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Bayernforum

  • Bairisch - Lexikon

    Nachdem ich sooo Schwierigkeiten mit bayrisch schreiben und lesen habe,....schäm mich schon....:)
    kam mir jetzt der Gedanke mit dem Bairisch - Lexikon

    Liebe Dialektschreiber denkt........an uns.......und setzt doch bittö♥♥ eure Begriffe die Ihr kennt mit Übersetzung rein.

    Dafür bekommt ihr jetzt schon Herzchen :) :)
    ♥♥♥♥♥♥♥♥♥ ♥♥♥♥♥♥♥

    Das kann auch gaaanz lustig werden, freue mich für alle schon darauf :) :) :) :) :) :)

Beiträge

  • G. army 28.06.2008, 10:27:54

    I woass jo a ned ..oba "Rotzbremsn" dad i a soo schreim und "Plattada deifi" kimmt glaub i soo a bessa, oda?

  • S. Siegmund 02.07.2008, 20:02:59

    Kopiert und trotzdem gut!!!

    Warum sagt man in Bayern nicht "Tschüß"?

    Antwort: Wenn sich zwei Bayern voneinander
    verabschieden, fallen in der Regel für jedermann
    verständliche Worte wie "Ciao" oder "Servus".
    • Das im übrigen Deutschland gebräuchliche "Auf
    Wiedersehen" ist in Bayern zu "Auf Wiederschaun"
    mutiert. Das urbayerische "Pfiadi" stößt in manchen
    Bundesländern bereits auf Abschreckung und
    Unverständnis.
    Warum aber sagen die Bayern eigentlich nicht einfach
    "Tschüß", wie überall in Deutschland? Bekanntlich
    mögen die Bayern ja jeden, nur keine Preußen und
    Österreicher. So könnte man meinen, dass das Wort
    "Tschüß" ein preußischer Begriff ist und er deshalb nicht
    in Bayern verwendet wird.
    Aber es gibt einen triftigeren Grund, weshalb einem
    Bayern das Wort "Tschüß" so schwer über die Lippen
    geht.
    • In der bayerischen Sprache gibt es den
    Umlaut "ü" gar nicht!
    Wie bitte? In der bayerischen Sprache gibt es kein "ü"?
    Das kann doch gar nicht sein, es gibt doch fast
    unendlich viele Worte, die ein "ü" enthalten, oder? Wie
    heißt noch mal die Hauptstadt von Bayern... ?
    • Fühlen wir der bayerischen Sprache mal auf den Zahn,
    was den Vokal "ü" betrifft und wir werden sehen, dass
    der Bayer tatsächlich immer einen Weg findet dem "ü"
    aus dem Weg zu gehen. In der bayerischen Sprache gibt
    es nämlich mehrere Phonetikregeln, die bestimmen, wie
    das geschriebene "ü" in der Sprache klingen muss.

    Regel 1:
    Im einfachsten Fall wird der Umlaut "ü" einfach durch
    den ähnlichen Umlaut "u" ersetzt. Das dürfte auch
    Auswärtigen keine allzu großen
    Umstellungsschwierigkeiten bereiten.
    Hochdeutsch "ü" - Bayerisch "u"
    drücken = drucka
    Mücke = Muggn/Staunzn
    hüpfen = hupfa
    Brücke = Bruggn

    Regel 2:
    In vielen Fällen wird der Umlaut "ü" durch den in der
    bayerischen Sprache ohnehin viel gebrauchten Umlaut
    "i" ersetzt.
    Auch diese Regel ist in der Praxis schnell umsetzbar.
    Hochdeutsch "ü" - Bayerisch "i" -
    Schüssel = Schissel
    Krüppel = Gribbel
    Dübel = Dibl
    München = Minga
    Büffel = Biffe
    Tüftler = Diftla
    Strümpfe = Strimpf
    Hütte = Hittn

