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  • was machen wir mit unserem atommmüll?

    der ausstieg aus der kernenergie ist beschlossen. nur was machen wir mit unserem atommüll und den daraus resultierenden belastungen für die kommenden 100.000 jahre?

    wir sind noch nicht einmal in der lage unseren bundeshaushalt sicher zu planen. wie sollte das über 100.000 jahre beim atommüll gelingen?

Antworten

  • Ehemaliges Mitglied 05.06.2009, 11:22:09

    Clemens Du sagst es! Warum sollte sich die Menschheit
    Sorgen machen?!

    Poppen wir doch unkontrolliert und saufen und futtern, so wie wir es bis heute gemacht haben...

  • D. Frosch 05.06.2009, 07:50:50

    Siehste....wieder der Mensch mit seinem Energiehunger....immer mehr,immer weiter...da braucht man eben Atomstrom.
    Und....was interessiert den Menschen was in 100.000 Jahren passiert.....eine dicke Fleischportion auf dem Teller und die BILD-Zeitung daneben....was braucht Mensch mehr um glücklich zu sein????????

  • K. Aladin 05.06.2009, 18:00:19

    Also gut, ich habe ausgeschlafen, gehn wir´s an:
    Das Verluste entstehen, ist mir klar. Die Gleichstromübertragung wurde , wie Flari schreibt, schon zu Zeiten von Edison favorisiert und in einigen amerikanischen Städten wurde das auch praktiziert. Aber dazu müßten dann in mehreren Stadtteilen kleine Kraftwerke stehen. Gleichstrom ist nun mal dem ohmschen Widerstand unterworfen und bei Wechselstrom hat Cosinus Phi das Sagen (Verlustleistung).
    Westinghouse hat das Problem erkannt und hat Wechselstrom den Vorzug gegeben. Dazu sind natürlich Transformatoren nötig. Je höher die Frequenz, desto weiter außen und verlustfreier läuft die Spannung. Also hat man sich für AC entschieden, aber nicht übertreiben, so ab 10 KHz wird das Kabel zum Sender...
    Flari, meintest Du evtl. Supraleiter? Geht nur im Labor. Glaube kaum, dass man Überlandleitungen mit flüssigem Stickstoff kühlen kann.
    Weiter: Es ist ja nicht nötig, Strom so weit zu transportieren. Selbst hier in Deutschland werden schon gute Ergebnisse mit Solarenergie erzielt. Man kann das ja, wie schon geschrieben, in kleinere Areale aufteilen.
    Südeuropa bietet sich z.B. an. Nur müßten sich alle einig sein.
    Die größten Probleme liegen meiner Meinung nach in der Speicherung der Energie.
    AKW´s laufen durch, haben immer ihre Grundleistung. Wenn Mutti Essen kocht, steigt der Bedarf innerhalb von Minuten auf den 2-3-fachen Wert, aber nur für max. 2 Stunden.
    Atomstrom kann man nicht so schnell rauf- und runterfahren; darum kauft ja z.B. Frankreich in Deutschland in Spitzenzeiten Strom, der hier mit Braunkohle produziert wird und unsere Umweltbilanz verschlechtert.

    Sylvia, ohne zynisch sein zu wollen; es ist nun mal eine (bedauernswerte) Tatsache, dass unsere Welt nicht für alle ausreicht, wenn wir weiter so mit unseren Ressourcen verfahren. Vermindertes Wachstum heißt nicht Exodus. Sieh es mal wie in der Arbeitswelt; da nennt man das Fluktuation.

  • K. Aladin 05.06.2009, 08:45:09

    Energie ist genug da. Um die Tagesenergie dieser gesamten Welt zu bestreiten, bräuchte man nur ein Areal von 100 x 100km mit Solarzellen zu versehen. Geeignete Gebiete gibt es genügend.
    Dazu Wasserkraft, Geothermie, Gezeiten, Wind....
    Biomasse nur dort, wo der Boden keine hochwertigen Anbauten erlaubt. Aber warum dort investieren, wenn es doch einfacher ist, die AKW´s durchlaufen zu lassen.

  • Ilona Lula 05.06.2009, 14:52:06

    Der kommt zu uns nach Niedersachsen und wir freuen uns strahlend darauf .