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  • mindestlohn ja oder nein?

    de wahlkampf steht vor der tür und das thema mindestlohn wird ein thema werden.

    die spd fordert einen mindestlohn von 7,50 € pro stunde. rechnen wir das mal durch:

    modellfall: arbeitnehmer, ledig, keine kinder, kirchenmitglied, arbeitet 165 stunden im monat a 7,50€.

    ergebnis: 1.237,50 € brutto im monat
    netto im monat 928,12 €.

    mit diesem lohn ist meiner meinung nach das abstandsgebot zwischen dem sozialhilfebezug und der arbeit nicht gegeben. dieses arme "schwein" von arbeitnehmer muss im regelfall ein auto unterhalten um überhaupt zu seinem arbeitsplatz zu kommen.

    modellfall: arbeitnehmer, ledig, keine kinder, kirchenmitglied, arbeitet 165 stunden im monat a 10,00 €.

    ergebnis: 1.650 € brutto im monat
    netto im monat 1.128,60 €.

    damit wäre ganz eindeutig ein arbeitsanreiz gegeben.

    jetzt werden viele von euch argumentieren.....wer soll das denn bezahlen?

    meine gegenfrage wäre.... wer könnte denn die arbeit liegen lassen? meint ihr die hotels drücken ihren gästen den schrubber und wischlappen in die hand?

Antworten

  • R. Schubi 02.06.2009, 05:37:15

    Herbert, machst Du es Dir nicht zu einfach, das sehen wir jeden Tag im TV, Arbeitslose sind alle faul, wollen ja gar nicht, saufen den ganzen Tag und jammern nur?
    Die, Reichen saufen auch, zum Teil sogar mehr(nur teurer).
    TV, bildet offensichtlich wirklich.

  • L. Murkel 02.06.2009, 08:42:34

    Mittlerweile sind wir schon so weit, dass das Gehalt auch nicht mehr der Ausbildung entspricht.
    Eine junge Frau, im Gesundheitsbereich tätig, teure Ausbildung und jede Menge Fortbildung, also immer auf dem neuesten Stand und vor allem, Studium und auch alle Fortbildungen aus eigener Tasche bezahlt und nun ca. 10 Jahre im Beruf, bekommt so ca. das Nettogehalt, wie im Modellfall zwei angegeben. Davon muss sie aber Miete, Auto (ist beruflich erforderlich), Versicherungen, Altersvorsorge usw. selbst bestreiten. Um einigermaßen über die Runden zu kommen, hat diese Frau noch einen Zweitjob. Von leistungsgerechter Entlohnung kann man da ja wohl auch nicht mehr sprechen.
    Den Schritt in die Selbständgigkeit kann sie auch nicht machen, denn wie soll sie das Geld ansparen und genug Kapital dafür zu haben. Heil- und Pflegeberufe werden mittlerweile ja auch nicht mehr gefördert.
    Ich habe schon Respekt vor dieser Frau, denn sie macht ihre Arbeit mit so viel Liebe und Überzeugung.

  • Ehemaliges Mitglied 02.06.2009, 06:57:48

    mein beitrag sollte mehr in richtung mindestlohn gehen und ich habe das abstandsgebot zum sozialhilfesatz nur als hinweis aufgefasst.

  • H. bandido 02.06.2009, 05:25:02

    wie wäre es mit bildung und ausbildung, etwas ehrgeiz fleiss und dem wissen, dass man selbstverantwortlich sein einkommen bestimmen kann.. bis zu einer bestimmten grenze... dieses "ich bekomme nicht genug"-kotzt mich ehrlich gesagt an!

  • H. bandido 02.06.2009, 07:18:44

    auf dieser basis diskutiere ich mit...