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Bairisch - Lexikon
Nachdem ich sooo Schwierigkeiten mit bayrisch schreiben und lesen habe,....schäm mich schon....:)
kam mir jetzt der Gedanke mit dem Bairisch - Lexikon
Liebe Dialektschreiber denkt........an uns.......und setzt doch bittö♥♥ eure Begriffe die Ihr kennt mit Übersetzung rein.
Dafür bekommt ihr jetzt schon Herzchen :) :)
♥♥♥♥♥♥♥♥♥ ♥♥♥♥♥♥♥
Das kann auch gaaanz lustig werden, freue mich für alle schon darauf :) :) :) :) :) :)Ehemaliges Mitglied | 27.06.2008, 12:21:54
Beiträge
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I woass jo a ned ..oba "Rotzbremsn" dad i a soo schreim und "Plattada deifi" kimmt glaub i soo a bessa, oda?
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Kopiert und trotzdem gut!!!
Warum sagt man in Bayern nicht "Tschüß"?
Antwort: Wenn sich zwei Bayern voneinander
verabschieden, fallen in der Regel für jedermann
verständliche Worte wie "Ciao" oder "Servus".
• Das im übrigen Deutschland gebräuchliche "Auf
Wiedersehen" ist in Bayern zu "Auf Wiederschaun"
mutiert. Das urbayerische "Pfiadi" stößt in manchen
Bundesländern bereits auf Abschreckung und
Unverständnis.
Warum aber sagen die Bayern eigentlich nicht einfach
"Tschüß", wie überall in Deutschland? Bekanntlich
mögen die Bayern ja jeden, nur keine Preußen und
Österreicher. So könnte man meinen, dass das Wort
"Tschüß" ein preußischer Begriff ist und er deshalb nicht
in Bayern verwendet wird.
Aber es gibt einen triftigeren Grund, weshalb einem
Bayern das Wort "Tschüß" so schwer über die Lippen
geht.
• In der bayerischen Sprache gibt es den
Umlaut "ü" gar nicht!
Wie bitte? In der bayerischen Sprache gibt es kein "ü"?
Das kann doch gar nicht sein, es gibt doch fast
unendlich viele Worte, die ein "ü" enthalten, oder? Wie
heißt noch mal die Hauptstadt von Bayern... ?
• Fühlen wir der bayerischen Sprache mal auf den Zahn,
was den Vokal "ü" betrifft und wir werden sehen, dass
der Bayer tatsächlich immer einen Weg findet dem "ü"
aus dem Weg zu gehen. In der bayerischen Sprache gibt
es nämlich mehrere Phonetikregeln, die bestimmen, wie
das geschriebene "ü" in der Sprache klingen muss.
Regel 1:
Im einfachsten Fall wird der Umlaut "ü" einfach durch
den ähnlichen Umlaut "u" ersetzt. Das dürfte auch
Auswärtigen keine allzu großen
Umstellungsschwierigkeiten bereiten.
Hochdeutsch "ü" - Bayerisch "u"
drücken = drucka
Mücke = Muggn/Staunzn
hüpfen = hupfa
Brücke = Bruggn
Regel 2:
In vielen Fällen wird der Umlaut "ü" durch den in der
bayerischen Sprache ohnehin viel gebrauchten Umlaut
"i" ersetzt.
Auch diese Regel ist in der Praxis schnell umsetzbar.
Hochdeutsch "ü" - Bayerisch "i" -
Schüssel = Schissel
Krüppel = Gribbel
Dübel = Dibl
München = Minga
Büffel = Biffe
Tüftler = Diftla
Strümpfe = Strimpf
Hütte = Hittn
Regel 3:
Mit der dritten Regel haben vor allem Preußen ihre
Mühe. Hier wird der Umlaut "ü" nämlich durch eine
Kombination zweier Umlaute ersetzt. Man beginnt mit
einem schrillen "i", welches man schleifend in ein "a"
rüberzieht.
Hochdeutsch "ü" - Bayerisch "ia"
müde = miad
Hosentürchen = Hosendial
Kühe = Kiah
süß = siaß
Füße = Fiaß
gemütlich = gmiatlich
Schürze = Schiazl
Regel 4:
Ähnlich wie bei der Regel 3 wird auch hier der Vokal "ü"
durch eine Kombination zweier Standard-Vokale ersetzt.
Die Aussprache des "u"> und "i" muss in einer einzigen
Mundbewegung erfolgen. Da diesen beiden ineinander
gezogenen Umlauten meist noch ein "n" folgt, tun sich
viele Erstklässler der bayerischen Sprache besonders
schwer mit dieser Regel.
Hochdeutsch "ü" - Bayerisch "ui"
kühlen = kuihn
Mühle = Muih
zerknüllen = zerknuin
füllen = fuihn
Gefühl = Gfuih
Regel 5:
Die schwierigste und selten gebrauchte Regel wandelt
den Vokal "ü" in die beiden Vokale "e" und "a" um. Nach
der Regel 5 ausgesprochen Worte werden außerhalb
Bayerns nur noch in Einzelfällen verstanden.
Hochdeutsch "ü" - Bayerisch "ea"
grün = grea
Blümchen = Bleamal
Regel 6:
Ist auf ein Wort, welches ein "ü" enthält keine der Regeln
1 - 5 anwendbar, so wird das Wort durch ein neues
ersetzt.
Bayerisch-Lernende müssen hier ganz einfach Wörter
pauken, genau so als würde man Französisch oder
Spanisch lernen.
Hochdeutsch "ü" - Bayerisch "neues Wort"
küssen = bussln
pflücken = brogga
Pfütze = Lacha
Rücken = Buckel
Lümmel = gscherta Lackl
Gülle = Odl
Hühnchen = Hendl
Man sieht, dass der Bayer mit allen Mitteln versuch, dem
"ü" aus dem Weg zu gehen. Dem Bayer behagt es nicht,
seinen Mund zu spitzen. Vielleicht liegt es daran, dass er
im Vergleich zu anderen Deutschen seinen Mund beim
Bier trinken eh so oft spitzen muss...
So jetzt wissts es!
Pfiats eich soagt da Sigi -
lätschn = weinen
Trantschhofa = eine langsame Trutschn -siehe unten
Schnaggler = Schluckauf -
Schmarrn = Blödsinn
Scheisskarl = Feigling
Deandla = Mädchen
Buama = Jungs
Rogl = Plastiktüte
Eadäpfistampf = Kartoffelpürree
Schammal = kleiner Hocker
Baatz = Material eher feucht und schmierig
Klappal = Sandalen
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Bierwambm = Diesen schönen Körper formte Bier.
Zümfdig samma! = Sind wir nicht eine gesellige Runde!
Grischbal = Du bist ja so dünn, dass Deine Knochen klappern.
Preusse zu bayerischer Schankkellnerin:
"Ich hätte gerne ein kleines Bier."
Schankkellnerin zu Preussen:
"Warts no a Stund und wenndsd an gschaidn Durschd host, kimm i wida."
(auf deutsch: Warten Sie bitte noch eine Stunde, bis sie viel durst haben, dann werde ich wieder kommen)
Das ist eine Verhaltensregel für Preussen in bayerischen Gaststätten: Niemals ein kleines Bier bestellen!