Jeder von uns kennt das Nibelungenlied: Siegfried der große
Held, tötet den Trachen. Er badet sich in dessen Blut und
wird dadurchunverwundbar. Kein Schwert kann ihm etwas anhaben.
Doch während er sich im Drachenblut badet, fällt ein Lindenblatt auf seine Schulter. Das ist die schwache Stelle,
die eine wunde Stelle.
Wir können dem Tot nicht entgehen - eine Grundwahrheit
unserer menschlichen Existenz.Nichts fällt dem Menschen so schwer, als dass er sich seine Endlichkeit und Sterblichkeit eingesteht. Was wird nicht alles getan dies zu überspielen !
Die wunde Stelle bleibt. Alle Mittel werden in Bewegung
gesetzt, um auch sie noch zu schließen, aber es gelingt
nicht.Gott ist zu unserem Heil einen anderen Weg gegangen.
Er wird Mensch und lässt sich verwunden,um die Menschen
von ihrem Wahn der Unverwundbarkeit zu erlösen.
Wir sind nicht unverwundbar
Es ist ein uralter Traum der Menschheit, unverwundbar zu sein.
2 Platinern gefällt der Artikel
Gefällt mir auch
Kommentare zum Artikel