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Abzocke am Totenbett? …… Sollte man vorsorgen? Und wie?
Todesfall in der Familie … Trauer, Schock, Kopflosigkeit … und dann?
Dann kommt der Zusammenprall mit der Realität! Ja, dann müssen ungewohnte Entscheidungen getroffen werden:
Wie hätte der/die Verstorbene seine Beisetzung haben wollen? Erd-, Feuer-, Seebestattung? Trauerfeier? …? …?
Unsicherheit kommt zusätzlich auf, denn er/sie hat ja nichts bestimmt!
Und dann kommen mit der Unterstützung in Person des Bestatters die Kosten:
-> für den Bestatter von der Sargausstattung bis zur Danksagung mit schier endloser Aufpreisliste,
-> für den Steinmetz,
-> für die Kirche von der Trauerfeier bis zum Orgelspieler mit jeder Menge aufpreispflichtiger Leistungen,
-> für die Behörden von der Friedhofsgebühr über den Erbschein bis zur Gebühr für die Genehmigung einer Grabmalaufstellung,
-> für die Sonstigen (Versicherungen, Arbeitgeber, Banken etc.).
Da muss schon Erbmasse da sein, um alles bezahlen zu können! Und sind die angebotenen Leistungen ihren Preis wert (bei den Behörden kann man ihnen leider nicht entgehen)? Und, hat man alles richtig gemacht?
Bleibt die Gretchenfrage:
Macht es Sinn, schon zu Lebzeiten für den eigenen Tod vorzusorgen und alle Details festzulegen, damit die Hinterbliebenen nicht in Verdrückung geraten? Oder sollte es nach dem Motto gehen: Nach mir die Sintflut?
Unterhaltungsfrage von: Ehemaliges Mitglied
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