müssen?
2. Können sie nicht einmal im Leben nach Einsicht handeln anstatt nach Bauchgefühl?
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