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Bibelforum

  • Güte, Barmherzigkeit, Vergebung - (2. Teil) die Praxis, das Leben.

    Diese Haltungen wollen umgesetzt werden in Taten, in konkrete Handlungen.

    Was Liebe ist, hat Jesus uns gezeigt, als er die Kranken geheilt, die Menschenmenge gespeist, die Toten auferweckt und den Jüngern die Füße gewaschen hat. Taten, Taten: darin zeigt sich die Liebe.

    Ich erinnere mich an die Geschichte einer afrikanischen Mutter, deren Tochter, Rosangela, ein Auge verloren hatte. Schuld daran war ein aggressiver Nachbarsjunge, der sie mit einem Stock verletzt hatte und sich auch noch nach dem Unfall über sie lustig machte. Die Eltern des Jungen hatten es nicht für nötig befunden, um Entschuldigung zu bitten. Dieses Schweigen und die Beziehungskälte von seiten der Nachbarn lagen Rosangelas Mutter schwer auf der Seele.

    "Eines Morgens", so berichtete Rosangelas Mutter, "wurde ich von eben jener Nachbarin gerufen, weil es ihr nicht gut ging. Meine erste Reaktion war: Sieh an! Jetzt braucht sie mich! Unter allen Nachbarn ruft sie ausgerechnet mich, nach all dem, was ihr Sohn uns angetan hat. Doch dann kam mir der Gedanke, dass die Liebe keine Grenzen kennt. Ich lief zu ihrem Haus, wo sie mir gerade noch die Tür öffnen konnte und dann in meinen Armen ohnmächtig wurde. Ich begleitete sie ins Krankenhaus und blieb bei ihr, bis die Ärzte sich um sie kümmern konnten Eine Woche später wurde sie wieder entlassen und besuchte mich. Ich konnte sie herzlich empfangen, weil es mir gelungen war, ihr zu vergeben. Inzwischen ist die Beziehung unter uns wieder hergestellt, ja sogar ganz neu geworden."

    Auch unser Tagesablauf kann voll sein von konkreten Diensten in Demut und Klugheit, in denen sich unsere Liebe ausdrückt. Und wir werden sehen, wie um uns herum Geschwisterlichkeit und Friede wachsen. (Ch.L.)

Beiträge

  • h. switch 12.02.2012, 12:03:49

    Meine liebe Scheeeule, darf ich Dir einen Rat geben?

    Ich betrachte die Helenen- Und Vitamindosen - Beiträge als humoristisch angehaucht.
    Z.B. Mit der Aussage "....als in unser stark begrenztes Denkvermögen hineingeht......"
    Falls unser Vitaminstoß sich selber meint, werde ich nicht widersprechen.
    ------------------------------------------------------------------
    Glaubst Du im Ernst, Eqal, der DurchschnittsSteinzeitMensch sei begraben worden???
    Auch Du besitzt eine gehörige Portion Humor!
    Er wurde gefressen oder verrottete dort, wo er starb.
    Oder wo sind die Millionen Gräber der Durchschnittsägypter.
    Beerdigt wurden hochrangige Leute. Heute noch z.B. in Mausoleen zu bewundern.Alles andere: " Ist das Kunst - oder kann das weg?" ;-)

  • K. Schneeeule 08.02.2012, 23:00:40

    So weit, so nett.

    Aber nun kommts ganz dicke.....
    Immer wenn ein göttliches Event an Groteske und hellem Wahnsinn nicht mehr zu überbieten ist, handelt es sich um einen Sonderfall. *g))
    "Gott hat selbst die 10 Gebote in die Steintafeln geritzt."

    Woher hat Gott diese menschlichen Eigenschaften und Fähigkeiten?

    Wenn sich Herr Gott schon solche Mühe gemacht hat...., da fragt man sich doch sofort, WO sind die Dinger abgeblieben?

    Wenn sogar ein lächerliches Buch aus verrottungsfähigem Material 2000 Jahre überdauert hat..... die Steintafeln scheinen sehr empfindlich gewesen zu sein...... War natürlich Gottes Wille!

    Und über allem wacht der Heilige Geist....... Auch dazu ist Herr Gott nicht allein in der Lage?
    Mannomann, wie traurig.

  • A. Sam 05.02.2012, 21:03:42

    Hallo
    Der im alten Testament rächende und strafende Gott hat sich im "Neuen Testament" total gewandelt. Trotzdem soll das "Alte" seine Gültigkeit behalten. Meiner Meinung nach passt da Irgendetwas nicht so richtig oder sehe ich da etwas verkehrt?

  • V. nika 05.02.2012, 18:09:59

    Hallo Rolf Harry,
    ja, ich verstehe was Du uns mit den Berichten aufzeigen und damit uns an Jesus erinnern möchtest ( nur zur Verständigung, ich glaube nicht, daß Jesus 'Gott' ist!). Was mich interessieren würde ist, warum siedelst Du die Güte, die Barmherzigkeit, die Vergebung , die jedem Menschen von Natur mit-gegeben ist (wenn er/sie auch in sich verdeckt, nicht immer erkennen kann), ja, die wenn sie sich dann erkannt, nur zum Tragen in der Praxis sich zeigt und reift.

    Der Mensch könnte doch im Kleinen anfangen, zum Beispiel, wenn er jeden Menschen natürlich respektieren würde, egal welcher Rasse, Religion, oder einerlei welcher politischen und philosophischer Überzeugung, er/sie ist und noch ganz wichtig, auch welcher sexuellen Ausrichtung...eben, dieser andere Mensch ist...oder?...

    ...wenn ich, du, wir, dann auch noch ertragen und respektieren könnten, die unterschiedlichen Meinungen, die Erkenntnisse, die Wahrheiten und die Erfahrungen, des jeweiligen anderen zu achten und zu respektieren...

    ...nun, dann ist aus meinem Verständnis und auch meiner Erfahrung, der erst Schritt in die Liebe, die bedingungslose, allumfassende Liebe, die Jesus ua. uns vorgelebt haben, getan. Und es darf geübt werden, diese Liebe zu weiten, zu schenken und zu leben.Danke, für Deine Aufmerksamkeit... :)

    Uns allen einen liebevollen Restsonntag...
    Gruß Vero

  • B. älbler 05.02.2012, 15:57:16

    Das ist ja eine schöne Geschichte, die zeigen soll, dass Menschen durch Jesu Vorbild zu besseren Menschen werden können.
    Das bezweifle ich nicht, wenn man aber weiter denkt, bleiben die Fragen, warum Jesus heute keine Menschen mehr heilt, indem er die Krankheitserreger beseitigt.

    Ob Atheisten auch zu solcher Großherzigkeit fähig sind, kann ich leider nicht aus eigener Erfahrung beantworten, glaube aber schon, dass ein natürlicher Instinkt mich dazu veranlassen würde, jedem Menschen in Not zu helfen.
    Das heißt nicht, dass ich Unrecht nicht ansprechen würde - was sich dann daraus entwickelt kommt auf den Fall und die Personen an.