Mona und der Stammtisch Langenfeld
Mona wird durch einen Bekannten auf Platinnetz aufmerksam gemacht. Nach anfänglichem Zögern ist sie schnell richtig bei der Sache und lädt schließlich zu einem Frühstück in Langenfeld ein. Kaum... lesen
Uwe hörte auf den Ratschlag seines Bruders, meldete sich bei Platinnetz an - und fand dort seine große Liebe Sabine. Die beiden haben ihre eigene Patchwork-Familie gegründet und sogar eigenen Nachwuchs bekommen.
Wer sich einsam vorkommt und einen Bruder mit guten Ratschlägen hat, der sollte darauf hören, was der Bruder einem sagt. Meiner sagte: „Junge, geh ins Internet. Ich hab da ne ganz dolle Seite aufgetan.“ Tja, man hört ja auf seinen großen Bruder. Das war die Vorgeschichte. Auf Platinnetz habe ich zuerst ein bisschen rumgeklickt. Dann finde ich auf einmal ein Feld: „Ihre Glückstreffer“. Ich klick drauf, und da war sie und lächelte mich an. Biene2711 aus Neuss. Gar nicht soweit weg von mir dachte ich und schrieb sie einfach mal an. Es dauerte schon eine Zeit, bis sie mir antwortete. Wir verabredeten uns online und quatschten über tausend Sachen.
Wir waren auf einer Wellenlänge, das merkte ich sofort. Sie erzählte mir, wo sie arbeitet und was sie sonst so macht. Aber Ihre Telefonnummer rückte sie nicht raus. Ich war aber durch die ganze Schreiberei so verrückt danach, ihre Stimme zu hören, dass ich kurzerhand nach Feierabend bei ihrer Arbeitsstelle aufkreuzte. Als ich vor ihr stand, war sie schon sehr überrascht. Ich hoffte auch angenehm. Das erste, was sie zur mir sagte war: „Willste `n Kaffee?“ Natürlich wollte ich einen und habe sie dabei beobachtet. Wir haben vielleicht zwei Sätze gesprochen, Sabine hatte kaum Zeit. Ich musste ja auch nach Hause, da meine kleine Tochter auf mich wartete. Ich hatte aber das erreicht, was ich wollte. Als wir uns am gleichen Abend bei Platinnetz wieder trafen, hat sie mir sofort ihre Telefonnummer gegeben. Wir haben uns kurz darauf verabredet. Wohin? Ins Kino natürlich. Nach diesem Abend haben wir uns so oft es ging gesehen oder wenigstens telefoniert. Dann kam der gemeinsame Urlaub. Wir waren wie eine moderne Patchwork-Familie. Sabine und ihre Tochter Jenny, meine Tochter Melissa und ich. Nach dem Urlaub kam der Tag der Tage: „Schatz, ich glaub ich bin schwanger!“
Seit Dezember 2008 wohnen wir zusammen mit unseren Töchtern unter einem Dach. Und seit dem 15. April haben wir noch einen Bewohner. Viel mehr eine Bewohnerin, denn „wir können halt nur Mädchen“. Ein süßer Fratz, wie man sieht. Abschließend kann ich nur sagen, ich danke meinem Bruder für den Tipp, ich danke Platinnetz für die tolle Seite und danke natürlich meiner Biene, das sie sich auf mich eingelassen hat.
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