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Ahnenforschung

  • Erfahrungsaustausch

    Da bei meiner Frau ein runder Geburtstag ansteht, begann die Suche nach dem besonderen Geschenk. Die Idee entstand, einmal unsere Familiengeschichte anzuschauen und zu recherchieren, was unsere Vorfahren so gemacht haben.
    Da ich vermute, dass noch einige Andere das Thema spannend finden könnten, bzw. sogar Erfahrung darin haben, möchte ich mit ein paar Fragen beginnen.
    Was ist von diversen Computerprogrammen zu halten und wie kommt man an die Informationen, die wirklich lange zurückliegen? Haben Sie vielleicht selbst ein solches Projekt angegangen und wie erfolgreich waren Sie dabei?
    Gibt es hier vielleicht Experten, die ihre eigene Erfahrung und vor allem Tipps zur Herangehensweise mitteilen möchten?

Beiträge

  • E. Heidekraut 10.06.2007, 15:41:42

    Hallo Herr Gellert,
    die Ahnenforschung ist ein unglaublich interessantes Betätigungsfeld, das niemals langweilig wird, allerdings viel Zeit in Anspruch nimmt.
    Es gibt viele Möglichkeiten, an Daten und Dokumente zu kommen, wenn sie denn die Kriegseinwirkungen überstanden haben.
    Hilfreich für den Einstieg in die Ahnenforschung wäre ein Ahnenpaß (Ariernachweis)der Eltern, der in den 30er Jahren für die Heirat benötigt wurde. Anhand der dortigen Angaben kann man beim jeweiligen Standesamt, Stadtarchiv und vor allem bei der zuständigen Kirchengemeinde anfragen. Man wird Ihnen sagen, ob die Kirchenbücher noch in der Gemeinde vorhanden sind oder in welchem Archiv sie verwaltet werden.
    Hat man die Zuständigkeiten ergründet,ist eine schriftliche Anfrage erforderlich, z.B. per e-mail, mit der Sie kurz auch Ihren Verwandtschaftsgrad mitteilen. Ist etwas vorhanden, wird man Ihnen Kopien zuschicken (kostenpflichtig).
    Für das Rheinland z.B. gibt es das Personenstandsarchiv Schloß Brühl in Brühl. Will man dort suchen, muß man sich tel. anmelden, um einen Platz im Lesesaal zu bekommen. Dort kann man dann stunden- oder tagelang in alten "Wälzern" suchen.
    Man ist Ihnen dort bei Fragen auch behilflich.
    Sollten Ihre Vorfahren aus den früheren Ostgebieten kommen, wird es u.U. wesentlich schwieriger, an Unterlagen zu kommen. Es gibt u.a.Archive in Berlin und Leipzig, die Auskunft geben können.

  • M. The 19.10.2010, 22:54:37

    Ich habe meinen Stammbaum bei Heritage und habe dadurch viele Stammbäume gefunden, die meinen ergänzen. Mitlerweile kann ich meine Ahnen bis zum Jahre 600 zurückverfolgen. Es isr wirklich von Vorteil, wenn andere auch forschen und Ihre Daten freigeben. Ahnenforschung ist eine Sucht. Viel Spaß für alle die forschen und viel Erfolg.
    Mona

  • G. Muth 09.06.2007, 12:36:35

    Hallo Herr Gellert,
    auf jeden Fall ein spannendes Thema. Ich selbst habe auch schon überlegt mich darin etwas zu vertiefen, habe es aber nie getan, da ich den Zeitaufwand scheute. In meinem Bekanntenkreis gibt es aber jemanden, der da etwas aktiver ist. Ich werde mich mal erkundigen und Neuigkeiten dann mitteilen!

  • D. 13.12.2007, 13:40:23

    Hallo liebe Ahnenforscherinnen und
    FORSCHER !
    Nur einmmal schnell die Daten des Groß-
    vaters nachgefragt und schon ist man
    gefangen von der Genealogy .Erst der Opa
    dann die Lebensumstände und schließlich
    die Geschichte. Allgemein gesprochen
    sind Daten bis zum Jhr.1648,kostenpflichtig über Archive
    zu beziehen.Sehr hilfreich sind Orts-
    chroniken und Such-Foren im Internet !
    Schon beim entziffern der Handschrift
    von Opa und Oma kommt die Forschung ins
    stocken,wenn man die altdeutsche Schrift
    und wiederkehrende lateinische Ausdrücke
    nicht beherrscht.Nebeneffekt: kann zum
    Lebenselixier werden,sieht "andere" mit
    anderen Augen ,für Rentner eine faszi- nierente Beschäftigung .

  • Ehemaliges Mitglied 15.06.2007, 08:56:08

    Hallo Frau Helfenstein,
    offensichtlich sind Sie über die Ahnenforschung gut informiert. Kennen Sie denn Seiten im Internet, in denen man Tipps & Tricks zur Ahnenforschung findet und die dieses Thema von allen Seiten beleuchten?