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Bibelforum

  • Die Bibel und ihre Gläubigen

    Die Leute die sich heute auf die Bibel verlassen, verlassen sich auch nach jeder Widerlegung weiterhin auf die Bibel.
    D.h. der Verstand wird hier komplett ausgeschaltet und es kommt einer Hirnamputation gleich. Jede Widerlegung kann nicht wahr sein (so glaubt man), doch der eigene Glaube muss wahr sein - selbst wider jeden menschlichen Erfahrung, selbst wider jeden wissenschaftlich erbrachten Beweis.

    Nun, das ist ja soweit gar nicht schlimm, die einen verlassen sich auf ihr (wirres oder klargeglaubtes) Hirn (Ratio), nennen es WISSENSCHAFT und VERNUNFT und die anderen glauben an eine große unerklärliche Allmacht die alles schon richten wird und wir dieser Allmacht vollends ausgeliefert sind und denen glauben MÜSSEN die diese Allmacht behaupten und auslegen (katholische Kirche, denn die behauptet das Monopol darauf zu haben), nennen es GOTT und die Methode der OFFENBARUNG.

    Das Problem ist nur, die meisten Gläubigen gehören weder in die eine noch in die andere Gruppe.

    In jedem Fall schalten (die meisten) Gläubigen ihr Hirn aus. Sind aber nicht in der Lage eine ERLEUCHTUNG oder OFFENBARUNG bei sich selber herbeizuführen. Sie kennen diese Offenbarung oder Erleuchtung nur vom Hören-sagen anderer.

    Gehören aber auch nicht in die Gruppe der vernunftbegabten Wesen mit gesundem, klaren Menschenverstand.

    Sie halten ihr persönliches Dafürhalten für Wahrheit.

    Dies ist das ganze Dilemma. Die armen - doch selig sind sie. Man muss sie lieben dafür, für ihren Irrtum und ihre Unfähigkeit weder das eine von dem anderen unterscheiden zu können. Nicht zu erkennen was denn nun die linke und was die rechte Hand ist. Den meisten und insbesondere den Gläubigen geht es so.

    So sind diese Gedanken geschrieben für die wenigsten.

    Oder um es sinngemäß mit den Worten von Marie von Ebner-Eschenbach zu sagen:

    Die Bibel - ein Buch, das die meisten die es auswendig wissen, nicht kennen.

Beiträge

  • T. Metalltiger 01.10.2009, 13:10:06

    Hallo James, all deine Argumentationen verstehe ich sehr gut, denn diese waren auch schon Bestandteil meiner Argumentationen.
    Ob jemand wahrheit- oder realitätsbewusste Aussagen macht, ist relativ einfach zu überprüfen.
    Man muss nur den Schlüssel zu den universellen Gesetzmäßigkeiten anwenden und das tagtäglich.
    Es heißt doch auch an den Früchten kann man sie erkennen. Jedenfalls mache ich immer die Erfahrung, Menschen, die im Leben Verantwortung übernehmen, pflichtbewusst tragen und überdies alles für das Gemeinwohl tun, sind immer die besten Informanten über die Wahrheiten des Lebens.
    Doch auch jeder kann die Wahrheit finden der dies aufrichtig und zielstrebig als oberstes Ziel in seinem Leben eingegeben hat.
    Für mich ist der Vater des Lebens Gott als Allgegenwart in allem sein.
    Gleichzeitig ist er die vollkommene Liebe und diese Liebe lässt besonders ehrliche und aufrichtige Menschen niemals im Stich.
    Wer diese Liebe in seinem Leben auch verwirklicht ist eins mit ihr und hat auch den inneren Zugang zum Leben gefunden. Dies bedeutet auch, dass er auch aus die göttliche Weisheit in seinem Inneren schöpfen und geben kann.
    Wer jedoch den menschlichen Egoweg ständig pflegt und so weiterleben will, wird auch niemals den inneren Zugang zu dieser göttlichen Quelle finden können.
    Deshalb kann man auch nicht über die göttliche Wahrheit diskutieren, sondern muss sie selbst im Inneren erfahren, nur dann erlangt man Sicherheit, Glück, Freude und auch Gesundheit.
    Die Weisheit Gottes ist auch nur für den zu verstehen, der täglich mit ihr lebt, denn das Leben ist dann für jeden auch Seismograf.
    Gesetzesgerecht Leben heißt niemanden sei es in Empfindungen, Gedanken, Worte und Werke negatives zukommen zu lassen. Im besonderen gild dies auch für die Natur mit all ihren Lebewesen.
    Die Achtung des Lebens kann nur durch eine allumfassende Denk- und Handlungsweise Erfüllung finden.

