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Die Bibel und ihre Gläubigen
Die Leute die sich heute auf die Bibel verlassen, verlassen sich auch nach jeder Widerlegung weiterhin auf die Bibel.
D.h. der Verstand wird hier komplett ausgeschaltet und es kommt einer Hirnamputation gleich. Jede Widerlegung kann nicht wahr sein (so glaubt man), doch der eigene Glaube muss wahr sein - selbst wider jeden menschlichen Erfahrung, selbst wider jeden wissenschaftlich erbrachten Beweis.
Nun, das ist ja soweit gar nicht schlimm, die einen verlassen sich auf ihr (wirres oder klargeglaubtes) Hirn (Ratio), nennen es WISSENSCHAFT und VERNUNFT und die anderen glauben an eine große unerklärliche Allmacht die alles schon richten wird und wir dieser Allmacht vollends ausgeliefert sind und denen glauben MÜSSEN die diese Allmacht behaupten und auslegen (katholische Kirche, denn die behauptet das Monopol darauf zu haben), nennen es GOTT und die Methode der OFFENBARUNG.
Das Problem ist nur, die meisten Gläubigen gehören weder in die eine noch in die andere Gruppe.
In jedem Fall schalten (die meisten) Gläubigen ihr Hirn aus. Sind aber nicht in der Lage eine ERLEUCHTUNG oder OFFENBARUNG bei sich selber herbeizuführen. Sie kennen diese Offenbarung oder Erleuchtung nur vom Hören-sagen anderer.
Gehören aber auch nicht in die Gruppe der vernunftbegabten Wesen mit gesundem, klaren Menschenverstand.
Sie halten ihr persönliches Dafürhalten für Wahrheit.
Dies ist das ganze Dilemma. Die armen - doch selig sind sie. Man muss sie lieben dafür, für ihren Irrtum und ihre Unfähigkeit weder das eine von dem anderen unterscheiden zu können. Nicht zu erkennen was denn nun die linke und was die rechte Hand ist. Den meisten und insbesondere den Gläubigen geht es so.
So sind diese Gedanken geschrieben für die wenigsten.
Oder um es sinngemäß mit den Worten von Marie von Ebner-Eschenbach zu sagen:
Die Bibel - ein Buch, das die meisten die es auswendig wissen, nicht kennen.Ehemaliges Mitglied | 15.09.2009, 08:55:17
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