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Bibelforum

  • Opus Dei, KwaSizaBantu und ihre feine Herrschaft.

    Opus Dei

    Elitetruppe des Vatikan?
    oder die größtn Banditen auf gottes Erden.

    Jose M. Ruiz-Mateos /RUMASA-Skandal
    Der Matesa-Skandal war jedoch nur ein Vorspiel für einen weitaus größeren Skandal, der Spanien 1982/83 erschütterte.
    Betroffen war davon Jose M. Ruiz-Mateos (seit 1963 Opus Dei-Mitglied), der in 2 Jahrzehnten aus einer Sherry-Firma das größte spanische Konglomerat RUMASA mit einem Milliardenumsatz aufgebaut hatte.

    245 Firmen
    18 Banken (u.a. die 8.größte Depositenbank Atlantico)
    Galerias Preciados (gr. Handelskonzern)
    Augustus Barnett-Spirituosenhandelskette/Großbritannien
    La Almoraima (eine der grössten Latifundien/Europa bei Cadiz)
    größte private Holding (Spitzname: Octopus Dei)
    Ähnlich wie beim Matesa-Konzern stieg RUMASA vornehmlich durch das äußerst gute Opus Dei-Netzwerk in die höchste Liga der spanischen Geschäftswelt auf. Zu seinen Gönnern zählten die Handels-, Finanz- und Industrieminister sowie der Präsident der Spanischen Volksbank, L.Taberner, und der Präsident des Sparkassenverbandes, R. Termes Carrero.
    1982/83 wurde der Rumasa-Konzern, in der spanischen Presse auch als Octopus Dei bezeichnet, von der neuen sozialistischen Regierung nationalisiert und damit de-facto enteignet.

    Dabei ging es nicht ganz mit rechten Mitteln zu: Jahrelang kämpfte Ruiz Mateos um seine alten Firmen, bis er nach und nach zahlreiche Unternehmen zurückerstatte bekam. Die ganze Sache hatte einen weiteren faden Beigeschmack: Zahlreiche beschlagnahmte Firmen verkauften die Sozialisten weiter unter Wert an Güsntlinge weiter. Ruiz Mateos entzog sich der Verhaftung durch seine Flucht ins Ausland, bis er 1985 verhaftet wurde. Sein Besitz und sein Vermögen wurden derweil beschlagnahmt.

    Opus Dei ließ seinen ehemaligen Liebling Ruiz-Mateos jedoch fallen, um nicht noch tiefer in diese Affäre verwickelt zu werden. Daraufhin packte dieser über seine Kontakte und das Wirken des Opus Dei aus: Ruiz-Mateos gab an, insges. über 60 Millionen DM an den Opus Dei weitergeleitet zu haben, oft über Tarnorganisationen und Stiftungen des Opus Dei im Ausland. Selbst kurz vor seinem Zusammenbruch forderte Opus noch Millionenbeträge von ihm.

    EIn weiteres pikantes Detail betrifft Rom. Der Vatikan mußte nach der Verwicklung in den Banco Ambrosiano-Zusammenbruch in Italien 240 Mio DM an die Gläubiger zahlen. Nach Ruiz-Mateos Angaben sollen Opus-Organisationen und nahe Geschäftsleute große Teile dieser Summe aufgebracht haben, worauf Opus Dei im Gegenzug vom Vatikan den einmaligen Status einer Personalprälatur bekam, d.h. Opus ist keinem Bischof untergeordnet, sondern nur dem Papst.


    1989 konnte Ruiz-Mateos erneut untertauchen und wurde aus dem Untergrund heraus mit einer rechtsextremen Partei ins Europäische Parlament gewählt (2 Sitze)

Beiträge

  • B. Oetzi 25.02.2009, 17:19:13

    P.S.

    1. Daß Lord Forte (Trusthouse Forte) nur 150 000 DM an Netherhall House spendete, finde ich knauserig. Ist eben ein Schotte.

    2. Claire Voxy: Du solltest Deine Claire-Anlage lieber wieder in Richtung ZJ einsetzen. Das ist viel interessanter und naheliegender. Die Hinweise über die Opus-Mitglieder sind doch für uns zu abgehoben - und bringen auch nichts. Oder sollen wir jetzt diese Big Animals anschreiben und sie zu bekehren zu versuchen? Vielleicht wäre das was für die ZJs - anstatt wirkungslos an der Frankfurter Hauptwache zu stehen.

  • Ehemaliges Mitglied 17.03.2009, 11:36:38

    Liebe Claire,
    in deinem vorspann zum forum erhebst du schwere vorwürfe gegen Opus Dei e.a. Da der letzte Spiegel-Artikel über Opus Dei schon etliche jahre zurückliegt und du u.a.a. ein sehr nach-dennklicher mensch bist und hinterfragst, möchte ich gerne wissen, aus welchen quellen die neuen fakten stammen, die über das hinausgehen, was damals schon bekannt war.