  • H. Harfe Schaar 04.10.2009, 19:44:31

    Lieber James,
    ich glaube immer noch,dass Wissenschaft und Religion auf der Suche nach Wahrheit sind. Die Wissenschaft enthüllt uns eine Welt wunderbarer Ordnung, einen Kosmos, der untrügliche Anzeichen intelligenter Planung trägt.
    Francis Collins hat viele Aussagen getätigt,die ich nur unterstreichen kann.Du sagst:
    "Für ihn steht es zweifelsfrei fest, dass eine Evolution stattfindet, und zwar so, wie die herrschende Meinung der Wissenschaftler sie definiert."
    James,auch wenn dieser berühmte Mann zu solcher Schlußfolgerung kommt,bleibt für mich folgendes Problem:
    Die Zelle ist nur als vollständiges Ganzes funktionstüchtig. Demzufolge kann sie nicht lebensfähig sein und gleichzeitig durch evolutionäre Abläufe allmählich entstanden sein.Ich nehme einmal das Beispiel einer Mausefalle: Diese einfache Vorrichtung funktioniert nur dann, wenn alle ihre Bestandteile zusammengesetzt worden sind. Jedes Teil für sich allein — Brett, Feder, Haltebügel, Schlagbügel und Köderhalter — macht nicht die Mausefalle aus und kann auch nicht als solche funktionieren. Alle Einzelteile müssen gleichzeitig vorhanden und auch zusammengesetzt sein, erst dann ergeben sie eine funktionstüchtige Mausefalle.
    James,meiner Ansicht nach mußt Du für die Evolutionstheorie mehr Glauben aufbringen,als ich für die Aussagen der Bibel!

  • F. James 30.09.2009, 22:15:53

    Das Problem liegt darin, dass die Erfinder der Religionen all diese Probleme nicht bedacht haben.

    Woher sollten sie auch wissen, dass es eines Tages zu viele Menschen auf der Erde geben wird?
    Woher sollten sie wissen, dass die Erde nur ein Staubkorn in einem sich seit 15 Mrd. Jahren ausdehnenden Universum ist?
    Woher sollten sie wissen, dass sie selber nur Nachfahren einer 3 Mrd. Jahre langen Entwicklungsgeschichte des Lebens sind?
    Woher sollten sie wissen, dass das Gehirn unser ganzes Wesen bestimmt. Und dass es fatale Folgen hat, wenn es beschädigt wird?

    Du und ich, wir wissen all diese Dinge. Und jetzt müssen wir uns entscheiden. Entweder wir versuchen, den Glauben der damaligen Menschen in die neuen Erkenntnisse reinzuquetschen. Oder wir sehen ein, dass der Glaube überholt ist. Bronzezeit ist Bronzezeit. Nichts davon hat heute mehr Bestand.

  • H. Harfe Schaar 03.10.2009, 19:40:05

    Liebe Claire,
    seit über 30 Jahren überprüfe ich ständig meine eigene Religion.Die Grundlage ist immer die Bibel.Nur sie allein ist von Gott inspiriert und daher zum "Richtigstellen der Dinge"geeignet.

  • H. Harfe Schaar 17.09.2009, 19:11:27

    Lieber Metalltiger,
    Du sagst:
    "Wer hat sich alles der Bibel bedient und die begangenen Verbrechen mit der Bibel gerechtfertigt? "

    Das ist die eine Sache und sie ist besonders deshalb verwerflich,weil sich mit der Bibel Verbrechen nicht rechtfertigen lassen.Da wir aus der Bibel erfahren,dass Gott nicht lügen kann,ist es auch undenkbar,dass er uns in seinem Wort belügt.Welchen Sinn sollte das machen?

    "In jedem Fall ist das Gottesbild, welches Jesus gezeichnet hat mit dem Gottesbild in der Bibel nicht im Mindesten zu vereinbaren."
    Lieber Metalltiger,woher weißt Du denn,welches Gottesbild Jesus gezeichnet hat? Soweit ich weiß,stammen unsere Informationen über Jesus aus der Bibel.