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  • wie würdet ihr das rentensystem hinsichtlich des renteneintrittes reformieren?

    die koalition streitet über die altersteilzeit. nachdem der damalige arbeits- und sozialminister müntefering in der koalition das heraufsetzen des rentenalters auf 67 jahre durchgesetzt hat, fängt die spd an, dieses wieder in frage zu stellen. die cdu widerspricht den vorstellungen der spd.
    man hat wieder das gefühlt, hier geht es nicht um vernunft sondern um wahlkampf, und mal wieder am volk vorbei.
    wie würdet ihr die renten bezüglich des renteneintrittes reformieren, eine reform, die auch finanzierbar ist?

Antworten

  • Ehemaliges Mitglied 16.06.2008, 11:57:20

    Unser Rentensystem ist eine Tragödie, eine Mutter, die ein paar Kinder grossgezogen hat, dadurch Rentenanwartschaftszeiten nicht vorweisen kann, später geschieden wird, hat die Toilettenkarte gezogen und davon gibt es einige.

    Der Geringverdiener liegt kaum über Sozialhilfesatz, er wird bestraft, dass er ein Leben lang eingezahlt hat.

    Der Selbständige, der in seiner Anfangszeit kein Geld für Rücklagen hatte wird in die Altersarmut fallen.

    So gut wie den bisherigen Rentnern wird es uns nicht mehr gehen.

    Hauptsache unsere Politiker haben nach kurzer erfolgloser Zeit ausgesorgt. Siehe ua. Oskar L.

    Das ist erschreckend. Da ist das niederländische Rentensystem deutlich gerechter.

  • Ehemaliges Mitglied 16.06.2008, 11:23:22

    Günter....sehe ich auch so....da spielen viele Faktoren eine große Rolle

  • Ehemaliges Mitglied 16.06.2008, 11:39:39

    laienhaft deswegen, weil es komplexe Berechnungen gibt in Bezug auf statistische Altersgruppen, "des erlebens", Rente von Witwen, Waisen - Mehrverdiener, Geringerverdiener etc. Ich würde nicht unbedingt "einfach mal so" in dieses Thema hineinschreiben wollen - denn für mich müsste in allererster Linie der Hebel wo ganz anders angesetzt werden... bei den Pensionen von Beamten und Politikern.

    Ich kenne einen Pensionäre aus dem gehobenen Dienst - mittlerweile Ende 70, der bekommt über 5.000,- € Pension monatlich. Der Gedanke, dass dieser Mensch no nie einen einzigen Cent in die Rente eingezahlt hat - und wie viele es davon gibt, ist einfach nur erschreckend. Damit meine ich auch die tausende von "Politiker", die Beides bekommen - Pensionen UND "politische Rente".
    Wieviele "Arbeitnehmer" müssen Monat für Monat Steuern zahlen, um diese 5.000,- zu finanzieren. DAS wäre ein Ansatzpunkt zur Überlegung. Daher sind jegliche Überlegungen der angesprochenen Frage "laienhaft".

  • H. W-d 16.06.2008, 13:08:31

    Günter 11:39, sehr überlegenswert und ein guter vorschlag.

  • K. die-löwin 16.06.2008, 11:38:30

    österreichische Verhältnisse in Deutschland wären für mich erfreulich.
    Ich habe vierzig Beitragsjahre und werde mit 18 % Abschlag in Rente gehen. Und das für alle Zeit.
    Allerdings frage ich oft, wie lange dieses Rentensystem noch Bestand haben kann. Wir werden hier mit Sicherheit keine Lösung finden.