    Regel 3:
    Mit der dritten Regel haben vor allem Preußen ihre
    Mühe. Hier wird der Umlaut "ü" nämlich durch eine
    Kombination zweier Umlaute ersetzt. Man beginnt mit
    einem schrillen "i", welches man schleifend in ein "a"
    rüberzieht.
    Hochdeutsch "ü" - Bayerisch "ia"
    müde = miad
    Hosentürchen = Hosendial
    Kühe = Kiah
    süß = siaß
    Füße = Fiaß
    gemütlich = gmiatlich
    Schürze = Schiazl

    Regel 4:
    Ähnlich wie bei der Regel 3 wird auch hier der Vokal "ü"
    durch eine Kombination zweier Standard-Vokale ersetzt.
    Die Aussprache des "u"> und "i" muss in einer einzigen
    Mundbewegung erfolgen. Da diesen beiden ineinander
    gezogenen Umlauten meist noch ein "n" folgt, tun sich
    viele Erstklässler der bayerischen Sprache besonders
    schwer mit dieser Regel.
    Hochdeutsch "ü" - Bayerisch "ui"
    kühlen = kuihn
    Mühle = Muih
    zerknüllen = zerknuin
    füllen = fuihn
    Gefühl = Gfuih

    Regel 5:
    Die schwierigste und selten gebrauchte Regel wandelt
    den Vokal "ü" in die beiden Vokale "e" und "a" um. Nach
    der Regel 5 ausgesprochen Worte werden außerhalb
    Bayerns nur noch in Einzelfällen verstanden.
    Hochdeutsch "ü" - Bayerisch "ea"
    grün = grea
    Blümchen = Bleamal

    Regel 6:
    Ist auf ein Wort, welches ein "ü" enthält keine der Regeln
    1 - 5 anwendbar, so wird das Wort durch ein neues
    ersetzt.
    Bayerisch-Lernende müssen hier ganz einfach Wörter
    pauken, genau so als würde man Französisch oder
    Spanisch lernen.
    Hochdeutsch "ü" - Bayerisch "neues Wort"
    küssen = bussln
    pflücken = brogga
    Pfütze = Lacha
    Rücken = Buckel
    Lümmel = gscherta Lackl
    Gülle = Odl
    Hühnchen = Hendl

    Man sieht, dass der Bayer mit allen Mitteln versuch, dem
    "ü" aus dem Weg zu gehen. Dem Bayer behagt es nicht,
    seinen Mund zu spitzen. Vielleicht liegt es daran, dass er
    im Vergleich zu anderen Deutschen seinen Mund beim
    Bier trinken eh so oft spitzen muss...
    So jetzt wissts es!

    Pfiats eich soagt da Sigi

  • G. army 27.06.2008, 17:58:41

    lätschn = weinen
    Trantschhofa = eine langsame Trutschn -siehe unten
    Schnaggler = Schluckauf

  • G. army 27.06.2008, 13:53:26

    Schmarrn = Blödsinn
    Scheisskarl = Feigling
    Deandla = Mädchen
    Buama = Jungs
    Rogl = Plastiktüte
    Eadäpfistampf = Kartoffelpürree
    Schammal = kleiner Hocker
    Baatz = Material eher feucht und schmierig
    Klappal = Sandalen


  • W. Kre K 18.07.2008, 20:08:58

    Bierwambm = Diesen schönen Körper formte Bier.
    Zümfdig samma! = Sind wir nicht eine gesellige Runde!
    Grischbal = Du bist ja so dünn, dass Deine Knochen klappern.

    Preusse zu bayerischer Schankkellnerin:
    "Ich hätte gerne ein kleines Bier."
    Schankkellnerin zu Preussen:
    "Warts no a Stund und wenndsd an gschaidn Durschd host, kimm i wida."
    (auf deutsch: Warten Sie bitte noch eine Stunde, bis sie viel durst haben, dann werde ich wieder kommen)
    Das ist eine Verhaltensregel für Preussen in bayerischen Gaststätten: Niemals ein kleines Bier bestellen!