-

-
Das Sterben gehört zum Lebenslauf
Im Rückblick auf eine vor einigen Tagen hier angesprochene Frage mit ähnlicher Überschrift, die mich weiterhin beschäftigt, möchte ich dieses überaus sensible Thema nochmals zu Diskussion anbieten.
Sowohl die Fragestellung, als auch der weitere Verlauf der Frage erschien mir persönlich nämlich so ziemlich daneben.
Die Herausforderungen, die uns das Leben im Hinblick auf "gemeinsam zu bewältigende Aufgabe" stellt, werden meiner Meinung nach heutzutage nämlich weitgehend verkannt.
Allzu leicht wird über Situationen geurteilt, in denen uns die persönliche Erfahrung fehlt. Der bloße Verweis darauf, die Bevölkerungszahl der Erde könne "zu hoch" werden erscheint mir nicht gerechtfertigt. Und wenn dies schon die Wurzel des Übels sein soll, so wird die Grundlage im wesentlichen bei der schnellen Vermehrung und nicht beim nicht rechtzeitigen Ableben zu suchen sein.
Tenor der Frage war jedoch: "Wir verhindern das Ableben durch die Weiterentwicklung der Medizin, die Bewältigung von Epidemien und das Bewältigen von Katastrophenfolgen"
Meiner Meinung nach hat das vorherrschende, in erster Linie auf Profit ausgelegte Denken, das die Mitmenschlichkeit in den Hintergrund treten lässt, den weitaus größten Anteil an der Misere.
Bei einer Gleichung, in der "Geben" und "Nehmen" sich ausgleichen sollten, sind viele nämlich nicht mehr zum Geben bereit, und anstelle des Nehmens, das ja ein Geben voraussetzt steht dann nur noch das "Fordern".
Ich bitte um eine sachliche und freundschaftliche Diskussion, bei der es nicht nur das Verhalten der anderen zu kritisieren gilt, sonder jeder auch einmal sein eigenes Verhalten betrachten sollte.
Themenfrage von: A. Gutemine
Antworten