  • Ehemaliges Mitglied 24.02.2009, 19:56:33

    Ich möchte da noch einmal einen anderen Namen reinwerfen: "Bilderberg"

  • B. Oetzi 24.02.2009, 21:30:00

    Interessante Hinweise von der Claire-Anlage:

    1. Wenn John McCloskey von der Edel-Adresse Merrill Lynch zum Opus wechselt, scheint das Opus nicht unattraktiv zu sein.

    2. Die Kombination Ruiz-Mateos/Opus Dei scheint z.B. der Kombination Maria-Elisabeth Schaeffler/Berthold Huber (IG Metall) deutlich überlegen zu sein. Zumindes müßten sich 220 000 Arbeitnehmer des Schaeffler-Konglomerats unter Ruiz-Mateos/Opus Dei weniger Sorgen um ihre Arbeitsplätze machen als unter Maria-Elisabeth Schaeffler und ihrem Metaller. Zumindest hat Ruiz-Mateos hat bewiesen, daß er sein Handwerk vesteht. Da würde ich als armseliger Lohnabhängiger bei Schaeffler und Conti und Opel und HSH Nordbank und WestLB und BayernLB etc etc besser auf das Opus Dei als auf deutsche Politiker und Gewerkschafter setzen. Vielleicht hilft dem Opus Deut der Deus direkt, vielleicht auch nicht; jedenfalls steckt mehr Hirn dahinter.

  • C. voxy 25.02.2009, 14:26:18

    man nennt sie auch KRAKEN

    Opus Dei in Europa

    GROßBRITANNIEN/Irland
    Das Zentrum der Opus Dei Aktivitäten in Grossbritannien ist die Netherhall Educational Association (1964 gegr.) mit Netherhall House als Zentrale.
    John Roche
    - ehemaliger Opus Dei Leiter, heute Prof./Oxford
    - 1982 brach er mit dem Opus Dei und seine Enthüllungen versetzten dem Opus Dei einen schweren Schlag in Großbritannien.

    8 Stiftungsgründer von Netherhall:


    Sir George Bolton
    - bis 1970 Chmn Bank of London and Southamerica

    Sir Philipp de Zulueta (1925- )
    - Privatsekretär von mehreren Premierministern (Lord Avon, Macmillan, Douglas Home)
    - ab 1964 bei der Ph. Hill Higginson-Erlanger-Bank
    - 1973 Chief exec. Gibbs- Bank

    Sir Bernard Audley
    - Gründer des Marktforschungsinstiuts AGB, das er 1988 an Robert Maxwell verkaufte.
    - Suffolk-based Caverswall Holdings
    2003: 69 Millionen Pfund Vermögen (Sunday Times)

    Jane Englehard

    Earl of Lisburne

    Lord Luke

    Hay Ingram Matthey

    George Taylor

    Patrons of Netherhall:


    Lord Forte
    - er stiftete 150 000 DM an Netherhall House
    Der Hotelkönig (Trusthouse Forte-Konzern aufgebaut) gehört zu den reichsten Briten (375 Mio Pfund - 2002)

    Sir Robert Clark
    - Mitgründer RP&C International - ehemaliger Vorsitzender der Investmentbank Hill Samuel Group Plc und der Zeitungsgruppe Mirror Group PLC. Daneben fungierte er als Aufsichtsrat in Konzernen wie "Shell" Transport and Trading Company, SmithKline Beecham, Vodafone Group PLC und der Bank of England

    Lord Rawlinson
    - ehemaliger Generalstaatsanwalt in Grossbritannien

    Sir Michael Palliser
    - Privatsekretär von Premierminister Wilson, Staatssekretär
    - eh. Dir. United Biscuits und Vorsitzender von Midland Montagu
    - Vorsitzender Council of the International Institute for Strategic Studies

    Sir Colin Corness
    - bis 1995 leitete er den Redland-Konzern
    - 1995-1997 Vorsitzender des Pharmakonzerns Glaxo Wellcome

    Sir Trevor Holdsworth
    - 1980-1988 Leiter des GKN Stahlkonzerns
    - 1990-1995 Leiter des Energieriesen National Power

    Sir Brian Pearse
    - 1991 Leiter der grossen Midland Bank
    - 2002 Präsident der University of Plymouth

    Rory O'Hanlon
    - 1991 Richter am Irish High Court
    - 1992 Präsident der "Law Reform Commission", doch schon nach wenigen Wochen trat er aus Protest gegen den Maastricht Vertrag zurück. O`Hanlon opponierte heftig gegen die Einführung der Abtreibung in Irland.

    Michael Woods
    - ehemaliger irischer Erziehungsminister
    - er gilt als Förderer des Opus Dei