vor vielen jahren lebte im bröltal ein alter geomant mit seiner frau der sein brot mit töpferei verdingte.
er war ein unfreundlicher wortkarger mann und grub aus dem boden des waldes seinen ton für die gefäße und mahlte steine für glasuren.....er malte magische bilder und zeichnete symbole an sein selbstgebautes häuschen.
irgendwann bekam er auch einen schüler,der von ihm das alte töpferhandwerk erlernte und durch eine harte schule bei ihm ging....diesen schüler habe ich kennegelernt und bin auf die wunder dieses tales aufmerksam gemacht worden;

man laüft ein stück durch den wald immer an einem fluß entlang der wahre wundersteine in sich birgt,es finden sich platte schwarze schieferplatten mit verrückten formen,naturtonsteine in verschiedenen farbtönen von hellrot bis dunkelviolett,korallen in grau und auch rot....nun ich habe schon immer steine gern gesammelt ,egal wo ich mich befand ,aber in diesem besagten tal gibt es ganz besondere und wenn man sich eine weile vertieft in dieses suchen dann rückt die welt sehr weg und ein eigenartiger zustand umfängt einen.
ich habe stellen aufgesucht andenen ich vor über 10 jahren besondere steine hinterlegt habe...ich hab sie wiedergefunden,von moos überwachsen...ein seltsames gefühl.
ich ließ sie dort liegen,wollte nichts verändern,wer weiß ...plötzlich bemerkte ich wie mein hund nach oben schaute und guckte als ob er ein gespenst sehe ,völlig erstarrt und reglos...ich drehte mich um......und wahrlich, ich sage euch,da stand der alte pentzberg an einen baum gelehnt in alten lumpen mit einem schlapphut,...ich stand so reglos wie mein hund, vergewisserte mich meiner nüchternheit und war sprachlos über das wunder dieser unglaublich realen"täuschung".
oder war es eben doch keine?
nun ich bin jedenfalls mit einem lächeln nach hause und finde es wunderbar,daß es wirklich noch geheimnisvolle wälder gibt die mitten zwischen uns sich befinden...um die ecke eben.....