Sonntagmorgen!

Der erste richtig warme Tag dieses Frühlings...

Die Sonne scheint, ich fahre gutgelaunt Brötchen holen, treffe Bekannte, die alle schon strahlen. Ich habe eine Fahradtour mit Freunden vor und freue mich darauf. Mein Sohn und mein Enkel haben bei mir übernachtet und warten auf die duftenden Brötchen. Nach dem Frühstück fahren die Beiden weg, um einen alten Traktor zu reparieren. Ein gutes Team, die Beiden! Der Kleine ist sieben, die Ehe meines Sohnes ist geschieden, aber alles hat sich gut entwickelt. Der Kleine ist an jedem Wochenende bei seinem heißgeliebten Papa und es hat sich eingebürgert., daß sie am Samstag und am Sonntag zu mir zum Frühstück kommen. Und ich freue mich, daß alles so gut geregelt ist. So geht es eben gottlob auch.

 

Ich gehe nach draußen, treffe meine Mitbewohner (wir sind drei Parteien im Haus) Es gibt einen dritten Kaffe auf der Terasse und wir lösen zusammen das Kreuzworträtsel der Sonntagzeitung. Der Hund "Vicky" liegt uns zu Füßen, aalt sich in der Sonne, "Elvira", die Katze kommt dazu und schnurrt um unsere Beine.

 

Mittags fährt mich mein Sohn mit meinem Fahrrad zum Treffpunkt. Strahlende Gesichter ob des schonen Wetters. Wir radeln schwatzend und lachend durch Wald und Feld, freuen uns immer wieder, daß die Sonne scheint. Wir besichtigen eine alte Ziegelei, es steht Kaffee bereit und Kekse. Alles ist total locker. Der Besitzer führt uns herum und beantwortet all unsere Fragen. Als wir damit durch sind, fahren wir weiter zu einem Cafe. Anschließend fahre ich nach Hause und die anderen müssen noch eine schöne Strecke zurücklegen.

 

Ich bin zu Hause und ein Freundin kommt vorbei. Ich mache eine Flasche gut gekühlten Wein auf, mit dem wir uns auf den Rasen setzen. Wir reden und lachen und ein wenig graust sich meine Freundin vor dem Montag, weil sie wieder arbeiten muß und das Wochenende viel zu schnell für sie vorbei ist. Sie fährt am frühen Abend heim. Mein Sohn ruft von zu Hause an, um zu fragen, ob ich Lust habe auf ein Stück Grillfleisch. Natürlich habe ich Lust darauf. Er holt mich ab. Der Kleine zeigt mir voller Stolz seine Künste auf seinen Inlinern. Er strahlt übers ganze Gesicht. Wir essen und mein Sohn krendenzt mir noch ein Glas Rotwein. Er bringt mich nach Hause, ich nehme ihn in den Arm und sage: Danke!!

 

Danke, mein Sohn, für den netten Abend, für Deine Liebe. Und ich bin glücklich über diesen schönen Sonntag. Und ich bin dankbar, daß ich gelernt habe, dieses kleine, große Glück schätzen zu können.

 

Es war ein wunderschöner Sonntag und ich wünsche allen Lesern dieses Artikels ganz viele solcher Sonntage und........ daß sie es wie ich genießen und schätzen können.